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05.06.2019
Leverkusen schnappt sich Tim Steidten

Werder verliert seinen Kaderplaner!

© nordphoto


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Überraschender Wechsel: Werder Bremen verliert nach Informationen von Mein Werder seinen langjährigen Kader-Planer und Chefscout Tim Steidten. Der 40-Jährige wurde von Bayer Leverkusen abgeworben und wird schon ab diesem Sommer für die Rheinländer arbeiten. Demnach hat Bayer dem Bremer Scouting-Spezialisten ein so lukratives Angebot unterbreitet, dass Werder nicht mehr mithalten konnte. In Bremen leistete Steidten als rechte Hand von Sportchef Frank Baumann wertvolle Arbeit, er bahnte viele Vertragsgespräche mit potenziellen Neuzugängen an und bereitete zahlreiche Transfers vor. Von diesem Netzwerk und diesem Wissen will nun Leverkusen profitieren, wo nach dem Weggang von Sportdirektor Jonas Boldt zum HSV dieser Bereich gerade umstrukturiert wird. Die Kontakte zu Bayer waren für Steidten ein kurzer Dienstweg, seit Simon Rolfes im Dezember am Rhein neuer Sportdirektor wurde. Beide kennen und schätzen sich aus gemeinsamen Zeiten in Werders U 23. Für Werder ist Steidten schon nicht mehr aktiv. Die bereits vorbereiteten Transferangelegenheiten wickelt der Verein ohne ihn ab.

Daniel1981 am 05.06.2019, 20:18
Sorry ich bin ja sonst nicht am schimpfen. Aber wenn Werder hier nur aus finanziellen Gründen hat nicht mithalten können, fehlt mir echt der Weitblick.

Uns können dadurch wichtige Einnahmen wegbrechen. Tausendmal schlimmer als hier mal tiefer in die Tasche zu greifen.
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Daneris am 05.06.2019, 20:42
Sie werden sich schon was dabei gedacht haben :)
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alanya_fuchs am 05.06.2019, 20:21
Von diesem Netzwerk und diesem Wissen will nun Leverkusen profitieren,

Steidten nimmt so viel Insiderwissen mit, deshalb wäre ich dafür, solche Positionen mit mindestens 6 Monaten Tätigkeitssperre zu belegen.
In der freien Wirtschaft ist das durchaus üblich.
Vielfach vereinbaren Unternehmen im Arbeitsvertrag ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot. Es gilt für maximal 24 Monate und verbietet Mitarbeitern, nach dem Abschied selbst als direkter Konkurrent aufzutreten oder bei einem direkten Rivalen des Arbeitgebers durchzustarten.
Dieses Verbot darf jedoch nicht das berufliche Fortkommen eines Mitarbeiters erschweren. Unternehmen bekommen es auch nicht umsonst. Denn ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot ist nur zulässig, wenn der Arbeitgeber dafür zahlt. Als sogenannte Karenzentschädigung muss der Arbeitnehmer mindestens die Hälfte des zuletzt gezahlten Bruttojahresgehalts bekommen.
m.spiegel.de/karriere/jobwechsel-diese-pflichten-haben-ex-mitarbeiter-a-1048281.html
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susanneundjens am 05.06.2019, 22:08
Den Rolfes will ich hier nicht mehr sehen. Meint wohl, weil Leverkusen Kohle ohne Ende hat, kriegt er jeden. Hat sowas von Hoeneß.
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dalmatiner am 07.06.2019, 11:19
Also,um mit Hoeneß verglichen zu werden,fehlt bei Rolfes wohl einiges.Im Positiven wie Negativen.Überdenken Sie die Aussage doch einmal,sonst kenne ich Sie besonnener.Die Sache ist doch völlig normal im heutigen Geschäft:Da,wo das Geld ist spielt die Musik.Woanders schrieb jemand,Hauptsache Kohfeldt und Baumann bleiben,dem kann man sich eigentlich anschließen.Ist ein Steidten es wert,sich aufzuregen?
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j.micoud am 05.06.2019, 23:16
Werder hat zuletzt vieles richtig gemacht und da gucken schon mal alte Freunde aufeinander und was sonst noch bei uns im Verein geschieht, dürfte auch in bestimmten Kreisen für Interesse und damit auch für Gespräche sorgen. Leverkusen mit Völler war immer fair uns gegenüber. Mit Rolfes und Steidten dürften die Beziehungen zwischen den beiden Vereinen eigentlich nur besser werden. Jeder weisst doch, wo bei Bayer der Wind her weht.
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werderwolff am 06.06.2019, 00:15
Da hat Werder nicht aufgepasst und dieser Abgang von Tim Steidten wiegt sicherlich schwerer als die Nichtverlängerung von Max Kruse ,vor allem in der jetzigen Planung für die neue Spielzeit !!!
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hashtag am 06.06.2019, 11:04
Die PLanungen für die kommende Saison sind doch weitestgehend abgeschlossen,
da wird es kaum Nachteile deshalb geben.
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Frank1969 am 06.06.2019, 06:14
Kein Mensch ist unersetzlich... Dann muss es Werder eben genauso machen. Den Kaderplaner von Augsburg, Freiburg oder Mainz abwerben. Erstaunlich was diese Klubs für Spieler entdeckt haben, speziell die Null-Fünfer.... So ist eben das Geschäft.
Ärgerlich auf jeden Fall. Aber im Fall Steidten muss das Leverkusener Angebot ja reizvoll gewesen sein sonst hätte er ja auch einfach NEIN sagen können
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vigot am 06.06.2019, 07:50
Er wird sicherlich den einen der anderen Euro mehr verdienen und endlich ein Transferbudget auf Bundesliganiveau zur Verfügung haben. Vielleicht kam es auch im Vorfeld zu Missstimmungen zwischen ihm und FB bezüglich der Kaderplanung für die nächste Spielzeit.
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alanya_fuchs am 06.06.2019, 10:26
Haben Sie sich das nur ausgedacht oder wissen Sie mehr?
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vigot am 06.06.2019, 07:48
Er wollte wohl auch mal ein vernünftiges Transferbudegt zur Verfügung haben.
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Gierschlund am 06.06.2019, 10:26
Lass das doch den Thomas machen.
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werderwolff am 06.06.2019, 13:01
Im übrigen ist das schon der zweite Abgang im Sportvorstandsbereich seit März 2016 , denn Rouven Schröder(seitdem bei Mainz 05) hat ja auch keinen schlechten Job gemacht - statt sich professioneller aufzustellen ,geht wieder ein Fachmann ,würde mich nicht wundern wenn Rashica bald bei den Pillendrehern spielt !!!
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