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Rasenreport
16.12.2018
Kosovare spricht über seine Entwicklung

Wie ein Essen mit Kohfeldt Rashica half

© nordphoto


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Milot Rashica durfte gegen Borussia Dortmund (1:2) zum zweiten Mal in Folge von Beginn an ran. Genau wie in der Vorwoche beim 3:1-Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf zeigte der Kosovare eine engagierte Leistung, war in beiden Spielen besonders in der Anfangsphase auffällig. Die offensive Ausrichtung mit einer Raute im Mittelfeld und zwei Stürmern, von denen er einer war, scheint ihm zu liegen. Ganz klar: Rashica hat sich gefangen, für ihn geht es aktuell aufwärts – auch wenn er noch längst nicht am Limit spielt. Die schwierige Phase zu Beginn der Saison, in der er nur wenig zum Einsatz gekommen war, hat er hinter sich gelassen. Rückblickend sagt der Kosovare über diese Zeit: „Es war nicht leicht, aber Fußball ist so. Es gibt gute und schlechte Zeiten. Man muss immer das Beste geben, ich habe etwa aus der Situation gelernt.“

Das gesamte Trainerteam habe ihm dabei geholfen, sich zu verbessern, so der 22-Jährige. „Anhand von Videos haben sie mir erklärt, was ich besser machen kann und muss.“ Ein entscheidender Punkt dabei: die Defensivarbeit. „Ich habe gesehen, dass ich viel mehr ohne Ball machen kann“, sagt Rashica, der sich erst an die Spielweise in der Bundesliga gewöhnen musste. „Ich komme aus einer anderen Liga, in den Niederlanden haben sie anders Fußball gespielt“, so Rashica, der im Januar vom niederländischen Erstligisten Vitesse Arnheim zu Werder gekommen war.

Inzwischen ist Rashica bei Werder angekommen: „Jetzt habe ich mehr Selbstvertrauen und weiß, was der Trainer will und wie die Kollegen spielen. So kann es weitergehen.“ Ein einschneidender Moment in der Entwicklung des schnellen Offensivspielers war das Nürnberg-Spiel am dritten Spieltag, in dem Rashica das späte Gegentor zum 1:1-Endstand durch seine schwache Defensivarbeit mitverschuldet hatte. Anschließend hatte ihn Kohfeldt zum Essen eingeladen. „Es war eine nette Plauderei“, sagt Rashica, „wir haben uns über das Verhalten in der Defensive und Offensive unterhalten. Florian Kohfeldt ist eine wichtige Person für mich.“

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