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Rasenreport
09.03.2019
Bargfrede spricht nach Schalke-Spiel

„Wir können wieder nach oben schauen“

© nordphoto


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Nach drei Unentschieden in Folge gab es am Freitagabend gegen Schalke endlich wieder einen Sieg für Werder – was essenziell war für die Bremer Europa-Ambitionen. Entsprechend erleichtert müssen Werders Profis nach dem 4:2 gewesen sein. Am Sonnabendvormittag verriet Philipp Bargfrede in einer Medienrunde, dass man gestern Abend noch unterwegs war, wobei das „eine oder andere Wasser“ geflossen sei.

Werder könne halt wieder nach „oben schauen“, so Bargfrede, und das finden die „Menschen in Bremen generell gut.“ Nun wolle man dafür sorgen, dass es keinen Durchhänger mehr gebe – so wie in der Hinrunde, als man ebenfalls gegen Schalke gewann, anschließend aber mit 2:6 von Leverkusen auf die Mütze bekam und dann nur einen weiteren Sieg vor dem Jahreswechsel einfuhr.

Ein ähnliches Spiel am nächsten Sonntag befürchtet Bargfrede nicht. Er sei der Meinung, dass Werder durchaus „gut verteidigen“ könne, und wenn man bei Bayer selbst etwas besser mit dem Ball umgehe als beispielsweise in Wolfsburg, dann „haben wir gute Chancen“. Trainer Florian Kohfeldt werde sich diesbezüglich sicher etwas Passendes einfallen lassen.

Bargfrede seit Monaten ungeschlagen

Bargfrede stand beim Hinspiel gegen die Werkself wegen eines Muskelfaserrisses übrigens nicht auf dem Platz, sehr wohl mischte er aber bei den anschließenden Niederlagen gegen Mainz und Mönchengladbach mit. Dies war auch gleichzeitig das letzte Werder-Spiel, bei dem Bargfrede fit war und es trotzdem verloren ging – der Mittelfeldspieler ist also gewissermaßen seit rund vier Monaten ungeschlagen.

Deshalb kann er sich „nicht mehr so ganz“ daran erinnern, wie sich eine Niederlage anfühle – dieses „Gefühl brauche ich aber auch gar nicht“, versicherte er. In der laufenden Rückrunde verlor Werder bekanntermaßen noch gar nicht, aber mit den fünf Unentschieden sei man halt trotzdem „nicht zufrieden“.

Deshalb gilt es, in Leverkusen nachzulegen – schließlich kann man mit einem Sieg mit Bayer Punktgleichheit herstellen. Zumindest dann, wenn Hannover morgen überrascht und die gut aufgelegten Rheinländer schlägt. Daran glaube Bargfrede ganz fest, versicherte er den Journalisten – konnte sich dabei aber ein Lachen nicht verkneifen.

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