News
Latest News
Rasenreport
10.05.2019
So könnte Werder gegen Hoffenheim spielen

Zwei Rückkehrer stabilisieren die Abwehr

© nordphoto


  • 9
  • 167

Wie bedeutend das Spiel in Sinsheim gegen die TSG Hoffenheim für Werder und die Europa-League-Träume ist, zeigt der Fall Davy Klaassen. Obwohl der Mittelfeldspieler wegen einer Gelbsperre fehlt, reiste er mit dem Team in Richtung Süden. „Davy hat mich schon zu Beginn der Woche darauf angesprochen", erzählte Kohfeldt am Freitag, "er möchte so ein wichtiges Spiel nicht auf der Couch sehen, sondern will dabei sein. Wir nehmen ihn natürlich gerne mit."

Auf der Bank wird Klaassen aber nicht sitzen, Werder hat hier aus dem Fall Marco Reus gelernt. Der Dortmunder Kapitän hatte am vergangenen Wochenende in Bremen trotz einer Rotsperre zur moralischen Unterstützung mit den Reservespielern auf der Bank Platz genommen. Weil das für gesperrte Profis verboten ist, verhängte der DFB eine Geldstrafe in Höhe von 10 000 Euro. Klaassen verfolgt das Spiel deshalb von der Tribüne aus. Seinen Platz im Mittelfeld dürfte der zuletzt von Kohfeldt sehr gelobte Kevin Möhwald übernehmen.

In der Defensive kann Kohfeldt wieder aus dem Vollen schöpfen. Der zuletzt gegen Dortmund gesperrte Abwehrchef Niklas Moisander kehrt ebenso in die Startelf zurück wie Theodor Gebre Selassie. Der tschechische Rechtsverteidiger fehlte im Heimspiel gegen den BVB erstmals in dieser Bundesligasaison wegen Knieproblemen, überstand das Abschlusstraining an diesem Freitag aber ohne Schwierigkeiten und steht damit vor seinem 32. Ligaspiel in dieser Saison. Einen Ausfall gibt es in der Offensive: Der erkältete Martin Harnik brach das Training nach wenigen Minuten wegen Gliederschmerzen ab und blieb in Bremen, seinen Platz im Kader nimmt Aron Johannsson ein.

So könnte Werder spielen:


Die Umfrage zum Spiel gibt es hier:

Kostenlos in der gesamten Saison 2017/2018!

Download