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Rasenreport
08.11.2018
Gieselmann in der „Deichstube“

„Werder hat einen billigen Imitator geschickt“

© nordphoto


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Der Journalist Dirk Gieselmann hat in seiner aktuellen Kolumne für die „Deichstube“ über Werders Niederlagen gegen Leverkusen und Mainz geschrieben – und die Mannschaft dabei mit einem guten Freund verglichen, der manchmal einfach nicht zu einem verabredeten Treffen erscheine. Ohne Absage und ohne spätere Erklärung, woran es denn gelegen habe.

„Wo zum Teufel war der SV Werder? Hätte er nicht wenigstens absagen können? Dann hätten auch wir noch die Chance gehabt, dem Ort der Schmach fernzubleiben und etwas Sinnvolleres zu unternehmen, Tretboot fahren etwa oder Oma besuchen“, schrieb er in seinem Stück.

Allerdings hätte den Bremern, so Gieselmann, bei einem Nicht-Erscheinen eine empfindliche Strafe gedroht. „Statt also selbst zur Verabredung zu kommen, hatte er [der SV Werder, Anm. d. Red.] jemand anderen geschickt, jemanden, der ähnlich aussah, aber nicht derselbe sein konnte, einen billigen Imitator.“ Dies sei einerseits listig, andererseits ebenso enttäuschend gewesen. Am Samstag gegen Gladbach erwarte Gieselmann nun wieder die „richtige“ Mannschaft: „Werder ist unser Verein, der die Angewohnheit hat, manchmal zu verdunsten, und dann, wenn wir ihn am meisten vermissen, auf uns herabzuregnen wie ein Schauer im Juli.“

Zur kompletten Kolumne in der Deichstube geht es hier.

DerBremer1967 am 08.11.2018, 08:48
Die Wahrheit liegt wohl eher darin, dass Werder etwas überschätzt wurde, auch von mir. Schaut man sich das viele Spielglück bei den Siegen an und dazu die ganzen verlorenen Punkte gegen Teams, über denen Werder stehen möchte, dann schaut die Sache gar nicht so positiv aus.

Die Mannschaft wird am Ende einer jetzt noch sehr schweren Hinrunde wohl mit 21-23 Punkten auf Platz 8 oder 9 stehen und das passt dann auch zum Leistungsvermögen und ist ok.
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