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Rasenreport Life und Style
02.12.2018
Eggestein-Brüder im „Sportstudio“

„Wir wollen möglichst lange zusammenspielen“

© nordphoto


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Der große Bruder ist seinem kleinen Bruder in vielen Belangen voraus. Maximilian Eggestein hat etwa mehr Bundesliga-Spiele absolviert und mehr Bundesliga-Tore erzielt als Johannes Eggestein. Am Sonnabend allerdings hatte der Jüngere mal die Nase vorn: Als die beiden Werder-Profis gemeinsam zu Gast im „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF waren, gewann Johannes Eggestein das Bruderduell an der Torwand. Der 20-Jährige traf einmal in das untere Loch und einmal in das obere Loch, während Maximilian Eggestein lediglich ein Treffer unten gelang. Den Sieg an der Torwand sicherte sich allerdings Amateurfußballer Keven Feger, der dreimal traf.

Ansonsten präsentierten sich die Eggestein-Brüder bei ihrem Premierenauftritt im „Sportstudio“ so, wie man sie in Bremen kennt: bescheiden, reflektiert, sympathisch. Die beiden verbringen bekanntlich viel Zeit miteinander und verstehen sich fast schon zu gut. Die üblichen Sticheleien unter Geschwistern blieben nahezu komplett aus, auch wenn Moderator Jochen Breyer immer wieder Fragen stellte, die in diese Richtung zielten. Beispiel: Wer ist der bessere Eggestein? Johannes nennt Maximilian. Maximilian nennt Johannes. So war es in vielen Bereichen. Einziger kleiner Seitenhieb: „Er hat immer Recht, das denkt er zumindest“, sagte Maximilian über seinen jüngeren Bruder. Johannes wiederum lobte den Beschützerinstinkt seines älteren Bruders. Er erzählte zudem, dass er beim regelmäßigen gemeinsamen Kochen nur für die Hilfsarbeiten wie Kartoffeln schneiden zuständig sei und dass der ruhige Maximilian beim Zocken an der Spielkonsole schon einmal richtig wütend werden könne.


Natürlich ging es in der Sendung nicht nur um die beiden Brüder, sondern auch um Werders Situation. Zur 1:2-Niederlage gegen die Bayern hielt Maximilian Eggestein fest:„Da war mehr drin.“ Der Mittelfeldspieler wollte nach nur einem Punkt aus den vergangenen fünf Ligaspielen aber auch nicht zu viel Pessimismus verbreiten. „Wir haben immer gesagt: Wir wollen gerne nach Europa, müssen aber nicht. Es gibt sechs, sieben Mannschaften mit anderen Möglichkeiten“, unterstrich er.

Darüber hinaus war die Zukunft der Brüder ein Thema. Maximilians Vertrag bei Werder läuft bis 2020, Johannes' Kontrakt endet bereits im kommenden Jahr. „Wir wollen möglichst lange zusammenspielen. Wir sind allerdings nicht so naiv, zu glauben, dass wir bis zum Karriereende in einem Verein spielen. Es wäre schön, aber das ist naiv“, betonte Maximilian Eggestein. Beide Brüder erklärten zum wiederholten Male, dass ihre Zukunft von der weiteren Entwicklung bei Werder abhänge. Aktuell sei er aber sehr zufrieden, unterstrich Johannes Eggestein. „Ich habe in der Bundesliga jetzt schließlich zweimal in der Startelf gestanden.“

Moderator Jochen Breyer im Vorgespräch mit den Eggestein-Brüdern:

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#Maskenball mit den Eggesteins. #Sportstudio

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Den Auftritt der Eggestein-Brüder im „Sportstudio“ gibt es hier zu sehen.

alanya_fuchs am 02.12.2018, 10:46
Beide Brüder erklärten zum wiederholten Male, dass ihre Zukunft von der weiteren Entwicklung bei Werder abhänge.



Wenn ich so darüber nachdenke ...
Hängt Werder's Entwicklung nicht auch von den beiden ab? Es ist mehr drin.
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FlyKilla am 02.12.2018, 11:05
Speziell bei JE habe ich den Eindruck gewonnen, dass er nicht allzu lange bei Grün Weiß bleiben möchte. Seine kurz angedeutete Sympathie zur Isar hat er mit der Bemerkung noch bei Werder unter Vertrag zu stehen, nur schwach entkräftigt. Naja, reisende soll man nicht aufhalten.
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