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18.05.2018
Rasenreport
Bayern-Boss im "Merkur"-Interview

Rummenigge als „Spiritus Rector“ beim Gnabry-Deal



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nordphoto

Im Interview mit dem Münchner „Merkur“ sagt Rummenigge zu dem Deal: „Bei seiner Verpflichtung vor zwei Jahren war ich ein bisschen der ,Spiritus Rector'. Ich habe bei Olympia 2016 die deutschen Spiele intensiv verfolgt, da hat er mir immer wieder das Gefühl vermittelt, dass das einer für den FC Bayern werden kann. Er hat Tempo, ein gutes Dribbling, Torgefahr, er legt auf. Bremen und Hoffenheim waren wichtige Schritte.“

Rummenigge also als der geistige Leiter im Hintergrund, der die Strippen gezogen hat? Gut vorstellbar. Schon kurz nachdem Werder damals die Verpflichtung von Gnabry bekanntgegeben hatte, kamen Gerüchte auf, dass der FC Bayern auf irgendeine Weise beteiligt sei und ein Vorkaufsrecht für den Sommer 2017 habe. Diese Gerüchte hatte Werders Sportchef Frank Baumann mehrfach vehement dementiert.

Dass sich der Bayern-Boss in Bezug auf den Transfer nun als „Spiritus Rector“ bezeichnet, bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass die Münchner tatsächlich ein Vorkaufsrecht hatten. Möglicherweise hat Rummenigge Gnabry auch einfach mündlich zum entsprechenden Karriereweg geraten und nimmt deshalb die Rolle als „Spiritus Rector" für sich in Anspruch.

Gnabry war nach Olympia für eine kolportierte Ablösesumme von fünf Millionen Euro aus London nach Bremen gewechselt. Nach nur einer Saison an der Weser zog es den Offensivspieler dann zu den Bayern, die ihn direkt für eine Spielzeit an 1899 Hoffenheim verliehen. In der kommenden Saison soll sich der Nationalspieler nun bei den Bayern beweisen.

Das komplette Interview findet sich hier.

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