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Rasenreport
04.01.2019
Moisander-Ansage in Südafrika

„Wir arbeiten weiter hart für Europa“

© nordphoto


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Niklas Moisander gehört bekanntlich zu den eher ruhigeren Vertretern, ein gepflegtes Understatement ist dann aber doch nicht unbedingt eine Spezialität des Finnen. Und deshalb kommt es für ihn auch überhaupt nicht infrage, vom Saisonziel der Bremer abzurücken. „Wir arbeiten weiter hart für Europa“, betont er stattdessen im Trainingslager in Südafrika. „Wir wollen Europa erreichen. Wenn nicht dieses Jahr, dann nächstes Jahr.“ Damit es schon in dieser Saison klappt, ist der Rückrundenauftakt in Hannover (19. Januar) enorm bedeutend. „Es ist sehr wichtig, dass wir sofort punkten - wir wissen das.“

Die Bremer haben eine abwechslungsreiche erste Saisonhälfte hinter sich, gute Auftritte wechselten sich mit einigen schwächeren ab. Der Abstiegskampf ist dadurch zwar momentan kein Thema, ganz oben mischt Werder aktuell aber auch nicht mit. Stattdessen reicht es mit 22 Zählern aktuell für Rang zehn. Da wurden schnell kritische Stimmen laut, dass die gehegten Ambitionen des Klubs vielleicht ein wenig zu überambitioniert gewesen sind. Niklas Moisander sieht das anders, er hält nicht viel davon, einfach nur zu sagen, dass man eine sichere Saison spielen wolle. „Es gefällt mir, dass der ganze Klub, alle Verantwortlichen und die Spieler nach Höherem streben. Mir gefällt diese eingeschlagene Richtung“, sagte er.

Karriereende in Bremen?

Genau deshalb sei es für Moisander auch nicht zwingend erforderlich, dass Werder im Winter personell nachbessern müsse. Zwar habe Sportchef Frank Baumann letztlich die Entscheidungshoheit, aber „für mich ist dieses Team stark genug, um das Ziel zu erreichen“. Dennoch ist dem Abwehrchef natürlich auch nicht entgangen, dass bei Werders Spielweise noch ein wenig am taktischen Verhalten der Hintermannschaft gebastelt werden müsse. Genau das soll auch in Südafrika passieren. „Es stimmt, dass wir in der Defensive nicht so schnell sind. Wir müssen lernen, es vorher schon zu lösen„, sagte Moisander und gab zu: “Wenn wir in Laufduelle müssen, wird es schwierig.“

Auch wenn der Vize-Kapitän zuletzt selbst nicht immer überzeugte, ist sein Status in der Mannschaft unangetastet. Im vergangenen Sommer erhielt Moisander einen neuen Kontrakt, möglich, dass dies der letzte in seiner Karriere war. „Es ist sicher denkbar, dass Werder meine letzte Station ist„, sagte er. “Deshalb habe ich auch nochmal verlängert. Ich bin 33 und habe nicht mehr so viele Jahre als Profi. Ich fühle mich sehr wohl in Bremen mit meiner Familie, aber insgesamt denke ich nicht so viel an das Thema. Solange alles gut geht und ich spiele, bin ich zufrieden.“

Deltator1 am 04.01.2019, 14:48
Wenn Alle diese Einstellung haben ist doch Alles drin Platz 4,5 oder 6
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jamal0781 am 04.01.2019, 18:53
Dieses Gelaber um Europa geht einem langsam auf die Eier...
Wenn man 3 Spieltage vor Schluss oben steht kann man davon reden.Erst Leistung bringen, dann rumposaunen.
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am 07.01.2019, 13:03
Der Kommentar wurde durch die Verfasserin / den Verfasser gelöscht. Sofern Antworten auf diesen Kommentar vorhanden waren, wurden diese ebenfalls entfernt.
wolfgramm am 07.01.2019, 17:03
Bei @jamal0781 geht der Daumen natürlich nach unten,wenn man von Platz 4 redet wie@Deltator 1 gehts nach oben.Was für ein Schwachsinn.
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Bubba am 04.01.2019, 21:39
Man kann traeumen, aber es kann auch ein "Boeses" Erwachen geben
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