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Rasenreport
06.12.2018
Trio weiter fraglich

Wettlauf mit der Zeit

© nordphoto


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In den vergangenen Tagen hatten Ludwig Augustinsson, Claudio Pizarro und Yuya Osako bereits krankheitsbedingt beim Training gefehlt. So wie es aussieht, wird das Trio nicht geschlossen rechtzeitig fit werden. „Sie werden heute alle in die Aktivität gehen“, sagte Trainer Florian Kohfeldt am Donnerstag während der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Düsseldorf (Freitag, 20.30 Uhr). „Bei Ludwig und Claudio gehe ich davon aus, dass sie heute mit uns rausgehen, bei Yuya bin ich mir nicht so sicher.“

Bei einer Prognose für die Partie gegen die Fortuna gab sich Werders Chefcoach recht verhalten. „Bei Yuya bin ich skeptisch“, meinte er. Ein Ausfall für das Spiel sei wohl doch recht wahrscheinlich. „Bei Ludde bin ich mir recht sicher, dass es funktionieren wird, und bei Claudio habe ich einfach das Vertrauen, dass er es wie immer hinkriegt.“

Beim Abschlusstraining am Donnerstag waren dann Pizarro, Augustinsson und Osako dabei. Es gehe Osako besser als befürchtet, sagte Kohfeldt nach der Einheit. Insgesamt nimmt der Trainer 19 Spieler mit ins Hotel. Wie Werders 18er-Kader für das Spiel gegen Düsseldorf aussieht, welcher Spieler also noch aus dem Aufgebot gestrichen wird, wollte Kohfeldt nicht verraten.

Ungeliebte Varianten

Vor allem auf die Rückkehr von Ludwig Augustinsson baut der Coach, ein Ausfall des Schweden würde die Abwehrsorgen der Bremer nur noch weiter vergrößern. Bekanntlich fallen schon Niklas Moisander (Sperre) und Milos Veljkovic (Verletzung) in der Innenverteidigung aus. Da braucht der Trainer nicht noch eine zusätzliche Baustelle auf der linken Seite. Aber was würde eigentlich passieren, wenn Augustinsson doch ausfällt. „Da gibt es verschiedenen Varianten. Wir könnten mit einer Dreierkette spielen - die ich auch so nicht ausschließen möchte - und die Flügelpositionen sehr offensiv besetzen“, sagte Kohfeldt. „Das wäre dann eine Variante mit Florian Kainz, der das schon gespielt hat.“

Auch Johannes Eggestein traue Werders Cheftrainer diese Aufgabe zu. „Wir könnten allerdings auch einen gelernten Mittelfeldspieler auf die Links- oder Rechtsverteidigerposition setzen. Oder wir könnten Felix Beijmo rechts und Theo Gebre Selassie links spielen lassen. Das sind alles Varianten, die ich für mich schon durchdacht habe, aber ich hoffe ganz offen, dass sie nicht zur Anwendung kommen.“

Veljkovic-Rückkehr erst im neuen Jahr?

In der Abwehrzentrale sieht es derweil nicht unbedingt nach einer schnellen Veljkovic-Rückkehr aus. „Die Wahrscheinlichkeit ist größer, dass es erst im neuen Jahr etwas wird, aber wir versuchen alles“, sagte Kohfeldt. Für die Partie am nächsten Wochenende gegen Borussia Dortmund komme der Serbe definitiv noch nicht wieder infrage, ganz eventuell reiche es aber noch für einen Einsatz in der englischen Woche vor Weihnachten, wenn gegen Hoffenheim und Leipzig gespielt wird. 

WERDER2016 am 06.12.2018, 17:19
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