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31.05.2019
Immobilienunternehmen zahlt 30 Millionen

Werder verkauft Stadionnamen

© nordphoto


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Es gibt nicht viele Klubs in der Fußball-Bundesliga, die die Namensrechte an ihren Stadien noch nicht verkauft haben. Borussia Mönchengladbach gehört dazu, Hertha BSC Berlin, ab der neuen Saison Aufsteiger Union Berlin. Bisher zählte auch Werder Bremen zu diesem Kreis, mit Beginn der neuen Saison wird sich das ändern. Der Klub steht kurz vor dem Verkauf der Namensrechte des Weserstadions. Nach Informationen von Mein Werder soll in der kommenden Woche ein Vertrag mit der „Wohninvest Holding GmbH" unterschrieben werden.

Das Immobilien-Unternehmen aus Fellbach bei Stuttgart zahlt drei Millionen Euro pro Jahr, die Laufzeit des Vertrags beträgt zehn Jahre, das ergibt ein Gesamtvolumen von 30 Millionen Euro. Als Gegenleistung wird das Unternehmen seinen Namen nur hinzufügen, eine komplette Umbenennung wird es nicht geben: Ab dem 1. Juli heißt das Weserstadion „Wohninvest Weserstadion". Eine Stellungnahme wollte Werder auf Nachfrage nicht abgeben.

Die Wohninvest Holding GmbH handelt mit Gewerbeimmobilien, die Umsätze sind in den letzten Jahren stark gewachsen. Bisher handelt das Unternehmen hauptsächlich in Süddeutschland mit Immobilien, durch das Engagement bei Werder soll nun auch der Markt im Norden stärker erschlossen werden. In die Schlagzeilen geriet das Unternehmen im Frühjahr 2017 aufgrund einer Personalie, als der bei der Kreissparkasse Waiblingen wegen Untreuevorwürfen entlassene Vorstand Bernd Fickler zum Geschäftsführer ernannt wurde. Das Verfahren wurde später gegen Zahlung einer Geldsumme eingestellt. Fickler arbeitet mittlerweile in anderer Position im Unternehmen.

Bis 2018 hielt EWE die Namensrechte

Neu ist der Verkauf der Namensrechte des Weserstadions nicht. Von 2008 bis 2018 gab es einen Vertrag mit dem Oldenburger Versorgungsunternehmen EWE über drei Millionen Euro jährlich. Darin enthalten waren neben Bandenwerbung, einer Loge im Stadion und weiteren Leistungen auch die Namensrechte. Allerdings aktivierte EWE dieses Recht nicht. Angeblich aus Sorge, dass dieser Vertrag im Zuge einer Strompreiserhöhung bei den Kunden für Unmut sorgen könnte. Es gab seitens EWE den Versuch, den Vertrag zu modifizieren und die Namensrechte heraus zu nehmen, Werder willigte jedoch nicht ein.

Mit dem Erlös von drei Millionen Euro pro Saison dürfte Werder im Ligavergleich im Mittelfeld liegen. Branchenführer ist der FC Bayern mit geschätzt rund sechs Millionen Euro, gleichauf liegt der FC Schalke 04. Der 1. FC Köln soll 3,5 Millionen kassieren, Eintracht Frankfurt drei. Die Werksklubs Leverkusen und Wolfsburg liegen laut Branchenschätzungen bei 2,5 Millionen.

Der Verkauf der Namensrechte ist ein schwieriges Feld. Dass das Stadion in Mönchengladbach seit dem Umbau im Jahr 2004 noch immer Borussia-Park heißt, ist keineswegs geplant gewesen. Bis heute hat sich kein passender Partner gefunden. In Berlin sind der Hertha die Hände gebunden, da der Klub nicht Besitzer des Stadions ist und die Rechte nicht verkaufen darf. Werder hat bereits Anfang 2017, eineinhalb Jahre vor Auslaufen des Vertrags mit EWE, mit der Suche eines Nachfolgers begonnen – lange Zeit ohne Erfolg.

Verschiedene Verkaufsmodelle standen zur Diskussion

Es gab nach Informationen von Mein Werder verschiedene Modelle, das Namensrecht zu veräußern. Neben dem kompletten Verkauf, bei dem das Stadion nur den Namen des Unternehmens getragen hätte, gab es auch die Idee eines Teilverkaufs wie jetzt praktiziert. Angedacht war auch, das Stadion durch einen Sponsor zu präsentieren. Und es gab die sogenannte Flutlichtlösung, bei der vier Bremer Unternehmen die Namensrechte erworben, diese aber nicht verändert hätten. Gespräche wurden geführt, es gab aber keine Bereitschaft. Diskutiert aber schnell verworfen wurde auch die Möglichkeit, das Geld über die Erhöhung der Kartenpreise zu generieren.

Jetzt ging alles erstaunlich schnell, innerhalb von nur drei Monaten wurden die Verhandlungen abgewickelt. Für die Bremer Weser-Stadion GmbH (BWS), Inhaber des Stadions und zu je 50 Prozent im Besitz Werder Bremens und des Landes Bremens, ein wichtiger Schritt. Sie bedient die Kredite für die beiden großen Umbauten des Stadions aus den Jahren 2002 und 2008, die sich auf über 70 Millionen Euro belaufen und bis ins Jahr 2051 reichen. Ohne die drei Millionen Euro, so ist zu hören, habe der BWS die Insolvenz gedroht. Vergangene Saison kam Werder für den Fehlbetrag auf, ab der kommenden Saison ist es nun die Wohninvest Holding GmbH.

nico426 am 31.05.2019, 14:31
Scheiß auf das Geld der Name muss immer beibehalten werden
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Daniel1981 am 31.05.2019, 14:38
Bleibt er doch eh. Für mich heißt es immer "Weserstadion". Und für alle Anderen sicher auch.

Ohne dieses Geld hätten wir vielleicht den Original Stadion Namen, aber auch Probleme die Liga zu halten.
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holger_sell am 31.05.2019, 15:06
An €3 Mio. scheitert der Klassenerhalt ganz sicher nicht.
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Daniel1981 am 31.05.2019, 15:59
Er scheitert sicher nicht an 3 Mio €, machen langfristig aber was aus.
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klarerBlick am 31.05.2019, 20:26
Das jahrelange Warten hat sich gelohnt

Bode und Filbry haben eine Top Sponsor an Land gezogen

Der passt gut in das Vereinsimage
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Daniel1981 am 31.05.2019, 20:31
KlarerBlick Mach es besser!
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jamal0781 am 31.05.2019, 17:18
3mio pro Jahr👎
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Daniel1981 am 31.05.2019, 19:06
Jamal, wieviel Mio denn sonst?
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CP4Fussballgott am 31.05.2019, 14:36
Sehr schade... aber lieber so als das heißt: SV Werder Wohninvest Bremen...

3 Mio ist nicht sehr viel für die Tradition, die Bremen hatte aber es wird die Seele des Verein auch nicht zerstören.

Guter Kompromiss, dass der Name Weserstadion miterhalten bleibt
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andreasacalo am 31.05.2019, 14:52
Es ist und bleibt mein Weserstadion am Osterdeich!!!
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Werderstern68 am 31.05.2019, 14:56
Besser so als wenn es „Wiesenhof-Hühnerstall-Arena“ heißen würde 😉
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SvK am 31.05.2019, 15:01
Einer der traurigsten Tage der Vereinsgeschichte. Wie kann man so ein Alleinstellungsmerkmal und so einen altehrwürdigen Namen nur so verscherbeln? Die Verantwortlichen sollten sich schämen. Und an alle, die meinen "Ist ja egal, für mich wird's immer Weserstadion heißen": Okay, dann kann man ja auch gleich den Verein in Wohninvest Bremen umbenennen. Für euch heißt der Verein einfach weiterhin Werder und eure Welt ist in Ordnung.
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nico426 am 31.05.2019, 15:04
Genauso ist es
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Werderstern68 am 31.05.2019, 15:12
@SvK aber viele hier beklagen sich dann wieder dass wir keine neuen Spieler kaufen. Irgendwo muss das Geld ja nun mal herkommen.
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Chester am 31.05.2019, 15:20
Vielleicht sollte man auch den Artikel lesen und verstehen.

Bremer Weser-Stadion GmbH (BWS), Inhaber des Stadions und zu je 50 Prozent im Besitz Werder Bremens und des Landes Bremens, ein wichtiger Schritt. Sie bedient die Kredite für die beiden großen Umbauten des Stadions aus den Jahren 2002 und 2008, die sich auf über 70 Millionen Euro belaufen und bis ins Jahr 2051 reichen. Ohne die drei Millionen Euro, so ist zu hören, habe der BWS die Insolvenz gedroht. Vergangene Saison kam Werder für den Fehlbetrag auf.

Es scheint also so das man gezwungenen ist den Namen zu verkaufen. Finde ich persönlich auch nicht toll,aber bevor man anderweitig in Schwierigkeiten kommt,(Lizenz, Spielerkäufe),wohl das "bessere Übel "..
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Trooper am 31.05.2019, 17:12
Chester hat wohl recht...
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ESB1899 am 31.05.2019, 15:03
Eine der letzte Bastionen der Bundesliga ist damit gefallen ist.... Wirklich Jammerschade... (bis Berlin und MG, das Stadion am Maisfeld zählt aber für mich irgendwie nicht)

Ich weiß noch, als wir gegen die Kraft-Kurve demonstriert haben und nun hat unser ganzes Stadion einen anderen Namen.

Für mich wird es auch immer Weserstadion oder AOL-Arena bleiben, da bin ich historisch veranlagt.
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Rabeneick am 31.05.2019, 15:07
Von nun an ging's bergab
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NiDre520 am 31.05.2019, 15:24
Klingt wie eine Sozialwohnung... Wohninvest Weserstadion... Und dann auch noch für 10 Jahre......
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Morrok am 31.05.2019, 15:27
Was für eine unglückliche Entscheidung. Auch wenn mir meine Romantik im Hinblick auf den Stadionnamen immer etwas naiv vorkam, sind wir ab sofort nur noch ein "Hans-Wurst-Verein" - wie jeder andere auch.
Baut doch die Flutlichtmasten auch noch ab und nagelt irgendwelche LED Leuchten ins Dach, dann sieht das Stadion genauso lieblos aus, wie die Bude im Versicherungsstadion in Dortmund. Somit könnten auf diesem Wege noch die Dachkonstruktion überarbeitet werden und die Nord- u. Südtribünenreihen wie in der Ost und West mit rund 10 Reihen "aufgefüllt" werden. Die 4.000 Plätze bringen nochmal rd. 3 Mio pro Jahr ein und der Versatz wäre auch noch weg.
Ein schwarzer Tag ...
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Werderstern68 am 31.05.2019, 15:44
@Morrok Die einmalige LAGE des Stadions wird sich zum Glück ja nicht verändern lassen 👆
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Frank1969 am 31.05.2019, 16:41
Sehe ich anders. Werder hat sich enorm viel Zeit gelassen. Nehmen doch Rücksicht auf das Empfinden der Fans. Sonst hätten wir schon lange kein Weserstadion sondern Z. B. Eine Kraft-Foods-Arena. Um im Stahlbad Bundesligageschäft einigermaßen mitzuhalten war es unabdingbar. Wir haben keinen Hopp oder Kühne. Einen Großsponsor wie Gazprom auch nicht. Wir wollen doch Werder erfolgreich spielen sehen. Aber wir sind kein 0815 Klub.
Wo soll denn die Kohle herkommen?
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borninpott am 31.05.2019, 15:57
Fussball ist Business und hat nichts mit Romantik zu tun. Egal, wie man das findet, die Welt verändert sich laufend. Ich glaube, für melancholische Gefühle ist das die falsche Projektionsfläche.
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Frank1969 am 31.05.2019, 16:35
Ich finde den Kompromiss gut.... Und das Geld deckt die Kredite, sodass Werder den Betrag nicht selber bezahlen muss. Wir wollen ja wettbewerbsfähig bleiben.
Ohne das Weserstadion im Stadionnamen wären die Einnahmen eventuell noch höher gewesen. Aber so ist es auch erträglich....
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susanneundjens am 31.05.2019, 16:52
Ein Thema, das polarisiert. Immerhin bleibt der Name erhalten in der Bezeichnung. Ich halte es für einen ordentlichen Kompromiss zwischen Romantik und Kommerz und 3 Mio. sind passabel. Und logischerweise wird jeder Fan weiterhin sagen:"Ich geh heute ins Weserstadion."
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Netzorath am 03.06.2019, 12:00
Auch hier Ihrer Meinung. Einfach mal runterkommen und das lesen, was Chester (und Trooper) geschrieben haben. Es wird jetzt noch ein paar Wochen geschimpft werden, und dann kehrt Ruhe ein. Insofern auch Kompliment zum Zeitpunkt, der sehr geschickt gewählt ist.
Wenn man Erfolg will (und immer schimpft, dass kein Sponsor gefunden wird), muss man konsequent diese Kröte schlucken.
Noch besser, was Nomolas hier unter mir schreibt, was ich soeben erst sehe.
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Nomolas am 31.05.2019, 16:56
Es ist regelrecht kleingeistig zu glauben, dass ein Verein der wie Werder aus dem "Mittelstand" kommt, in Kauf nehmen könnte dass die BWS Insolvent geht und damit Gefahr läuft als Teilhaber dieser den offenen Kredit alleine bedienen zu müssen.
Und wer den Artikel aufmerksam liest, der wird auch erkennen, dass man sich auch dafür hätte entscheiden können die Ticketpreise zu erhöhen.
Anstatt sich also zu freuen, dass man auch in Zukunft stabile Preise erhält, wird nur gemeckert.

Wenn ich dann noch lese, dass Werder nun nur noch ein "Hans-Wurst-Verein" sei, dann frage ich mich wie oberflächlich einige "Fans" geworden sind.
Es ist doch schei*egal wie das Stadion nach außen heißt. Für echte Fans wird es immer das Weserstadion bleiben. Dazu bleibt der Name ja, es gibt nur ein Präfix dazu.
Tradition ist nicht irgendein Name der irgendwo dran steht, sondern die Geschichte die sie erzählt und wie sie gelebt wird.
Es kann mir doch keiner erzählen, dass man jetzt auf einmal zu seinen Freunden sagt: "Komm, lass uns ins Wohninvest Weserstadion gehen!" Dieser Satz wird auch weiterhin ohne Wohninvest gesagt werden. Und genau das ist es was die Tradition ausmacht.
Jeder Bremer nennt die ÖVB-Arena auch heute noch Stadthalle. Aus Tradition!
WIR die Fans entscheiden darüber ob wir diese Tradition sterben lassen wollen oder nicht!

Auch wenn es der ein oder andere nicht realisieren will, aber die Verantwortlichen müssen im Sinne des Vereines handeln, also auch im finanziellen Sinne. Und wenn das heißt, dass man den Stadionnamen (teil)veräußern muss, dann ist das für mich als Fan ok.
Fußballromantik gibt es wenn überhaupt noch auf dem Platz (siehe Pizarro), aber außerhalb geht es hier immer noch um ein Wirtschaftsunternehmen. Und eben das ist inzwischen jeder BL-Club. Da steht nämlich nicht mehr e.V. sondern GmbH & Co. KG. Und ein Wirtschaftsunternehmen hat die Verantwortung nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln und nicht nach dem was die Fans für richtig halten.

Also jeder der hier meckert, sollte vielleicht mal seine Einstellung dem Club gegenüber überdenken und das was für selbigen das Beste ist. ;-)
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Werderstern68 am 31.05.2019, 17:01
@Nomolas sehr passend alles auf den Punkt gebracht 👍👌✅
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Schimmelreiter am 31.05.2019, 20:28
@Nomolas
Bravo! Dem ist nichts hinzuzufügen! 👍👏
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Room am 31.05.2019, 20:56
@ Nomolas : „1= setzen“ ! Endlich mal ein User mit Weitsicht! Alles auf den Punkt gebracht,mehr gibt es dazu nicht hinzu zufügen ! KLASSE ! ! !
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alanya_fuchs am 31.05.2019, 21:27
@Nomolas

Es nützt doch nichts, den Dummen hier Intelligenz vermitteln zu wollen. Die meisten hier sind nicht in der Lage ihren eigenen Haushalt vernünftig zu bewirtschaften, die wollen aber über die Tätigkeit eines Wirtschaftsunternehmens mitbestimmen.
Geben Sie es auf. Ich weiss überhaupt nicht, warum man noch Matheleistungskurse belegt oder BWL studiert.
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Nomolas am 31.05.2019, 21:56
@alanya_fuchs:
Aufgeben liegt mir nicht im Blut 😉

Außerdem: Wenn die Klugen immer nachgeben, regieren die Dummen bald die Welt 😝
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fidelio am 31.05.2019, 17:26
Wohninvest?
Verstehe, statt auf der Galopprennbahn wird bald im Stadion gebaut? -:)
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Nomolas am 31.05.2019, 17:42
Was glaubst du was Wohnungen mit Blick ins Stadion an Miete bringen würden.... :-D
Wohnung von Werder inklusive Dauerkarte im eigenen Wohnzimmer und Strom von EWE.
Das perfekte Paket für jede Fan-Familie...
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oldkarzwortel am 31.05.2019, 17:38
Jetzt frag ich mich, wer bezahlt die 3 Millionen jedes jahr, ich glaube fast irgendwelche Mieter durch die Verschlechterung Ihrer Wohnsituation, bravo Werder. Ich war bisher ein Fan von einem besonderen Verein und bin es jetzt immer weniger.
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lamento am 31.05.2019, 18:02
Die Profiabteilung von Werder Bremen ist mitnichten ein Verein.
Es werden ständig höhere Geldbeträge benötigt, dieses kommt wo genau her?
Die BWS stand offenbar kurz vor der Insolvenz, man benötigt also ganz offensichtlich Geld. Alternative wäre einige richtig gute Spieler zu verkaufen
... und abzusteigen.
Jeder Verein, welcher sich durch Sponsorengelder helfen lässt nimmt billigend in Kauf, dass die so generierten Gelder vom zahlenden Sponsor an seine Kundschaft weiter gegeben werden (auch "FC Kleinkleckersdorf" der Trikotwerbung für "Schlachterei Hackebeil" macht), schockiert?
Romantik ist ja ganz schön, leider wird sie meistens von der Realität überrollt.
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oldkarzwortel am 31.05.2019, 18:38
SV Werder Bremen GmbH & Co. KGaA Eigentümer zu 100 Prozent der Sportverein "Werder" von 1899 e. V.

Bisheriger Sponsor die EWE jetzt Wohninvest Holding GmbH, Fellbach.

www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.wirtschaft-in-fellbach-gefeuerter-bank-chef-fuehrt-jetzt-wohninvest.a74d5cb4-80f8-4676-a410-f1d45e2c2870.html

Einfach mal lesen mit was für Leuten sich Werder in ein Bett legt. Das ist der Familienunternehmer Peter Wesjohann (Wiesenhof) ja ein angenehmer Zeitgenosse.

Sie mögen das ja gut finden ich nicht, Grund hab ich genannt.
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Daniel1981 am 31.05.2019, 19:14
oldkarzwortel Was schlagen Sie denn an Sponsoren vor?

Mal darüber nachgedacht, dass es kaum möglich ist, wohlhabende aber seriöse Firmen zu finden?
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oldkarzwortel am 31.05.2019, 20:02
Ich kann es Ihnen nicht sagen, aber was ich erwarte, daß mein Verein seine eigenen Werte nicht ausser acht läßt. 20% der Aktivitäten dieser Firma liegt in der Erneuerung von Wohnraum und deren anschliessenden Verkauf. Jetzt fragen Sie sich mal was immer höhere Mieten und Mieterverdrängung mit Werten eines Vereins zu tun hat.

Freuen Sie sich einfach, ich freu mich nicht.
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Daniel1981 am 31.05.2019, 20:21
Dann erwarten Sie unmögliches ausgerechnet von Werder mit der schlechtesten Ausgangslage.
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am 02.06.2019, 10:38
Der Kommentar wurde durch die Verfasserin / den Verfasser gelöscht. Sofern Antworten auf diesen Kommentar vorhanden waren, wurden diese ebenfalls entfernt.
holger_sell am 31.05.2019, 21:47
Die Firma handelt mit Gewerbeimmobilien.
Da ist irgendeine Wohnsituation wohl nicht betroffen.
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oldkarzwortel am 01.06.2019, 12:04
Das ist ein Irrtum, 20% der Bilanzsumme werden mit Kauf, Sanierung und Wiederverkauf von Wohnungen erwirschaftet. Bilanzsumme 200 Mio.
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Sweetwater am 31.05.2019, 17:58
Jetzt sind alle Dämme gebrochen!

Was für ein fieser schwarzer Freitag für Werder. Der einstige angesehene und leistungsstarke SV Werder Bremen erteilt sich selbst die Letzte Ölung!
Der von den Kosten vollkommene überflüssige Stadionausbau sprengt nun das fragile Gefüge. Für jämmerliche EURO 3.000.000 jährlich gibt Werder die letzte Bastion auf. Mag sein das es für viele das Weserstadion bleibt, doch es wird offiziell umbenannt und stets in der Öffentlichkeit mit Zusatz verwendet und das für lange Zeit. Was für eine gemeine Chronik, eine top-funktionierende Mannschaft für den Umbau geopfert, taumelnd lange Zeit gegen den Abstieg gespielt, etliche Übungsleiter verschlissen, quälend sich ins Niemandsland "gearbeitet", wieder hohe Qualität verloren, irgendeinen Friedl und Füllkrug verpflichtet, diese als Top-Transfers von "Baumi" bejubelt, jetzt auch noch den Namen des Stadions "entweiht", eine Abwärtsspirale die sich selbst überholt. Selbst einer Schnecke die versucht die A1 schadlos zu überqueren, könnte man rosige Zukunftsaussichten bescheinigen im Gegensatz zum SV Werder Bremen.
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Daniel1981 am 31.05.2019, 19:15
Sweetwater Objektiv wie immer 🤪
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Sweetwater am 31.05.2019, 19:32
Endlich mal ein wahrer Satz von Ihnen gelassen ausgesprochen...
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Daniel1981 am 31.05.2019, 19:41
Sweetwater Vielleicht solltest Du den Verein führen.

Werder befindet sich ja im reichsten Bundesland aller Zeit, wo Sponsoren mit Geld und Seriösität uns die Bude einrennen. Zudem dürfen wir nicht die Meisterjahre von 2010-2014 vergessen, als Werder von geilen Transfer Erlösen profitiert hat.

Ironie Off
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am 31.05.2019, 21:25
Der Kommentar wurde durch die Verfasserin / den Verfasser gelöscht. Sofern Antworten auf diesen Kommentar vorhanden waren, wurden diese ebenfalls entfernt.
alanya_fuchs am 31.05.2019, 21:12
@Sweetwater
Es kann sich eben nicht jeder eine zahlungskräftige Versicherung leisten. Wer seine Mitarbeiter zur Jahresabschlußfeier in einen Puff nach Südamerika einlädt, der kann sich auch locker 6 Mio von Kundengeldern eine Allianzarena leisten.
Ein Bild, was übrigens sehr gut zum Image Ihrer Bayernverantwortlichen passt.
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Altobelli am 31.05.2019, 18:54
Das man eines Tages die Namensrechte am Stadion wieder verkaufen würde, war eigentlich keine große Überraschung. Das hatte Marco Bode auch nie ausgeschlossen.
Werder ist, wie alle anderen Bundesligisten auch, auf Sponsoren Gelder angewiesen.
Und drei Millionen pro Jahr sind ein guter Betrag. Gut auch, dass der Name Weserstadion erhalten bleibt.

Ich kann damit leben. Mit Vonovia hätte ich allerdings ein größeres Problem gehabt.
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j.micoud am 31.05.2019, 20:18
Ja schade, BWS stehr kurz vor Insolvenz und Werder Bremen ist gezwungen zu handeln. War sicherlich keine einfache Entscheidung der Verantwortlichen, aber mit 50% ist alles im grünen Bereich. Mit der Kohle aus den 5 Jahren Champions League Teilnahmen wurde damals schlecht gewirtschaftet. Es geht jetzt darum den Verein finanziell konkurrenzfähig zu erhalten. Oder soll Werder bald mit der U 23 auftreten?!
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adagiobarber am 31.05.2019, 20:21
mindestens 3 mio's sitzen aktuell auf der bank und drehen däumchen ... 'poor' felix beijmo

wenn man sich den luxus leisten kann, dann muss schon mal der stadionname das 'loch im budget' stopfen.
da wird doch nicht der gemeine fan gefragt.
schließlich sind wir hier nicht auf der pferderennbahn !
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Daniel1981 am 31.05.2019, 20:26
So ein Quatsch... Solche Spieler hast Du überall zu sitzen. Wie will man das 100% vermeiden?
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alanya_fuchs am 31.05.2019, 21:03
Ohne die drei Millionen Euro, so ist zu hören, habe der Bremer Weser-Stadion GmbH (BWS) die Insolvenz gedroht. Vergangene Saison kam Werder für den Fehlbetrag auf, ab der kommenden Saison ist es nun die Wohninvest Holding GmbH. Die Wohninvest Holding GmbH handelt mit Gewerbeimmobilien.

Alles gut, der Name bleibt auch erhalten. Bei der Vonovia wäre ich richtig sauer gewesen, aber bei Gewerbeimmobilien, so what.
Wenn man alles auf die Goldwaage legen würde, dann wäre das Sponsoring schon Geschichte.
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oldkarzwortel am 01.06.2019, 12:13
Ohne die drei Millionen Euro, so ist zu hören, habe der Bremer Weser-Stadion GmbH (BWS) die Insolvenz gedroht.

Wie ist das möglich, diese Gesellschaft bezahlt die Zinsen, Tilgung und die laufenden Kosten des Stadion und holt sich das Geld aus der Nutzung der SV Werder Bremen GmbH & Co. KGaA. Da kann ja nur passieren, wenn sich die Eigentümer der BWS, also Verein und Bremer Staat vom Nutzer über den Tisch ziehen lassen. Also praktisch von sich selbst, zur Hälfte wenigstens.
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Michou am 31.05.2019, 21:16
Wie wär s mit Wohn In Weserstadion ,....tun ma doch eh ....
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KevinOwens am 01.06.2019, 04:48
Auch wenn es nicht direkt zum Thema gehört, erschließt sich für mich aus der Diskussion hier eine ganz andere Frage.

Offenbar benötigt Werder dringend Geld, sowohl für die Tilgung des hier angesprochenen Darlehens, so wie natürlich auch um in die Mannschaft zu investieren, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Ebenso wissen wir dass Werder eine GmbH & Co.KGaA ist. Also eine Kommanditgesellschaft auf Aktien. Also ebenso wie beispielsweise Hertha BSC Berlin und Borussia Dortmund, die die gleiche Rechtsform haben, wie Werder.

Hertha BSC hat an einen Finanzinvestor 9,7% ihrer Anteile verkauft und dafür eine hübsche Summe Geld bekommen. Die Menge der Anteile sind allerdings so gering dass der Finanzinvestor keinerlei Einfluss auf die sportlichen oder wirtschaftlichen Belange des Vereins nehmen kann.

In Dortmund halten vier verschiedene Investoren ebenso eine gewisse Anzahl an Anteilen, aber auch hier wird von den Investoren keinerlei Einfluss auf sportliche oder wirtschaftliche Belange des Vereins genommen.

Daher meine Frage an die Foristen: Warum verkauft Werder nicht auch einen gewissen Teil seiner Anteile?? (Derzeit liegen laut Kicker 100% der Anteile von Werder beim Mutterverein)

Also natürlich nicht soviel dass Investoren Einfluss nehmen (durch die 50 + 1 Regel kann das ja sowieso nicht passieren), aber immerhin so viel das eine ordentliche Summe Geld an Werder fließen würde. Also so wie in den eben genannten Beispielen bei Hertha und Dortmund. Kann mir das jemand erklären??

MFG
Lebenslang Grün-weiß
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Altobelli am 01.06.2019, 09:28
"Daher meine Frage an die Foristen: Warum verkauft Werder nicht auch einen gewissen Teil seiner Anteile?? (Derzeit liegen laut Kicker 100% der Anteile von Werder beim Mutterverein)"

@KevinOwens:

Gute Frage!

Persönlich glaube ich, dass viele Menschen denken, wenn denn ein Investor kommt, dann kommt eben einfach Geld in die Kasse ohne große Gegenleistung. Aber so einfach werden die Dinge nicht sein.

Beim FC Bayern läuft es natürlich sehr gut, da hier sehr große Konzerne die Weltmarke FC Bayern München auch als gute Werbeplattform nutzen. Ob Audi, bald BMW, Adidas oder oder oder..... für beide Seiten eine absolute Win-Win Situation. Der FC Bayern ist für alle richtig zahlungskräftigen Firmen sehr attraktiv. Der Sportwettenanbieter Tipico sponsert meines Wissens nach nur noch den FC Bayern mit einer enorm hohen Summe. Engagements bei anderen Bundesligisten hatte Tipico bereits vorher eingestellt. Und Tipico Werbung läuft bei Sky ja rauf und runter. Den Olli Kahn sieht man da mittlerweile so oft, da träumt man Nachts schon von ihm.
Und wie ich es verstehe, hat zum Beispiel Adidas dafür einen Sitz im Aufsichtsrat, was auch vollkommen in Ordnung ist. So hat man als Kontrollorgan auch Mitbestimmungsrecht, greift aber nicht direkt in sportliche Belange ein.

Das Model bei Hertha sehe ich hingegen jedoch kritischer. Das war ja ein Finanzinvestor, der vor einiger Zeit ausgezahlt wurde. Hertha ist ein Verein, den hohe Verbindlichkeiten drücken (ca. 50 Millionen Euro). Und Hertha hatte sich damals frisches Geld von KKR besorgt und dafür Anteile verkauft. Nun musste KKR allerdings ausbezahlt werden und Hertha hat dafür einen Kredit bei einer Bank aufgenommen um die Anteile wieder zurückzukaufen. Die Zinsen sind ja aktuell noch sehr niedrig, von daher war es für Hertha wahrscheinlich eine lohnenswerte Angelegenheit. Als Fan hätte mich das jedoch nicht wirklich überzeugt. Aber ich bin auch kein Finanzexperte!
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ollersen am 01.06.2019, 08:44
Für mich und jeden anderen Bremen Fan , wird es immer das Weserstadion bleiben, egal welches Wort noch davor steht!
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Pizeklo am 01.06.2019, 22:08
Wenn ich beim Überfliegen der Kommentare nur mal so lese " noch so ein 08/15 club". Alle Leute die so denken und sich Werder Fan nennen können eigentlich bleiben wo der Pfeffer wächst. Das Weserstadion nur zu lieben weil es Weserstadion heißt ist einfach nicht das wofür das Stadion steht das Stadion steht für einen geilen Club mit dem ich und viele andere eine Menge schöner und emotionale Momente verbinden und für Fans die hinter ihrem Club stehen und Stimmung machen egal wo es hingeht. Wenn diese Leute meinen das es jetzt nur wegen dem Stadionnamen nicht mehr gegeben ist die könne gern Leipzig Fan werden.
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