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16.12.2018
Offensive Spielweise auch gegen Dortmund

Werder hat den Mut im Blut

© nordphoto


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Maximilian Eggestein hatte die Frage schon verstanden, sowohl akustisch als auch inhaltlich. Trotzdem schaute Werders Mittelfeldmann ein wenig verdutzt, als ein Reporter von ihm wissen wollte, woher der Mut komme, sich gegen Borussia Dortmund von zwei Gegentoren in 27 Minuten nicht beeindrucken zu lassen. „Was sollen wir machen?“, fragte Eggestein zurück. „Mauern wollten wir eben nicht.“ Florian Kohfeldt dürfte sehr angetan sein, wenn er von dieser Reaktion hört.

Die 63 Minuten nach den ersten 27 haben den Trainer und seine Mannschaft in ihrem Weg bestärkt: 1:0 Tore, 5:5 Schüsse aufs Tor, 82 Prozent Passgenauigkeit (genau wie der BVB), 46 Prozent Ballbesitz. „Das zeigt, wie tief die Art und Weise, wie wir spielen wollen, in den Spielern drin ist“, sagte Kohfeldt. Sie können halt nicht anders, zumindest so weit ist Werder mittlerweile in seiner Entwicklung vom chronischen Abstiegskandidaten zum selbsternannten Europapokal-Anwärter. Um die „Art und Weise“ ist es oft gegangen in den vergangenen Wochen. Trotz der fünf Niederlagen in den vergangenen sieben Bundesliga-Spielen haben sie bei Werder bislang erst eine Halbzeit ausgemacht, in der sie mit der „Art und Weise“ überhaupt nicht zufrieden waren – es war die erste gegen den FSV Mainz, als die Bremer erst in der Schlussphase so richtig aufwachten und am Ende 1:2 verloren.

Auch sechs Wochen später musste Kohfeldt wieder eine 1:2-Niederlage kommentieren, die jedoch kaum unterschiedlicher hätte ausfallen können im Vergleich zu jener in Mainz – was allein schon mit der Stärke des Gegners zu tun hatte. „Ich bin unzufrieden, weil ich nicht nur gut aussehen wollte mit der Mannschaft, sondern hier gewinnen wollte“, betonte Kohfeldt, um kurz darauf hinterherzuschieben: „Das war schon ein geiles Fußballspiel.“

Kohfeldts Ausraster

Der Trainer war im größten deutschen Stadion – seinem zweitliebsten nach eigenem Bekunden – so sehr im Modus, dass ihn ein Missverständnis zwischen Schiedsrichter und Assistent nach dem Abpfiff zum Rumpelstilzchen werden ließ. Dortmunds vermeintliches 3:1 nach 95 Minuten war aufgrund einer Abseitsstellung zurückgenommen worden, doch mit dem Eingreifen des VAR endete das Spiel. „Der Assistent hat zu mir gesagt, dass wir den langen Ball noch bekommen – und dann pfeift der Schiedsrichter ab. Es war eine Phase, in der alle das Gefühl hatten, dass Dortmund wackelt und da noch etwas geht“, sagte Kohfeldt, der im wahrsten Sinne in die Luft ging und seinen Kaugummi auf den Rasen pfefferte. Nachher ging er in die Schiedsrichterkabine, klärte die Sache und bekundete seine Wertschätzung für Guido Winkmann: „Ein sehr angenehmer Schiedsrichter, ein sehr angenehmer Mensch.“

Dass seit Ende Oktober nur Hannover 96 und der 1. FC Nürnberg – inzwischen auch in der Gesamttabelle ganz hinten angekommen – schlechter abgeschnitten haben als Werder, war im Dortmunder Westfalenstadion dagegen nicht einmal am Rande ein Thema. Stattdessen sprach Lucien Favre, Trainer des neuen Herbstmeisters, mit seinem französischen Akzent einen seiner Lieblingssätze ins Mikrofon: „Es war schwärr.“ Der Schweizer sah seinen BVB und Werder gleichermaßen in der Verantwortung dafür, dass dieses Spiel erst mit dem Schlusspfiff entschieden war. Die einen machten den Deckel nicht drauf, die anderen machten es gut.

Baumanns Optimismus

Florian Kohfeldt und seine Mannschaft haben trotz der Niederlage das Narrativ der Mutigen gestärkt. „Wenn wir so weitermachen, werden wir auch erfolgreich sein und in dieser Woche noch einige Punkte holen“, sagte Sportchef Frank Baumann mit Blick auf die Spiele gegen 1899 Hoffenheim am Mittwoch und RB Leipzig am Sonnabend. Aktuell sind es 21 Punkte, zwei weniger als der Tabellensechste. Die Hoffenheimer könnte Werder mit einem Sieg sogar überholen.

Ein wenig schien sich Trainer Kohfeldt zwingen zu müssen, unzufrieden in den Bus Richtung Heimat zu steigen. Immerhin, so könnte man es fast ausdrücken, hatte seine Mannschaft zwei äußerst unnötige Gegentore kassiert, das machte es ihm leichter, nicht richtig gut gelaunt zu sein. Beim 0:1 setzte Raphael Guerreiro noch einmal neu zum Freistoß an und brachte die Bremer Abwehrlinie vor seiner Hereingabe in Unordnung. Das 0:2 fiel unter anderem, weil Niklas Moisander im Aufbau zwar einen Mitspieler fand, aber in Kevin Möhwald nicht den angepeilten. Drei Dortmunder konterten gegen sieben Bremer. „Danach haben wir ein, zwei Entscheidungsfehler gemacht. Aber das ist überhaupt kein Vorwurf“, betonte Kohfeldt. „Wenn du so Fußball spielst, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, in Dortmund zu gewinnen.“ So und nicht anders – das war die Essenz aller Bremer Kommentare nach dem Spiel.

Was Werder noch lernen muss

Zwei entscheidende Dinge hatte der BVB seinem Gegner jedoch voraus. Während sich an der wohl meisterlichen individuellen Qualität nichts ändern lässt, machte Kohfeldt einen weiteren Vorteil auf Seiten des Herbstmeisters aus: „Wir müssen auch lernen, zuzupacken. Das unterscheidet uns noch stark von den anderen.“ ­Zwei Beispiele: Beim 2:6 gegen Bayer Leverkusen wollte Werder nach dem zwischenzeitlichen 2:3 zu schnell zu viel, beim 1:3 gegen Borussia Mönchengladbach brachten Fehler nach Standards die Mannschaft in einer lange ausgeglichenen Partie in Rückstand.

Zumindest an der körperlichen Verfassung soll es vor Weihnachten nicht scheitern. In Dortmund lief Werder 122,6 Kilometer, fast vier mehr als der Gegner. „Wir sind fit“, sagte Kohfeldt. Fit und mutig also. Und am Mittwoch vielleicht mal wieder: fit, mutig und rundum glücklich.

So haben wir die Werder-Profis benotet.

Wer war euer „Man of the Match“ gegen Dortmund?

Deltator1 am 16.12.2018, 09:30
Wenn gegen die nächsten Mannschaften so gekämpft wird sind 6 Punkte drin!!
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alterwaller am 16.12.2018, 09:39
Stimmt, ganz gut mitgespielt . Aber eben wieder ohne Belohnung. Das ist die Krux. Und ehrlich? Effektive Dortmunder hätten 2 oder 3 Dinger mehr machen können / müssen. Sei´s drum. Wenn man jetzt gegen Hoffenheim und Leipzig die bekannten Fehler / Schludrigkeiten abstellt und aufhört Geschenke zu verteilen ist vielleicht noch das eine oder andere Pünktchen drin. Hoffenheim hat ganz stark gespielt. Das wird schwer. Bleibt der Brauseclub. Da läuft es nicht ganz so rund gerade. Ob das noch so ist wenn wir gegen die spielen ? Abwarten. Und dann konzentriert auch mal die Chance nutzen.
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Johnny_Lawrence am 16.12.2018, 11:01
Sorry ich sehe das nicht so positiv wie Herr Sorgatz.
Beim ersten Gegentor stehen zwei Mann bereit um einzuköpfen. Weit und breit kein Werderspieler. Da hat man total gepennt. Zwei Dortmunder völlig frei bei einem Standard, geht gar nicht. Beim zweiten Tor sind 7 Werderspieler in der Box und lassen sich dennoch ausspielen.
Im Artikel heißt es mutig. Ich sehe das anders. Warum war es von Anfang an notwendig so weit nach vorne zu rücken? Das kommt doch dem BVB total entgegen. Die haben doch dann blitzschnell gekontert und fast jedesmal wurde es brandgefährlich. Warum nicht andersherum? Rashica ist doch dafür prädestiniert zum schnellen Konter. Ich bin der Meinung, dass Werder zu offensiv beim Tabellenführer und der Tormaschine der Liga begonnnen hat. Das war nicht mutig, sondern schlichtweg die falsche Taktik. Jetzt die Statistik so zu schönen und ab dem 2 Gegentor zu rechnen ist Unsinn. Letztendlich zählen die Minuten davor ja auch.
Und ja natürlich habe ich nach dem zweiten Tor gedacht, dass es ein Debakel gibt und ja Werder hat es danach auch ordentlich gemacht. Dennoch hat man mMn zu offensiv begonnen. Man hätte doch auch die Dortmunder kommen lassen können um seinerseits zu kontern.
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delles.wiki am 16.12.2018, 14:09
Der These, dass Kohfeldt die falsche Taktik wählte und defensiver hätte spielen lassen müssen, möchte ich auch widersprechen. Auch in engen Räumen sind die Dortmunder jederzeit in der Lage, durch direktes Spiel und ihre individuelle Klasse zum Abschluss zu kommen, das haben sie in dieser Saison schon oft bewiesen. Da ist es sicherlich besser, sie weiter vorne zu beschäftigen. Dass es nicht gereicht hat, liegt sicherlich nicht daran. Ich denke, Werder wird auch gegen starke Hoffenheimer und Leipziger gut daran tun, selbst aktiv zu sein und nicht nur zu versuchen, nur abzusichern und zu reagieren. Ich denke, Kohfeldt hat da als Trainer auch ein anderes Selbstverständnis. Natürlich kann das auch mal daneben gehen und es hätte gestern, wie @susanneundjens richtig anmerkte, auch höher ausfallen können, aber grundsätzlich hat der Trainer mit dieser Art, Fußball spielen zu lassen, oft richtig gelegen. Dass man das gegen gute Gegner nicht einfach so über Bord wirft, ist, denke ich, richtig und wichtig. Wie gesagt, dass eine andere taktische Herangehensweise in diesem gestrigen Falle richtiger gewesen wäre, ist hypothetisch und kann man auch anders sehen.
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Johnny_Lawrence am 16.12.2018, 14:36
Sicher ist das hypothetisch.
Wenn Sie sich auf mich beziehen dann aber schon korrekt bitte. Ich habe weder geschrieben das Werder passiv sein sollte, noch habe ich geschrieben das Werder die falsche Taktik hatte. Ich betone noch einmal. Werder ist mMn zu offensiv angefangen und das hätte nicht sein müssen. So hätte man sich am Anfang finden können und anschauen können was der BVB macht. So wie sie aber begonnen haben, spielte es den Dortmundern komplett in die Karten.
Das der BVB sich auch spielerisch in engen Räumen befreien und Chancen erspielen kann, ist richtig. Nur muss die Frage gestattet sein, ob es so sinnig ist diesen pfeilschnellen und passsicheren Spielern soviel Räume und Platz anzubieten? Und das hat mMn nichts mit Mut zu tun, sondern war schlichtweg ein Fehler den man auch vorher hätte wissen müssen. Die Offensive des BVB und wie sie spielen sollte gemeinhin bis nach Bremen bekannt sein.
Für mich gibt es nach diesem Spiel keinen Automatismus das Werder jetzt 6 Punkte holt. Hoffenheim spielt gnadenlos offensiv. Bestes Beleg die Auftritte in der CL. Wenn Werder auch so offensiv spielt, könnte es zu einem regelrechten Spektakel mit vielen Toren kommen.
RB ist mMn in dieser Saison eine Wundertüte. Sieg gegen Gladbach, dann 0:3 gegen Freiburg. Da ist irgendwie alles möglich.
Ich schließe mich hier auch @susanneundjens an, der von einem verdienten Sieg für den BVB schrieb. So war es letztendlich auch.
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delles.wiki am 16.12.2018, 15:04
Auf gar keinen Fall gibt es da einen Automatismus, das sehe ich auch so und habe es gerade an anderer Stelle geschrieben. Deswegen ist es meiner Meinung nach auch falsch zu sagen, wenn man jetzt keinen Sieg mehr holt, ist die Hinrunde nicht gut gewesen. Werder hat sich mit Klaassen zwar gut verstärkt, konnte aber nicht so in der Breite und Spitze investieren, so wie das andere Vereine getan haben. Sich mutige Ziele zu setzen, widerspricht dem nicht, nur sind dies dann eben auch keine Selbstläufer und von einer missratenen Runde sind wir weit entfernt.
Sie haben nicht geschrieben, dass Werder die falsche Taktik hatte, wenn Sie schreiben, Werder habe zu offensiv begonnen? Was verstehen Sie denn dann unter Taktik?
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djhg am 17.12.2018, 07:53
Herr Lawrence, Sie schreiben in Ihrem ersten Beitrag Zitat: "Ich bin der Meinung, dass Werder zu offensiv beim Tabellenführer und der Tormaschine der Liga begonnnen hat. Das war nicht mutig, sondern schlichtweg die falsche Taktik." und dann 3,5 Std. später: "Ich habe weder geschrieben das Werder passiv sein sollte, noch habe ich geschrieben das Werder die falsche Taktik hatte." Also kann man delles.wiki schon verstehen, wenn er Ihre Aussage bzgl. "falscher Taktik" in Frage stellt.

Ich war in Dortmund und habe das Spiel gesehen. Von falscher Taktik kann da wirklich nicht die Rede sein. Das erste Tor war sehr gut gemacht von Dortmund. Das zweite hingegen war einfach schlecht verteidigt von den gefühlt 30 Bremern, die um Marco Reus herum standen. Insgesamt war Dortmund in den ersten 30 min wahnsinnig gut und hat (mal wieder) gezeigt, warum die ganz oben stehen und nicht mal Bayern ansatzweise mithalten kann. Danach war es aber ein recht offenes Spiel. Klar hätte der BVB noch 2-3 Tore mehr machen können, allerdings hatte auch Werder viele gefährliche Situationen. Es hätte also auch 5:1 für Dortmund, aber auch ohne weiteres 2:2 ausgehen können. (Zum Beispiel hatte Werder 10:4 Ecken.) Von falscher Taktik zu sprechen, ist daher m.M.n. nicht richtig. Wenn Bremen sich hinten rein gestellt hätte, dann wären es mit Sicherheit 5 geworden für Dortmund. So war es ein wirklich gutes Spiel. Allerdings muss man nochmal sagen, dass der Mist mit dem Videobeweis unbedingt wieder weg muss. Nicht weil die Entscheidungen nicht richtig waren (das war alles in Ordnung), sondern weil das wirklich der absolute Stimmungkiller ist. Beim vermeintlichen 3:1 z.B. war alles schon durch. Also Jubel, Torschütze genannt mit den Fans, etc. Es gab Zuschauer, die sind aus dem Stadion gegangen und hatten nicht mal mitbekommen, dass das Spiel gar nicht 3:1 ausgegangen ist. Bei 1:0 das selbe Spiel. Musik läuft schon, wird abgebrochen und nach gefühlt 2 Min. ist es dann doch Tor. Das ist wirklich ganz großer Mist, der (bei alle Argumenten bzgl. stritige Tore, etc.) sofort abgeschafft gehört.
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Johnny_Lawrence am 17.12.2018, 14:03
@djhg
Mea Culpa. Ja Sie haben recht. Natürlich habe ich es geschrieben. Das habe ich dann wohl vergessen gehabt. Was ich aber in meinem zweiten Post geschrieben habe und meinte ist folgendes. Die Taktik war nicht gänzlich falsch, nur man hätte nicht so offensiv beginnen müssen. Warum man von Beginn an so hoch stehen musste, erklärt sich mir auch heute nicht. Das ist das was ich meinte. Sicher nach dem 0:2 haben sie es gut gemacht, aber da war der Schaden auch schon angerichtet. Warum braucht es immer wieder Rückschlage oder schlechte Phasen, damit es wieder bessere gibt? Warum keine Konstanz in die Leistungen? Will man gegen Hoffenheim auch so hoch stehen? Dann prophezeie ich ein Torfestival.
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susanneundjens am 16.12.2018, 11:33
Das sah nach vorne ordentlich aus. Hinten gibt es Probleme. Die Spieler sind durchweg zu langsam hinten, schlafen beim 0-1 komplett und Spieler wie Langkamp sind dann auf dem Niveau nicht gut genug. Er ist leider zu unbeweglich und zu langsam und lag mehrfach wie ein Maikäfer auf dem Boden. Wäre gut, wenn Baumann in der Pause nachlegt. Erfreulich, dass Kruse seit Wochen konstant in jedem Spiel ein Tor macht oder vorbereitet und Jiri wieder toll hält. Ich fand das Spiel nicht schlecht gestern, aber ich brauche nicht diverse Artikel oder Kommentare, die die Realität umdeuten und suggerieren wollen, dass ein Remis verdient wäre. Das war ein verdienter Sieg der Borussia, der auch 4-1 hätte lauten können. Trotzdem hat Werder ordentlich gekickt, auf jeden Fall besser als gegen Bayern.
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wolfgramm am 16.12.2018, 12:06
Die offensive Spielweise war hier auf jeden Fall richtig,in Dortmund sich hinten rein stellen,hätte auch nichts gebracht.Leider ist die Defensive aber schon wieder zum Problem geworden,da war man schon mal viel weiter.Ja,Langkamp ist wohl überschätzt worden,je öfter er spielt,erkennt man warum er in Berlin nicht gespielt hat.Dass Kruse seit Wochen trifft haben Sie aber wohl exklusiv für sich entschieden.Für mich zählen Ergebnisse,und da ist es so,dass gegen Hoffenheim oder Leipzig ein Sieg her muss,um die Hinrunde als erfolgreich ansehen zu können.Hoffenheim kann man in Bremen schlagen,Leipzig auswärts ist nicht leichter als Dortmund.Bei der Diskussion über einen IV möchte ich nochmals mit Caldirola nerven.Warum kann man ihn nicht in der Rückrunde wieder integrieren?
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susanneundjens am 16.12.2018, 12:35
Nee, das ist schon so. In den letzten Wochen hat Kruse immer ein Tor gemacht oder vorbereitet ( Freiburg, Bayern, Düsseldorf, Dortmund).
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wolfgramm am 16.12.2018, 13:08
Ja,gut,vorbereitet.Hatte ich wohl ausgeblendet,so Statistiken interessieren mich nicht so,Tore mal ausgenommen.Aber bei Pavlenka sind wir uns einig,da hatte ich schon Bedenken.Wir hatten zuvor Torhüter,die auch gut anfingen und dann......
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Netzorath am 17.12.2018, 10:59
Ich habe gerade nebenan gelobt, dass Sie in der letzten Woche schon zu Recht diese Taktik gefordert hatten, da sehe ich, dass hier genau darüber eine Diskussion läuft (ich wollte mir gestern die User im WK nicht antun).
Nur so viel noch für heute:
@djhg gibt komplett und kompetent meine Meinung wieder, was dieses Spiel angeht. Am Fernseher habe ich das genauso gesehen wie er im Stadion. Nur so hat man gegen diesen Gegner, der mit 9 Punkten die Tabelle anführt, eine theoretische Chance. Und 1:2 kann sich sehen lassen, so ist das nun mal heute. Auch wenn einem natürlich bei den geradezu perfekt gespielten Umschaltangriffen der Dortmunder Hören und Sehen vergehen kann, da muss man dann einfach durch. Mit einem besseren Stürmer als Harnik und ohne die Verletzung von Klaassen - Möhwald brauchte Anlaufzeit, die zu zwei wesentichen Fehlern führte - gibt es vielleicht einen Punkt.
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wolfgramm am 17.12.2018, 16:56
Osako für Harnik wäre wohl langfristig besser,auch Eggestein.Ich würde aber die Mannschaft so lassen,damit man endlich mal ein eingespieltes Team hat.Gerade im Sturm finde ich das wichtig.
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Greenkeeper10 am 16.12.2018, 14:54
Mich nervt das 2 Tor 7 Bremer hinten und keiner deckt reus bzw. den rückraum ab ne das ist pennen im höchsten Level und noch viel ärgerlicher ist, die Standards ob Ecke oder Freistoß null Gefahr vielleicht sollte auch mal ein Spieler wie Augustinson oder Sahin die Ecken treten und Max im rückraum stehen als Lehrfilm aus Ottos Zeiten Flanke auf kurzen Pfosten verlängern und hinten stand der lange
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WERDER2016 am 16.12.2018, 15:56
Die gute Zusammenfassung des Spiels im Sportstudio hat es dann doch auf den Punkt gebracht: der Sieg der Dortmunder war mehr als verdient auch wenn es Werder gegen einen solchen Gegner gut gemacht hat.

Gegen die Topteams wird auch immer deutlicher, welche Punkte bei Werder zu 100 % stimmen müssen: man darf sich nicht einbuddeln (ja), man braucht einen Torhüter in Topform (ja), der bessere Gegner muss gute Möglichkeiten liegen lassen (ja) und es dürfen keine Geschenke verteilt werden (nein). Zur Erinnerung an das Spiel vor einem Jahr: Werder spielte für seine Verhältnisse gut, Pavlenka war ebenfalls in Topform, der BVB hat etlich Chancen leichtfertig vergeben und man spielte nahezu fehlerfrei.

Im Beitrag wird deutlich, weshalb Werder in den letzten Spielen so wenig Punkte gesammelt hat: mal war es dies, dann das, hinzu kam jenes usw. usw. . Mich nerven diese leichten Fehler, die gestern zu den beiden Toren geführt haben. Auch gegen Gladbach LEV und Mainz war dies der Fall.

Was mir gestern auch aufgefallen ist, waren die harmlosen Standards von Max Kruse. Werder hatte 10:4 Ecken. Nach der 3. Eckballniete kann man da schon mal den Schützen tauschen, zumal mit Sahin einer auf dem Platz stand, der in dieser Saison schon Tore nach Standards vorbereitet hat. Damals bei Juno war es ähnlich. Max Kruse sollte sich da mal nicht so wichtig nehmen und meinen, er müsste dies jetzt alles alleine machen.

Alles in allem steht Werder zur Zeit dort in der Tabelle, wo man nach den gezeigten Leistungen hingehört. Die EL ist aus meiner Sicht nur dann machbar, wenn es gelingt, die Geschenke zu Hause zu lassen, sprich die individuellen Fehler auf ein Minimum zu begrenzen.
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delles.wiki am 16.12.2018, 17:07
Letztlich waren es schwere Fehler, da gebe ich Ihnen recht, wenn man den Gegner laufen und frei zum Kopfball kommen lässt (Tor 1) oder Reus in der eigenen Rückwärtsbewegung im Strafraum nicht deckt (Tor 2). Trotzdem war es eine respektable Leistung und ein mutiger Auftritt beim Tabellenführer. Letztlich kann man kritisieren, dass bei all dem Aufwand zu wenig Ertrag in Form von wirklich guten Chancen herausgesprungen ist. Dazu hat sich mit Klaassen ein äußerst wichtiger Spieler verletzt, wobei ich angesichts der Bilder froh bin, dass nicht das Knie zertrümmert ist.
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