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30.04.2019
Wird Werders Saison überschätzt?

Zwischen Rausch und Ernüchterung

© nordphoto


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0:1 in München, 2:3 im Weserstadion, 1:4 in Düsseldorf: Diese Englische Woche hatte man sich in Bremen anders vorgestellt. Es wurden drei Niederlagen, drei Geschichten – und drei Gründe, warum Werder sich zwar wieder wie ein Team aus der Spitzengruppe der Liga anfühlt, aber für den Moment doch eher Mittelmaß mit besonderer Erlebnisqualität ist. Wobei das „Mittelmaß“, so ungeliebt die Bezeichnung auch sein mag, einen Schritt in die richtige Richtung darstellt: Die Punkteausbeute ist schon jetzt die beste seit der Saison 2009/2010. Nur ist das eben eher ein Indiz dafür, wie lange Werder mit der Angst vor dem Abstieg leben musste, als eines für eine direkte Rückkehr ins Konzert der Großen oder auch nur ihrer Verfolger.

Dass es dafür noch nicht reicht, liegt wenig überraschend auch an der Qualität des Kaders. Gegen die Top Sieben der Liga – diejenigen also, die im nächsten Jahr in Europa dabei sein dürfen – gelangen in dieser Saison in bislang elf Spielen zwei Siege. Der eine, der gegen Frankfurt, zudem in Überzahl, in der 96. Minute per Standard, zu einem Zeitpunkt in der Saison, als die Eintracht ihren Stil noch nicht so Recht gefunden hatte. Doch dass Werder gegen die individuell stärksten Kontrahenten nicht bestehen kann, ist ein verzeihlicher Makel.

„Kleine“ Gegner, große Probleme

Schwerer wiegt die Schwäche gegen Teams, gegen die Werder als Favorit in die Partie geht. Gegen Mainz, Freiburg, Stuttgart, Hannover und die beiden Aufsteiger ließ man ganze 19 (!) Zähler liegen. Schon die Hälfte dieser Punkte würde Werder auf einen Champions-League-Platz hieven. Besonders zu Saisonbeginn fehlten die spielerischen Mittel, einen tiefstehenden Gegner zu knacken. Mittlerweile hat sich die Mannschaft hinsichtlich ihrer Chancenerarbeitung entwickelt. Mit dem ersten echten Strafraumstürmer im besten Fußballer-Alter, Niclas Füllkrug, erhält Florian Kohfeldt in der kommenden Saison zudem eine Kaderoption, die als Zielspieler in solchen Partien Gold wert sein kann.

Dennoch hat Kohfeldt nach der Niederlage in Düsseldorf bereits angekündigt, worauf er in der Vorbereitung auf die kommende Saison den Fokus legen wird: „Dieses Spiel, die beiden Nürnberg-Spiele, ein Stück weit auch das Stuttgart-Spiel aus der Hinrunde werden in der Sommerpause Schwerpunkte sein, über die wir sprechen werden.“

Auffällig ist aber immer wieder auch die defensive Anfälligkeit gegen Gegner, die wie zuletzt Düsseldorf auf schnelle Gegenstöße setzen. Hier fehlt es oft an der Konterabsicherung in höheren Zonen. Vor allem aber hat Werder mit einer schwachen Restverteidigung zu kämpfen: Ist die Ordnung erst überspielt, fehlt es besonders den Innenverteidigern und Sechser Nuri Sahin schlicht am Tempo, um in Laufduellen die direkten Wege zu schließen und sich in Eins-gegen-Eins-Situationen zu behaupten. Dazu kommen Probleme in der mannschaftstaktischen Feinjustierung, etwa in der Besetzung des eigenen Rückraumes bei gegnerischen Schnellangriffen über die Flügel.

Diese Spiele waren in der noch laufenden Saison Werders Achillesferse. Umgekehrt lässt sich den Problemen im Sommer verhältnismäßig leicht entgegenwirken. Es gibt Indizien dafür, dass Werder zumindest in Teilen personell auf sie reagieren möchte: Düsseldorfs Kaan Ayhan etwa fiel bei der Suche nach einem neuen Innenverteidiger eben deshalb durch, weil man in Bremen jemanden sucht, der das eklatante Tempodefizit behebt.

Zur falschen Zeit erfolgreich

Darüber hinaus fehlt Werder das Glück, um mit den gezeigten Leistungen mehr erreichen zu können – nicht nur wegen streitbarer Schiedsrichterentscheidungen im Pokal. Denn wer in diesem Jahr in die Europa League möchte, muss kräftig punkten: Zweimal in den letzten fünf Jahren hätten 49 Punkte gar für den fünften Platz gereicht. Werder ist von dieser Marke nur noch einen Sieg entfernt, doch in dieser Saison ist die Leistungsdichte im oberen Mittelfeld so groß, dass unter 50 Punkten noch nicht einmal die Europa-League-Qualifikation auf Platz sieben gelingen kann.

Noch hat Werder die Gelegenheit, das nahezu Unmögliche möglich zu machen: Mit Borussia Dortmund, der TSG Hoffenheim und RB Leipzig stellen sich drei Top-Teams in den Weg, aber es sind eben auch noch neun Punkte zu vergeben. Sollte es nicht für Europa reichen, bleibt eine Saison, die einmal mehr im Mittelfeld endet, aber eben auch besondere Momente bereithielt: Jede Menge Pizarro-Folklore, eine rauschende Feier zum 120. Vereinsgeburtstag mit der Krönung des Pokal-Comebacks in Dortmund, das Comeback des Langzeitverletzten Fin Bartels und die eine oder andere Erfolgsserie.

Kohfeldt bleibt die Trumpfkarte

Auch die Erfolsgeschichten der vielen jungen Spieler ließen das Werder-Herz höher schlagen: Maximilian Eggestein und seine erstmalige Berufung in die Nationalmannschaft, Bruder Johannes und seine Reifung zum Fast-Stammspieler. US-Stürmer Josh Sargent, der vor Weihnachten gleich zweimal knipste – in einer Saison, in der er eigentlich noch gar nicht fest für die Profis eingeplant war. Alle drei verlängerten kürzlich ihre Verträge. Und Milot Rashica, der ohne Klausel bis 2022 an Werder gebunden ist, mauserte sich im Jahr 2019 mit zehn Toren und drei Vorlagen gar zum Unterschiedsspieler in der Offensive. 

Ihre Entwicklung hängt maßgeblich mit der Arbeit von Trainer Kohfeldt zusammen, der nicht zuletzt aufgrund seines Händchens für Talente vom DFB zum „Trainer des Jahres“ gekürt wurde. Unabhängig vom tabellarischen Abschneiden in der laufenden Saison kann Werder somit auf eine ganze Reihe hochbegabter Youngster unter einem Coach, der für seine Spieler ein funktionierendes mannschaftliches Gerüst geschaffen hat, zurückgreifen. Es ist der eigentliche Erfolg einer auf dem Papier durchschnittlichen Saison: Werder ist wieder dazu in der Lage, junge Spieler nicht nur in die Mannschaft einzubauen, sondern sie auch zu halten und weiterzuentwickeln.

Deltator1 am 30.04.2019, 14:25
Ich verstehe nur eins nicht diese Voraussagen ein Bundestrainer hat vor Jahrzehnten mal gesagt ich lebte da schon lange das Spiel ist aus wenn der Schiedsrichter es abpfeift und so ist es noch heute also wenn das letzte Spiel abgepfiffen ist kann man sagen das Ziel ist erreicht aber nicht jetzt schon lieber Thaktieker!!
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klarerBlick am 30.04.2019, 15:58
Wie für eine mittelmäßige Saison üblich, gibt es einige Höhe- und Tiefpunkte.

Der Kader ist so unausgewogen zusammengestellt, so dass die drei besseren Spieler (pavlenka, Kruse, Rashica) die viel schwachen (Bargfrede, velkjovic, Moisander etc) nicht kompensiert werden können.
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OttoOtto am 30.04.2019, 15:00
Auch wenn (vielleicht) das Saisonziel nicht erreicht werden sollte bin ich voll und ganz mit der Saison zufrieden.
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seemail am 30.04.2019, 21:15
Letztlich werden wir uns mit Platz 9 optisch und sicherlich insgesamt leicht verbessert haben. In Anbetracht der Zugänge und Ausgaben ist es hintenraus aber keine große Verbesserung und kann nicht zufriedenstellen.
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2004 am 30.04.2019, 16:07
Ich teile alle Aussagen und Bewertungen dieser gelungenen Saisonanalyse.
Selbstverständlich hoffe ich aber auch, dass es am Saisonende noch für „Europa“ reicht!👍😉
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Sweetwater am 30.04.2019, 16:09
Endlich wird hier einmal die Finger in die Wunden gelegt!
Mittelmaß, mangelnde Qualität, Erfolge zur falschen Zeit, Pizarro Folklore, 120. Jahre Vereinsgeburtstag alles Begriffe mit denen ich etwas anfangen kann.
Alles zusammen genommen ergeben nämlich das Ergebnis eines weit überschätzten Vereins.
Doch im Rausch von ein paar Siegen sind die meisten so benommen, daß man die Realitäten gerne beiseite schiebt.
Werder besitzt nur punktuelle Qualität und kann nicht mit den Großen mithalten, kassiert in aller Regelmäßigkeit satte Niederlagen gegen sie, mit sehr wenigen Ausnahmen. Ebenso weit überschätzt der „Trainer des Jahres“, mit ein paar Aufstellungen und Spielsystemen nicht ganz daneben gelegen taumelt bzw. stagniert Werder dennoch im Niemandsland der Tabelle. Ein sehr schönes Beitrag des Herrn Voigt, fernab von unangebrachten fiesen Gefühlsduseleien...
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heinun am 30.04.2019, 16:18
Wie hat Bayern eigentlich gegen die Nürnberger gespielt? Mit einem Tag Pause mehr und so unendlich vielen Topspielern. Ohne die Hilfe des Schiri ist es nicht so einfach.
Das Werder Punkte hat liegen lassen, ist unbestritten. Unbestritten ist aber auch, dass sie in ihren finanziellen Mitteln sehr eingeschränkt sind und Mühe haben, ihre Leistungsträger zu halten, weil inzwischen für Spieler Preise bezahlt werden, die sich ein finanziell normal aufgestellter Verein nicht leisten kann. Und so geht es nicht nur Werder.
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seemail am 30.04.2019, 21:25
Der Kommentar macht keinen Sinn.
Nürnberg, die personell schwächer aufgestellt sind, spielen gegen die Bazis eine tolle Partie.
Und deswegen sind wir weswegen finanziell benachteiligt und schlechter gestellt?
Fakt ist doch, dass wir gegen Bayern taktisch und psychisch eine schlechtere Leistung abgeliefert haben, als der Aufsteiger, aber leidenschaftlich kämpfende FCN.
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Luckybox am 30.04.2019, 23:02
Werder hat aber auch in einigen Spielen in der Rückrunde Glück gehabt. In Berlin hätte man verlieren müssen, in Wolfsburg und Gladbach hatte man auch Glück gehabt. Das Heimspiel gegen Schalke war auch recht glücklich.
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Frank1969 am 01.05.2019, 10:59
Glück gehört auch dazu... Allerdings hatten wir bei den Unentschieden gegen Frankfurt und Stuttgart auch genug Chancen das Spiel zu gewinnen
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Michou am 30.04.2019, 17:06
Aber um die Emotion, den Rausch geht s doch ...nüchtern realistisch betrachtet kann ich mir sonst auch Schach reinziehen...
Nix gegen unsere Schachabteilung, sicher Top Leute ...:)
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susanneundjens am 30.04.2019, 18:16
@sweetwater: Ah ja, das ist für Ihre Verhältnisse ja mal ein einigermaßen sachlicher Beitrag. Zwar mit meines Erachtens 2-5 überflüssigen Übertreibungen, aber nicht wie sonst nur reine destruktive Schadenfreude und/oder reinster Provokation. Sie scheinen zu lernen und bewegen sich offensichtlich in eine Richtung wo mehrere hier mit Ihnen diskutieren könnten. Warten wir mal ab...
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Sweetwater am 30.04.2019, 18:42
Ihrem Kommentar entnehme ich, dass ich ein wenig schwächel...das gibt mir zu denken...
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susanneundjens am 30.04.2019, 20:17
Tja, die Hoffnung stirbt zuletzt.
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j.micoud am 01.05.2019, 00:05
Das,was Sweatwater sagt ist oft nicht ganz daneben.Aber im Fussball ist alles moeglich.Viele Kritiker,die versucht haben anderen den Finger in die Wunde zu legen haben sich am an Ende selber die Finger verbrannt.Die Grossen haben Angst vor Werder aus vielen Gruenden.Hmm,gegen Leverkusen,Schalke,Dortmund und auch gegen die Bayern hat Werder sich gut unter Beweis gestellt. genauso weitermachen bitte .Frank Baumann ist nach Marco Bode fuer mich der beste Mann im Verein.FK zu Recht Trainer des Jahres !!!
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am 30.04.2019, 16:58
Der Kommentar wurde durch die Verfasserin / den Verfasser gelöscht. Sofern Antworten auf diesen Kommentar vorhanden waren, wurden diese ebenfalls entfernt.
am 30.04.2019, 17:00
Der Kommentar wurde durch die Verfasserin / den Verfasser gelöscht. Sofern Antworten auf diesen Kommentar vorhanden waren, wurden diese ebenfalls entfernt.
Michou am 30.04.2019, 17:16
Mal abgesehen vom sportlichen kann man doch einen großen Imagegewinn durch das Auftreten der Mannschaft und der Leitung verzeichnen, und das ist durchaus ein für die Zukunft und Entwicklung
Geldwerter Erfolg!
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susanneundjens am 30.04.2019, 18:32
Phasenweise begeistert: Pokalspiel in Dortmund, Auswärtspiel in Leverkusen, die Aufholjagd im Pokal gegen Bayern und der Saisonstart an sich. Aber auch manches Mal enttäuscht, gerade gegen die Kleinen und das öfters. Außerdem haben mich gerade in der Rückrunde diese Ballverluste im Aufbau tierisch genervt. Das muss besser werden. Kohfeldt hat hin und wieder zu spät gewechselt und manches Mal war die Taktik nicht die beste. Genauso hat er aber auch mal genial gewechselt und die Taktik optimiert. Insgesamt bei ihm viel mehr Sonne als Schatten. Außerdem haben bei ihm Eggestein 1 und 2 und vor allem Rashica tolle Fortschritte gemacht und der nächste könnte Marco Friedl sein. Ich fand den in Leverkusen sehr gut. Vejlkovic hat Schwankungen, ist ja auch noch jung, allerdings geht es im Moment nicht vorwärts. Ich denke, er wird gar verkauft. Bargfrede ist ein guter Typ, aber nicht mehr für die erste Elf planbar, vielleicht als Ergänzung. Da müssen Sie kaufen. Das wird der wichtigste Transfer des Sommers. Und im Angriff sehe ich Harnik kritisch. Früher war er in Bremen als Chancentod bekannt. Leider ist er es jetzt wieder und zwar verstärkt in den letzten Wochen. Auch er ein angenehmer Typ und für sein 3-3 in Dortmund lieb ich ihn, aber insgesamt zu wenig. Johansson wird gehen. Bei Bartels hört man auch nix mehr. Auch da befürworte ich einen Abgang. Fällt mir aber schwer, da ebenfalls sehr sympatisch. Diese 3 Angreifer sehe ich als Abgänge. Kommt Füllkrug hat man sechs oder sieben Offensive, je nachdem was Pizza macht. Das reicht dann. Jetzt sind es neun. Das war zu viel. Insgesamt geht die Entwicklung im Vergleich zu den letzten Jahren voran, langsam aber stetig. Hatte auf Platz 8 in der Winterpause getippt und würde mich freuen wenn es doch noch die 7 wird.
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1-Werder am 30.04.2019, 19:03
Eine sehr gute Analyse, @s+j, ich teile Ihre Meinung im Generellen. Mein Tipp vor der Saison war Platz 9, insofern kann ich mich nicht beklagen. Mich erstaunt etwas, dass F. Baumann's Transfers für die nächste Saison etwas Angriffs-lastig ausgerichtet sind. Folgt man O. Rehhagel's Theorie; ein Tor mehr erzielen als zulassen, dann könnte ich damit leben. Trotzdem, Verstärkungen in der Verteidigung sind mE notwendig. Und da bereits €M 7 für Füllkrug investiert wurden, wird das Budget vermutlich bereits recht belastet sein; es sei denn, ein Investor ist bereit, in die Zukunft zu investieren. Und dann das (lästige...) Thema Max Kruse. Der internationale Transfermarkt ist offensichtlich für MK nicht so attraktiv, wie er gehofft hat. Das ist Werder's Chance. Trotzdem hege ich Zweifel, ob er an der Weser bleibt. Und... man wird einen jüngeren "MK" nachziehen müssen, seinen Zenit wird er überschritten haben. Insgesamt war es eine interessante Saison, chapeau den Verantwortlichen und dem Team.
Ihre Kritik an @sweetwater kann ich nachvollziehen. Hingegen hat @ s..w auch in seinen "fiesen" Kommentaren nicht immer unrecht. Es gab Phasen, da wurde das Team im Forum "über den Klee" gelobt. Etwas mehr Realität wäre dannzumal angebracht gewesen. Diese Aufgabe hat, zugegebenermassen mit einem zT gewöhnungsbedürftigen Wording, @s..w wahrgenommen.
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Michou am 30.04.2019, 19:58
Bloß nicht Vejlko verkaufen, so sehr ich mich über ihn geärgert habe in dieser Saison
bleibt er nicht nur aufgrund des Alters der Mann mit dem meisten Potenzial in unserer
Verteidigung, vielleicht steile These, aber der wird mal wie Boateng! Traut sich auch
mal vertikal das Spiel zu eröffnen. Friedl nicht vergessen ! Maxi zur 6 umschulen !Ansonsten sehe ich trotz der Langsamkeit Auf der IV eher Handlungsbedarf auf den außen in der Kette ...kein adäquater Ersatz für Ludde und Theo ( auch schon betagt!) da! Hatten Schwein, dass die durchgespielt haben ...Sturm alles geile Typen ...alte geile Typen , bis auf Osako, den ich eher als
Kruse Back up auf der 10 sehe... da überaltert im Sturm ist Füllkrug ein Megatransfer für die Kohle, 9 er Lücke gefüllt;)), da muss man schnell zugreifen.
Mein MVP Feldspieler ...Davy Klaassen ,...Hammer was der gearbeitet hat, exzellenter
Fußballer , ohne den im Rücken und an der Seite hätten Max Milot Maxi viel weniger geglänzt
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seemail am 30.04.2019, 21:31
Velkjovic hat kein konstantes BL Niveau.
Für europäische Verhältnisse reicht es schon gar nicht.
In BL 1+2 haben wir genug gleichwertiges, spielintilligenteres Potential.
Bitte abgeben.
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Frank1969 am 01.05.2019, 11:08
Gibt es wenig hinzuzufügen...
Kohfeldt ist ja noch ein junger Trainer, er ist lernfähig und wird sich weiterentwickeln. Davon profitieren wir die nächsten Jahre.
Es war unsere erste Saison ohne Abstiegssorgen. Wir werden auch nächste Saison erstmal 40Punkte holen müssen, das ist eben so in der Bundesliga. Nur Bayern, Dortmund und Leipzig haben diese Sorgen nicht.
Werder muss weiter seinen Weg gehen. Junge Talente einbauen und verbessern.
Es wäre natürlich auch mal schön eine Ablöse um die 50 Mio € plus einzunehmen...
Da könnte man drei sehr gute Leute finden
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Frank1969 am 01.05.2019, 14:42
Wenn ich sehe, wie lange Osako ausfiel, wie oft Harnik nicht spielen konnte und dann Bartels und Johansson eigentlich nicht dazu gezählt werden konnten, war es eigentlich nicht zu viel. Kainz war bis Winter auch noch ein Bestandteil des Werder Kaders. Johannes Eggestein und Rashica haben sich toll entwickelt, auch Sargent hat einen großen Schritt gemacht. Ich hoffe dass Kohfeldt sich treu bleibt und weiter die Jungen auf- und einbaut.
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j.micoud am 30.04.2019, 18:37
Alle Werder Fans koennen mit dem Saisonverlauf mehr als zufrieden sein. Herr Kohfeldt hat ne gute Truppe geformt und die spielen zwischendurch richtig geilen Fussball.Man sieht ,dass die Mannschaft als eine Einheit auftritt ,was in den letzten Jahren nicht oft der Fall war.Mit Kruse,Fuellkrug,M.Eggestein,Claassen,Rashica Sahin sehe ich viel Potenzial,um vor allem dem Spiel mehr Sicherheit zu verleihen,damit meine ich z.B den Ball zu behaupten und diesen in eigenen Reihen halten.Dumme Fehlpaesse vermeiden und nicht kaum unter druck geraten gleich hektisch werden.Wenn dieser Kern bestehen bleibt kann da was grosses zusammenwachsen. Kruse sollte bleiben soviel Spass wie hier wird er nirgends haben.
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WERDER2016 am 30.04.2019, 21:05
Aus meiner Sicht steht Werder da, wo es leistungsmäßig hingehört: ins Mittelfeld der Tabelle mit einem Restblick nach oben. Diesen Restblick nach oben hat man sich gegenüber den hinter Werder stehenden Teams verdient durch eben diese besonderen Spiele, auch im Pokal, oder die lange niederlagenlose Serie in der Rückrunde.

Zu mehr wird es ohne ein weiteres Wunder an der Weser nicht reichen, weil in zu vielen Spielen die Cleverness fehlte (zweimal Nürnberg und RB), in manchen Spielen die Chancen inflationär versemmelt wurden (1899, Frankfurt) und, so ehrlich sollte man auch sein, die Konkurrenten auf den Schlüsselpositionen IV und defensives MF qualitativ besser besetzt sind.

An diesen Baustellen wird FK sicherlich akribisch arbeiten und hoffen, dass mit einem Abgang von Max Kruse nicht eine weitere hinzukommt. Für das Erreichen höherer Ziele bedarf es eines weiteren, nicht unerheblichen Entwicklungsschubs, denn ich denke, auch die Konkurrenz wird nicht tatenlos zusehen. Sich leistungsmäßig von unten etwas abzusetzen war der erste Schritt, nach oben wird die Luft aber wohl dünner werden.
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Frank1969 am 01.05.2019, 14:47
Warten wir mal ab was in der Sommerpause passiert. Leipzig, Mönchengladbach, Schalke Wolfsburg und Hoffenheim bekommen neue Trainer. Ob die Neuen einschlagen, weiß man genau so wenig wie die Kader aussehen werden.
Leverkusen wird Probleme bekommen Havertz, Brandt und/oder Bailey zu halten. Was passiert mit Werner? Weiß keiner! Frankfurt wird eventuell Jovic und Rebic verlieren...
Wir haben bis auf Kruse unseren Stamm beieinander
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seemail am 30.04.2019, 21:38
Kann es sein
, dass hier kritische Likes beeinflusst/gelöscht werden?
Eben sehe ich noch positive Stimmen zu einer meiner Meinungen.
Nach dem nächsten Browser Update ... alles gelöscht.
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alanya_fuchs am 30.04.2019, 22:18
Wer sollte das machen? Hier wird von der Redaktion kaum moderiert.
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fh_king am 01.05.2019, 00:10
Das stillschweigende Saisonziel war doch eigentlich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und das würde voll und ganz erfüllt. Für Europa fehlt halt noch ein Stück insbesondere wenn all die geklonten Vereine mal nicht patzen. Insofern muss man a.) investieren und b.) seine Pflichtaufgaben erfüllen um nächstes Jahr oben mitzuschwimmen. Gegen die 4-5 schlechtesten in der Liga müssen je 4-6 Punkte aus hin und Rückspiel her. Da darf es keine zwei Meinungen geben.
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hunt am 01.05.2019, 09:05
Diese Meinung teile ich voll. Dennoch hat diesmal nicht viel gefehlt und wir wären im Pokalfinale gewesen. Haben gegen bis zum Bayern-Heimspiel starke Gegner auch auswärts überzeugt. Über den selbst vom DFB angeprangerten Elfmeter müssen wir nicht mehr sprechen. Wenn wir jetzt noch 9 Punkte holen, geht es in die Qualifikation. Nächstes Jahr ist aber deutlich mehr drin. Denkt nur an Frankfurt. Vor drei Jahren fast abgestiegen und dann die richtigen Entscheidungen getroffen. Die Spieler kannte kaum einer. Heute könnte es Supererlöse geben . Also nachmachen.
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Frank1969 am 01.05.2019, 11:16
Da muss man Fredi Bobic loben, er hat in Frankfurt einen super Job gemacht.
Aber das Märchen Frankfurt könnte auch sehr schnell zu Ende sein. Jovic und Rebic werden schwer zu halten bzw zu ersetzen sein
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hunt am 01.05.2019, 14:24
Mit dem vielen Geld lässt sich doch was machen.
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HerrLohse am 01.05.2019, 10:25
Einige Spiele mit den vielen Gegetoren erinnern fatal an die Schaaf-Zeit. Da war die Abwehr, trotz sehr guter IV oft vogelwild.
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Frank1969 am 01.05.2019, 10:47
Das stimmt.... Wiese, Merte, Naldo, Prödl und Frings waren alles Nationalspieler.... Aber da hatten wir keine guten Außenverteidiger.... Und haben zumindest in den guten Jahren unter Schaaf sehr viele Tore geschossen... Denke da an ein 5:4 gegen Hoffenheim (glaube ich)
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dalmatiner am 01.05.2019, 18:36
Manches erinnert tatsächlich an Schaaf-Zeiten.Ich glaube aber ,dass Kohfeldt ,anders als Schaaf,aus Fehlern lernt.Er ist jetzt schon taktisch variabler als Schaaf es war.
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Frank1969 am 01.05.2019, 10:44
Es war eine gute Saison für uns. Nicht vergessen, was die letzten Jahre war : Abstiegskampf teils bis zum letzten Tag. Seit Kohfeldt da ist, hat sich Werder stabilisiert. Und diese Saison ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.
Natürlich wurden Punkte liegen gelassen die jetzt fehlen.
Aber ich finde Werder hat Spaß bereitet und wieder guten und attraktiven Fußball gezeigt, was lange nicht mehr der Fall war. Die Mannschaft hat natürlich Baustellen, aber ich denke dass wissen Baumann und Kohfeldt auch. Und es soll ja auch schon ein Innenverteidiger gesucht werden. Auch wenn es am Ende nicht reicht für Europa, das Fazit fällt positiv aus. Und Werder wird aus dieser Serie viel mitnehmen. Egal wie sich Kruse entscheidet, nächste Saison kann der nächste Schritt gemacht werden
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