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31.01.2019
Hess-Grunewald im Werder-Podcast

„Wir hatten immer Abstiegsangst“

© nordphoto


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Seit 1970 ist Hubertus Hess-Grunewald Mitglied bei Werder. Somit hat der heutige Präsident des Vereins die wenig glorreichen Jahre in den 70ern miterlebt: „Ich bin mit Werder groß geworden, als wir immer diese Abstiegsangst hatten, wir haben immer dafür gelebt, im nächsten Jahr wieder mitspielen zu können“, sagt der 58-Jährige in der neuen Folge des Werder-Podcasts.

In dieser Zeit, blickt Hess-Grunewald zurück, sei das Weserstadion oft ein trostloser Ort gewesen: „Ich kann mich an kalte 8.000-Zuschauer-Spiele gegen Duisburg erinnern, wo der Wind durchpfiff.“ 1980 schließlich folgte der einzige Abstieg des Gründungsmitglieds der Bundesliga.

Doch als 1981 Otto Rehhagel das Ruder als Trainer übernahm, ging es wieder bergauf in Bremen, es folgten viele Jahre voller Erfolg. Hess-Grunewald sagt über Werders Trainer-Legende: Wegen ihm hat sich „komplett die Denke verändert. Auf einmal wurde über Europa geredet, das war ja für mich ein völlig anderer Horizont.“

Die Ära Rehhagels habe die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Die Stärken des Meistercoaches umschrieb Hess-Grunewald wie folgt: „Otto hatte ein besonderes Händchen für Mannschaften. Er hat es geschafft, tatsächlich richtige Teams zu bilden, an den richtigen Stellen Spielertypen zu finden, die das ergänzt haben, was die Mannschaft noch brauchte.“

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