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Rasenreport
27.04.2019
Die Stimmen zum 1:4 in Düsseldorf

„Wir haben viel zu offen gestanden“

© nordphoto


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Nuri Sahin (Werder Bremen) über...

...den Spielverlauf: „Ein verdienter Sieg für Düsseldorf. Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht, weil wir so früh 0:2 zurücklagen. Wir wussten, dass es ein schweres Auswärtsspiel nach einer harten englischen Woche werden würde, und das wir die ersten Minuten überstehen müssen. Das ist uns nicht gelungen. Gegen eine Mannschaft, die von Euphorie und Kontern lebt, darf man nicht so früh in Rückstand geraten.“

...die Nachwehen aus dem Pokal: „Die ersten 15 Minuten waren wir gar nicht im Spiel. Ich weiß nicht, woran es lag. Aber das hatte nichts mit Müdigkeit zu tun - vielleicht hat das am Ende eine Rolle gespielt. Aber in den ersten 15 Minuten darf das bei einem Profisportler keine Rolle spielen.“

...den Endspurt um Europa: „Wir müssen vorausblicken. Wir müssen das Spiel analysieren, um uns weiterzuentwickeln. Wir müssen auch aus solchen Spielen lernen.“

...das vermeintliche Handspiel, das dem Düsseldorfer 4:1 vorausging: „Fehlentscheidung hin oder her. Was mich extrem aufregt, ist das man mit den Schiedsrichtern nicht reden kann. Wenn ich mit ihm reden will und er guckt mich nicht einmal an – dann könnte ich vor Wut kochen. Aber: Wir haben genug Fehler gemacht, es lag ganz sicher nicht am Schiedsrichter, das wir das Spiel verloren haben.“ 

Max Kruse (Kapitän Werder Bremen) über...

...den Spielverlauf: „Wir haben viel zu offen gestanden und zu viele Konter zugelassen. Wenn du vier Tore kriegst, ist es schwer zu gewinnen. Ich habe selten ein Spiel gesehen, dass so absehbar in die andere Richtung verlaufen ist. Wir haben auf allen Positionen nicht richtig funktioniert“ 

...den Endspurt um Europa: „Mit nächster Woche oder einem anderen Scheiß beschäftige ich mich jetzt nicht, wir haben heute vier Gegentore bekommen. Wir haben aber auch in der Rückrunde gezeigt, dass wir uns kontinuierlich weiterentwickelt haben. Wir werden jetzt das Spiel aufarbeiten und versuchen dann, gegen Dortmund die Punkte zu holen, die wir heute nicht geholt haben:“

Theodor Gebre Selassie (Werder Bremen) über...

...den Spielverlauf: „Die erste Halbzeit war sehr schlecht. Wir haben uns schwer getan, Chancen herauszuspielen. Beim Stand von 1:2 zur Halbzeit war noch alles drin, aber dann bekommen wir das dritte Gegentor. Beim zweiten Gegentor müssen wir früher foulen.“

...die Chancen auf Europa: „Drei Spiele sind es noch. Da müssen wir alles geben. Es ist ärgerlich, dass wir Punkte gelassen haben, aber wir müssen nach vorne schauen.“

Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen) über...

...die Nachwehen aus dem Pokal: „Es war in der Summe ein Tag, an dem alles gegen uns gelaufen ist. Wir haben alles probiert, um gegen die Enttäuschung nach dem Pokal-Aus anzuarbeiten, aber die letzte geistige Frische hat uns heute gefehlt.“

...die Lehren aus der Niederlage: „Unser Problem sind Spiele wie heute, in denen wir cleverer und abgezockter spielen müssen. Aber wir haken unser Ziel nicht ab.“

Frank Baumann (Sportchef Werder Bremen) über...

...die Chancen auf Europa: „Natürlich war die Niederlage ein Rückschlag. Es ist dadurch schwerer geworden, aber wir werden uns nicht aufgeben und alles reinwerfen. Wir haben noch neun Punkte zu holen, auch wenn es ein schweres Restprogramm ist. Darum kämpfen wir.“

...die Verletzung von Davy Klaassen: „Er hat eine Risswunde am Ohr, die genäht werden muss. In den nächsten Tagen folgen weitere Untersuchungen. Momentan gehen wir aber nicht von einem Ausfall am kommenden Wochenende aus.“

Friedhelm Funkel (Trainer Fortuna Düsseldorf) über das Spiel:

„Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, die erste Halbzeit war allererste Sahne. Das vierte Tor war vielleicht eins zu viel, aber wir haben verdient gewonnen.“

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