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29.03.2019
Kohfeldt über Mega-Transfers

„Wir wollen natürlich unsere Grenzen verschieben“

© dpa


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Trainer Florian Kohfeldt erachtet Transfers in der Größenordnung von 80 Millionen Euro bei Werder auf lange Sicht für utopisch. „80 Millionen sind für uns natürlich außerhalb unserer Realität“, sagte Kohfeldt bei der Abschlussveranstaltung des 65. Fußballlehrer-Lehrgangs, bei der er als „Trainer des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Mit ironischem Unterton fügte er an: „Wir wollen natürlich auch unsere Grenzen verschieben. Das werden keine 80 Millionen werden. Aber vielleicht kauft wer ja mal einen von uns für so viel Geld.“

Dass Bayern München für eben jene Summe den französischen Weltmeister Lucas Hernández gekauft hat, löst bei Kohfeldt „keinen Neid und keine Missgunst aus. Die Bayern haben sich das erarbeitet. Und grundsätzlich steigert es die Attraktivität der Bundesliga, wenn solche Qualitätsspieler kommen.“

Kohfeldt über Eggestein-Brüder

Zu den Qualitätsspielern bei Werder gehört ganz sicher Maximilian Eggestein. Werders Trainer verlangt von dem kürzlich erstmals für die Nationalmannschaft nominierten Mittelfeldspieler keine Dankbarkeit bei seiner Entscheidung über einen Verbleib oder Vereinswechsel. „Die Jungs sind weder mir noch dem Verein zu Dankbarkeit verpflichtet. Sie haben schon genug zurückgezahlt“, sagte Kohfeldt am Donnerstagabend und bezog sich neben Maximilian Eggestein auch auf dessen Bruder Johannes.

Der unter anderem von Borussia Dortmund umworbene Maximilian hatte am Mittwoch erklärt, er habe eine Entscheidung getroffen, ohne diese zu nennen. Dass damit sein Verbleib in Bremen sicher sei, sei Interpretationssache, erklärte Kohfeldt. Er glaube an gute Argumente von Werder, sagte aber auch: „Bei Johannes bin ich sehr sicher, dass es für ihn gut ist, noch in Bremen zu bleiben. Bei Maxi kann man das sicher von zwei Seiten betrachten.“

Deltator1 am 29.03.2019, 09:44
Was soll dieses Gedaddele von Eggestein auch er kann sofort ersetzt werden wenn er sofort Nationalspieler auf der Bank werden will oder bei einem anderen Verein dann laßt ihn doch gehen für möglicht viel Geld das ist für Werder wohl die beste Lösung
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hardintimo am 29.03.2019, 10:00
Um auf diesen Kommentar mit sachlicher Korrektheit, finanziellem Realismus und viel grün-weißem Blut zu antworten:

Nein.
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