News
Latest News
Rasenreport
03.05.2019
So könnte Werder gegen Dortmund spielen

Zwei Routiniers an Friedls Seite

© nordphoto


  • 7
  • 135

Es sieht immer recht locker aus: Beim Abschlusstraining wärmen sich die Werder-Profis in der Regel auf, treten dann in zwei Mannschaften gegeneinander an und gehen wieder in die Kabine. Was die Zuschauer nicht sehen: Schon vorher stellt Trainer Florian Kohfeldt sein Team im Weserstadion, abgeschottet von neugierigen Blicken, im Detail auf den Gegner ein. So war es auch am Freitag, und bei dem wichtigen ersten Teil der Einheit war Theodor Gebre Selassie dabei. Beim öffentlichen Teil des Trainings fehlte der Rechtsverteidiger, was die Frage aufwarf, ob er gegen Dortmund ausfällt.

Werder gab sogleich Entwarnung: Gebre Selassie habe individuell trainiert und sei einsatzbereit. Der 32-Jährige wäre auch schwer zu ersetzen. Vertreter Felix Beijmo ist noch ohne Einsatz, also müsste eine positionsfremde Lösung her. Marco Friedl verteidigte etwa beim Pokalspiel auf Schalke rechts, wird aber jetzt als linker Innenverteidiger gebraucht, weil Niklas Moisander gesperrt ist. An Friedls Seite dürfte Sebastian Langkamp statt Milos Veljkovic spielen. Der Routinier kann den 21-Jährigen anleiten, das hat schon beim Hinspiel gegen Düsseldorf gut geklappt.

Da der verletzte Philipp Bargfrede in dieser Saison wohl nicht mehr fit wird, dürfte auf der Sechser-Position wieder Nuri Sahin auflaufen, der sich gegen seinen Ex-Klub oft in die Abwehr zurückfallen lassen könnte, wie beim Pokalspiel in Dortmund. Im Sturm hat Yuya Osako gegenüber Johannes Eggestein leichte Vorteile und könnte neben Milot Rashica und Max Kruse spielen, die beide angeschlagen waren, aber das Abschlusstraining problemlos absolvierten.

Kostenlos in der gesamten Saison 2017/2018!

Download