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10.02.2019
Viertelfinalpartien im DFB-Pokal ausgelost

Werder trifft auf Schalke

© dpa


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Eigentlich wollte Florian Kohfeldt in einer Gesprächsrunde mit Journalisten den 4:0-Sieg über Augsburg analysieren. Der Werder-Trainer nimmt diese Aufgabe normalerweise sehr ernst und spricht sehr ausführlich über das Spiel. Am Sonntagabend jedoch war Kohfeldt nicht immer ganz bei der Sache. Mehrmals stockte er in seinen Ausführungen, blickte zum Fernseher in der Ecke des Medienraumes und fragte: „Geht es schon los?“ Übel nahm ihm das niemand, denn das, was dort auf dem Bildschirm lief, war von immenser Bedeutung.

Der Zeitplan wollte es so, dass das DFB-Pokal-Viertelfinale ausgelost wurde, als Kohfeldt noch mit der Analyse des Augsburg-Spiels beschäftigt war. Als die Auslosung in der ARD-Sportschau begann, hielt der Coach inne und schaute zum Fernseher. Lange warten musste er nicht. Erst zog Handball-Nationalspieler Fabian Böhm den FC Schalke 04 aus dem Lostopf, dann folgte Werder. Die Bremer müssen also am 2. oder 3. April nach Gelsenkirchen reisen.

Baumann ist optimistisch

Für Begeisterung sorgte das Los bei Kohfeldt nicht. Der Werder-Trainer ließ sich zwar nichts anmerken, wollte den Medienraum aber schnellstmöglich verlassen. Ein kurzes Statement zur Auslosung gab er immerhin ab: „Ein Auswärtsspiel war nicht unser Wunsch. Auf Schalke wird es sehr schwierig, doch es ist nicht unmöglich. Beide Mannschaften werden alles reinwerfen, das wird ein intensives Spiel.“ Nach den drei Auswärtsaufgaben Worms (6:1), Flensburg (5:1) und Dortmund (7:5 nach Elfmeterschießen) hatten sich bei Werder alle ein Heimspiel gewünscht. Viele Fans hatten auf ein Nordderby gegen den HSV gehofft. Zudem wären leichtere Gegner im Lostopf gewesen als die Schalker. War die Auslosung ganz am Ende der Werder-Feierwoche zum 120. Vereinsgeburtstag also ein später Stimmungskiller? Nein, betonte Frank Baumann. Der Sportchef wollte mit dem Los nicht hadern. „Das wird ein schöner Fußballabend, auf den wir uns freuen“, betonte er.

Baumanns Optimismus hatte zwei Gründe. Zum einen nannte er den Sieg in Dortmund. Zum anderen verwies der Sportchef darauf, dass die Bremer in der Hinrunde ihr Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Schalke mit 2:0 gewannen. Im DFB-Pokal dagegen trafen Werder und Schalke lange nicht mehr aufeinander. Das bislang letzte Pokalduell der beiden Klubs wurde im April 2005 ausgetragen. Damals verlor Werder im Halbfinale mit 6:7 nach Elfmeterschießen. Paul Stalteri, der heutige Co-Trainer Tim Borowski und Fabian Ernst, der am Saisonende zum FC Schalke wechseln sollte, verschossen auf Bremer Seite.

Frank Baumann war damals der Werder-Kapitän, fehlte aber in dieser Partie. Er könne sich auch nicht mehr so richtig daran erinnert, sagte der Sportchef. „Das habe ich verdrängt.“ Die Pokalbilanz gegen Schalke sollten die Bremer übrigens ebenfalls verdrängen: Von fünf Duellen gewann Werder nur eines.

Das Ergebnis unserer Umfrage:

Die Viertelfinalpartien im Überblick:

FC Schalke 04 – Werder Bremen

Bayern München – 1. FC Heidenheim

SC Paderborn – Hamburger SV

FC Augsburg – RB Leipzig

Wie viel Geld Werder durch den DFB-Pokal verdienen kann, lest ihr hier (Plus-Artikel).

Greenkeeper10 am 10.02.2019, 18:36
Cool ist aber machbar
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Luca007 am 10.02.2019, 18:42
Hätte aber auswärts sein sollen
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hunt am 10.02.2019, 21:02
Ist auswärts
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OttoOtto am 10.02.2019, 18:44
Wer Dortmund schlägt kann auch Schalke schlagen.😁
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alanya_fuchs am 10.02.2019, 18:45
Schalke ist eher machbar als Dortmund. Tedesco hat auch im 2. Jahr immer noch keinen Plan.
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Andrea59 am 10.02.2019, 18:57
Hoffentlich schmeißen sie ihn vorher nicht raus.
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alterwaller am 10.02.2019, 18:49
Wunschgegner Paderborn oder Heidenheim ? Nix da ! Für sowas ist Bayern Münschen ( einer der zwei stärksten Vereine ) zuständig. Wieder mal den Papst in der Tasche und zum 3. mal einen Gegner aus den unteren Gefilden. So kann man auch den Pokal gewinnen. Und ich hätte mir für uns ein Heimspiel gewünscht.
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heinun am 10.02.2019, 18:51
Ein Heimspiel wäre mal wieder schön. Aber das ist machbar.
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alanya_fuchs am 10.02.2019, 18:53
Wenn wir noch zwei Auswärtsspiele haben und diese gewinnen, dann ist mir das sowas von egal...
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Room am 10.02.2019, 21:07
Wenn man den „schnellsten Weg nach Europa erreichen will“, dann muss man auch bei Schalke gewinnen ! Fertig !
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Sweetwater am 10.02.2019, 18:53
Nachdem man die bärenstarken Augsburger mit 4:0 deklassiert hat und Werder mit seinem "Trainerfuchs" Kohfeldt eh nur noch mit einem Lasso einzufangen ist, stellt sich nur eine Frage: Wie hoch schießen die grün-weißen Bremer Giganten den FC Schalke 04 aus der Veltins-Arena.
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Andrea59 am 10.02.2019, 18:58
Das war doch keine "Deklassierung" (Loddar), sondern ein Glückssieg gegen bessere Augsburger.
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alanya_fuchs am 10.02.2019, 19:04
Ein ganz fieses 1:0 ist für Werder völlig ausreichend.
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jamal0781 am 10.02.2019, 20:04
Wie der Name schon sagt: Schalke 0:4
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Herzraute am 10.02.2019, 18:55
Machbar. Wenn Schalke bis dahin den Trainer nicht wechselt sollten wir das packen.
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oldkarzwortel am 10.02.2019, 20:10
Ganz fies wäre, wenn Kohfeldt auf Betreiben von @Sweetwater entlassen wird und Trainer in Schalke wird und Tedesco wird Werder Trainer.
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Michou am 10.02.2019, 18:59
Wir machen das wie Eintracht Trier Anno Dazumal 97/98
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pavla am 10.02.2019, 19:18
Gegen Schalke sind wir aufjedenfall Favorit
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Pit88 am 10.02.2019, 19:22
Lasst uns den Ruhrpott weiter rocken.😎
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susanneundjens am 10.02.2019, 20:23
Hätte schwerer oder leichter kommen können. Ich bin zufrieden. Ich glaub der Pokal ist dieses Jahr unser Ding.
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hunt am 10.02.2019, 21:07
Nicht wundern: Für Schalke ist Werder sicher kein Traumlos. Ich sehe für Werder auswärts größere Chancen als daheim.
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pressestelle am 11.02.2019, 12:21
Im Viertelfinale des DFB Pokal gibt es keine leichten Gegner mehr.

Machbar, machbar, machbar ist jede Mannschaft, genau wie gegen jede ein Ausscheiden möglich ist.

Der Sieg in Dortmund heisst für das Spiel auf Schalke gar nichts.

Mental den Ball flach halten, konzentrieren und Fußball spielen.
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