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05.02.2019
Sieg nach Elfmeterschießen

Werder gewinnt Pokal-Wahnsinn in Dortmund

© nordphoto


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Eigentlich war Eric Oelschlägel davon ausgegangen, dass er am Dienstag ein nicht-öffentliches Testspiel mit der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund gegen Preußen Münster bestreiten würde. Es sollte ganz anders kommen: Völlig unverhofft stand der 23-Jährige vor 80.000 Zuschauern im Topspiel des DFB-Pokal-Achtelfinals zwischen den Pfosten. Es ist eine dieser Geschichten, die der Fußball so gerne schreibt: Der Torwart durfte sein Debüt für das Profi-Team ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub Werder geben, weil die beiden BVB-Keeper Roman Bürki und Marwin Hitz erkrankt fehlten. Bis hierhin klingt das alles wie ein wunderschöner Traum, doch Oelschlägels Feuertaufe begann verheerend für den Youngster: Gleich in der fünften Spielminute musste Oelschlägel den ersten Torschuss der Bremer passieren lassen. Auch am Ende hatte er nichts zu lachen: Werder gewann mit 7:5 nach Elfmeterschießen in Dortmund.

Es hatte gleich gut begonnen für die Gäste. „Unser Ziel ist es nicht, uns hinten reinzustellen. Wir wollen Offensivfußball spielen“, kündigte Trainer Florian Kohfeldt vor dem Anpfiff an. Und seine Mannschaft ließ sofort Taten folgen. Theodor Gebre Selassie holte nach vier Minuten einen Freistoß heraus. Max Kruse brachte den Ball scharf in den Strafraum, und Milot Rashica hielt den Fuß so geschickt in die Flugbahn, dass das Spielgerät unhaltbar für Oelschlägel zum 1:0 ins Netz zischte. Die Effizienz, die Werder in der laufenden Saison so oft hatte vermissen lassen, war plötzlich da.

Der BVB, souveräner Bundesliga-Tabellenführer, zeigte sich kurzzeitig beeindruckt von diesem Bremer Blitzstart. Werder spielte einige Minuten lang intensives Pressing und hatte das Spiel unter Kontrolle. Allmählich jedoch nahmen die Dortmunder das Heft in die Hand. Mario Götze schoss per Hacke knapp am Tor vorbei (14.). Ansonsten verteidigte Werder geschickt. Kohfeldt hatte Nuri Sahin zurück in die Abwehr beordert. Zusammen mit Niklas Moisander und Sebastian Langkamp, der den Vorzug vor Milos Veljkovic erhalten hatte, bildete der Ex-Dortmunder eine Dreierkette. „Ich habe zum ersten Mal in meiner Karriere Innenverteidiger gespielt. Das war nicht so schlecht", sagte Sahin später. Die Außenverteidiger Gebre Selassie und Ludwig Augustinsson machten aus der Dreier- je nach Spielsituation eine Fünferkette. Philipp Bargfrede agierte auf der Sechser-Position. Davor spielten Maximilian Eggestein und Davy Klaassen. Im Sturm durfte Milot Rashica an der Seite von Max Kruse ran.

Rashica verpasst zweites Tor

Derart defensiv ausgerichtet tritt Werder selten auf. Kohfeldts Taktik ging in der ersten Halbzeit aber voll auf. Die Bremer ließen kaum etwas zu und setzten vorne Nadelstiche. Nach einer Klaassen-Hereingabe hätte Rashica fast sein zweites Tor erzielt, doch der Schuss strich knapp vorbei (32.). Oelschlägel, der sechs Jahre bei Werder spielte und bis zum vergangenen Sommer Torhüter der U23 war, hatte bis dahin noch immer keinen Ball gehalten. Das änderte sich in der 43. Minute, als er einen Kruse-Freistoß zur Ecke abwehrte.

Dortmund war die meiste Zeit überlegen, die besseren Chancen hatten jedoch die Bremer. Die knappe 1:0-Führung zur Pause wäre somit nicht unverdient gewesen, doch gerade als die zweiminütige Nachspielzeit abgelaufen war, leistete sich Bargfrede ein unnötiges Foul an Axel Witsel kurz vor dem Strafraum. Den fälligen Freistoß zirkelte Marco Reus herrlich zum 1:1 in den Winkel - ein echter Nackenschlag für die Bremer direkt vor der Halbzeit.

Oelschlägel hält Kruse-Schuss

In die zweite Hälfte mussten die Gastgeber ohne ihren Torschützen und Kapitän gehen: Reus blieb angeschlagen in der Kabine, für ihn kam Paco Alcacer. Das Spiel lief erst einmal so ähnlich wie vor dem Seitenwechsel. Die Dortmunder drückten Werder hinten rein, doch die erste Möglichkeit bot sich den Bremern, als Kruse aus 16 Metern abzog, und Oelschlägel parierte (54.). Jetzt war der junge Torwart endgültig im Spiel angekommen.

Die Partie verflachte in der Folge zusehends. Werder beschränkte sich fast nur noch auf die Defensivarbeit und hatte kaum noch den Ball. Die Dortmunder ließen den Ball laufen, agierten allerdings ideenlos. Torraumszenen waren somit Mangelware. Kohfeldt versuchte, das Spiel seines Teams zu beleben, indem er Martin Harnik für den Torschützen Rashica einwechselte (66.). Der Angreifer gilt als echter Pokalexperte: In 25 Pokalpartien traf er bis dahin 20-mal. Einziges Problem: Werder brachte den Ball fast gar nicht mehr bis in die vorderen Reihen, sodass Harnik kaum einmal zu sehen war.

Umstellung in der Abwehr

Stattdessen hatten die Bremer Glück, dass Schiedsrichter Felix Brych ein Foul von Sahin an Raphael Guerreiro kurz vor dem Strafraum übersah (76.). Direkt nach dieser Szene wurde Sahin durch Kevin Möhwald ersetzt. Werder setzte nun auf eine Viererkette und war etwas offensiver ausgerichtet als zuvor. Bargfrede ließ sich nur gelegentlich in die Abwehr zurückfallen. Dem Joker Möhwald bot sich gleich eine Chance, doch sein Weitschuss ging deutlich über das Tor (81.).

Jetzt lag diese besondere Spannung in der Luft, wie sie nur K.o-Spiele erzeugen können. Werder bekam einen Freistoß aus aussichtsreicher Position (89.). Wie schon vor dem 1:0, hatte Gebre Selassie diesen herausgeholt. Kruses Schuss wurde von der Mauer abgefälscht. Oelschlägel war schon auf dem Weg in die andere Ecke, doch mit einer grandiosen Reaktion kratzte der Keeper den Ball noch von der Linie. Das hätte der Sieg für die Bremer sein können, die nur wenig später beinahe den K.o.-Schlag kassiert hätten, als Thomas Delaney nach einem Eckball auf die Latte köpfte (90.+1). Die Partie ging in die Verlängerung.

Kohfeldt erhöhte weiter das Risiko und brachte Stürmer Claudio Pizarro für den defensiven Bargfrede. Eggestein übernahm anschließend die Sechser-Position in einer Mittelfeldraute. Werder spielte mutig, kombinierte gefällig, doch der letzte Pass kam zunächst nicht an. Von Dortmund dagegen war erst einmal wenig zu sehen, aber dann schlug der BVB eiskalt zu. Paco Alcacer steckte perfekt durch, Langkamp rutschte weg, und Christian Pulisic schoss zum 2:1 ein (105.). War es das für Werder? Nein! Pizarro nahm einen abgefälschten Ball technisch perfekt an und streichelte ihn aus fast unmöglichem Winkel zum 2:2 ins Tor (108.).

Harnik schlägt spät zu

Das war es immer noch nicht. Das Spiel wurde zu einem denkwürdigen Spektakel. Augustinsson ließ sich von Maximilian Philipp austanzen, und dessen Pass verwertete Achraf Hakimi zum 3:2 (113.). Die Bremer waren außer sich, weil kurz vorher Jacob Bruun Larsen den Ball mit der Hand gespielt hatte. Doch sie hatten wieder die passende Antwort parat: Harnik köpfte eine Ecke zum 3:3 ein, Oelschlägel sah nicht gut aus (118.).

Es folgte das Elfmeterschießen. Teufelskerl Pavlenka hielt gegen Paco Alcacer und Philipp. Witsel und Julian Weigl trafen. Da für Werder Pizarro, Maximilian Eggestein, Klaassen und Kruse verwandelten, siegten die Bremer sensationell und erreichten das Viertelfinale. „Das waren 120 Minuten pure Intensität. Wir haben uns für diesen Aufwand definitiv belohnt“, jubelte ein heiserer Max Kruse. „Wir haben immer wieder gesagt, dass nur das Weiterkommen zählt. Und man hat gesehen, dass die Mannschaft gewillt war, dieses Spiel unbedingt zu gewinnen.“

jamal0781 am 05.02.2019, 23:28
Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!
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Nomolas am 05.02.2019, 23:54
Das ist exakt das, was alle meine Nachbarn im Umkreis von 2km gehört haben :-P
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Win26 am 06.02.2019, 00:35
Meine auch 😂
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Schimmelreiter am 05.02.2019, 23:29
UNFASSBAR!
UNFASSBAR!
UNFASSBAR!
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👍👍👍👍👍👍👍👍
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RosiB. am 05.02.2019, 23:30
Spannender als jeder Tatort, Wahnsinn, Jungs! 💚❤️💚❤️💚
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o.dams am 05.02.2019, 23:32
Geil!!! Aber der SVW hat gewonnen, nicht der BVB - bitte den 2. Satz im 1. Absatz ändern.
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alanya_fuchs am 05.02.2019, 23:33
Jetzt ist mir das Nürnbergspiel noch unerklärlicher.

Ein richtig geiler Abend.
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Claudo am 05.02.2019, 23:47
Eben, Sie können Fussball, aber auch Clever und auch bisschen Ar...... warum nicht gegen Nürnberg & Co...? Egal! Geiler Abend, und trotzdem ist Brych ne Wurst!!!!!
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TheRedCat2005 am 05.02.2019, 23:36
Meine Güte - ihr habt ja jetzt schon mehr drauf als nur Europapokal!!!
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alanya_fuchs am 05.02.2019, 23:40
Sweetwater am 03.02.2019, 11:46
Ja natürlich doch, unter Herrn Kohfeldt gibt es eine stetige Weiterentwicklung - aber nur in den Rückschritten!
In dieser deslaten Verfassung wird der BVB kurzen Prozess mit dem SVW machen und ihn im eigenen Stadion streng bestrafen. Wer oder was soll sich beim erwiesenen fußlahmen SV Werder Bremen der übermächtigen Offensivkraft des BVB entgegenstellen? Ein Sieg der Dortmunder mit mindestens 4 Toren wäre nur die logische Folge gegen eine grün-weiße Truppe, die in ihrer Bewegungsunfähigkeit und Unbeholfenheit, eher an Slalomstangen bei einem Abfahrtlauf erinnern.

Glückwunsch an den geballten Sachverstand.
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Nomolas am 06.02.2019, 00:05
Fall wer (Sweetwater) das ganze nicht verstanden hat, halte ich prophylaktisch hiermit noch das virtuelle "Ironie-Schild" hoch ;-)
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chrijunge am 06.02.2019, 14:54
Mega witziger Kommentar
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Bentlei am 05.02.2019, 23:42
Puh, in diesen über 120 Minuten so ziemlich alle Gefühlslagen durchgemacht:
- Genervt davon, dass Werder plötzlich wieder hochmotiviert ist
- Denken, dass ich lieber Nürnberg geschlagen hätte als hier zu gewinnen
- Gemervt davon, dass wir unabhängig vom Gegner, keine Führung verwalten können
- Zittern, bangen, hoffen
- Fluchen über den Schiri
- Stolz auf die bärenstarke Defensivleistung - wer bekommt Dortmund zuhause in einer Halbzeit zu nur einem Torabschluss
- Hadern, dass Kohfeldt unseren schnellsten Spieler in einer Phase rausnimmt, in der wir kein Tempo im Spiel hatten
- Fluchen auf den Schiri, der Hand mal so mal so bewertet
- Grenzenloser Jubel beim 2:2, Niederknien vor dem Fußballgott
- am Boden zerstört nach dem 2:3
- Die Nachbarschaft zusammengeschrien
- Herzrasen im Elferballern
- Dem Fußballgott danken

Und vor allem: Grenzenloser Stolz auf diesen SVW, die absolute Pokal-Mannschaft. Wahnsinn! Pokalspiele sind die letzten großen Events, wenn man nicht mehr europäisch spielt. Und das war ein Event. Ganz stark auch der Trainer!
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Nomolas am 06.02.2019, 00:09
Bis auf einen Punkt gehe ich konform:
- Hadern, dass Kohfeldt unseren schnellsten Spieler in einer Phase rausnimmt, in der wir kein Tempo im Spiel hatten

Da der BVB eben jene Schnelligkeit aus dem Spiel nehmen konnte, war es genau die richtige Entscheidung. ;-)
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Trooper am 06.02.2019, 07:30
Genau so...
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am 05.02.2019, 23:42
Der Kommentar wurde durch die Verfasserin / den Verfasser gelöscht.
alanya_fuchs am 05.02.2019, 23:43
Jetzt gerne im Weser Stadion gegen den HSV.
Es soll kein Jahr ohne Derby geben.
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Schimmelreiter am 05.02.2019, 23:56
Heimspiel gegen Hertha wäre auch nicht schlecht. Würde nämlich bedeuten, dass die Sch... Bauern weg wären!
🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣

Aber im Ernst: Hauptsache mal ein Heimspiel!
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Nomolas am 05.02.2019, 23:49
OKAY!
Ich möchte mich erst einmal entschuldigen, denn normalerweise schlafe ich erst einmal eine Nacht, bevor ich ein Werderspiel kommentiere! ABER WAS ZUM GEIER?
Dieses Spiel hat eindeutig gezeigt, warum Werder Fans hat die niemals aufgeben. Weil auch Werder das Potenzial hat niemals aufzugeben. 120 Minuten ohne auch nur daran zu denken aufzugeben. Ein Jiri Pavlenka der alleine mit den ersten 3 Elfmetern (Ja, 3, denn er war beim dritten zumindestens dran) eine Wahnsinns Leistung gezeigt haben. Nürnberg war ohne Zweifel schlecht! Aber diese Leistung... ENTSCHULDIGUNG? Was war das denn bitte für eine Energieleistung? Der absolute Wille weiter zu kommen war bei beiden zu spüren, aber wir hatten letzten Endes den Fußball gott (oder sollte ich sagen Torwartgott) auf unserer Seite.
Ich persönlich muss erst einmal durchatmen, denn das Spiel war eine extreme Belastung für mein Herz und mein Nervenkostüm...
Ich habe ehrlicherweise heute mit einer Niederlage gerechnet.... Umso schöner zu sehen was möglich ist. Warum sollten wir nach dieser Leistung uns jetzt noch klein machen? WIR sind wieder wer. Auch wenn es "nur" DFB Pokal war, so denke ich, dass sich die Konkurrenz ganz genau angeguckt hat, was passiert wenn man Werder lässt.
Warum sollten wir nach dieser Leistung vor irgendjemanden Angst haben?
ABER: Das heisst nicht, dass wir jetzt die Liga in Grund und Boden spielen. Das Viertelfinale ist schön. die ärgste Konkurrenz sind raus. Wir haben weder für Pokal noch Liga jetzt einen Freischein.
Bei aller Euphorie (ja, auch von mir :-P ) liegt noch harte Arbei vor uns. Aber immerhin wissen wir nun, was unsere Mannschaft zu leisten im Stande ist!
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Michou am 06.02.2019, 00:04
Also bitte liebe Leute, wir haben da gegen eine stark Ersatzgeschwächte Mannschaft
nur mit Glück und Beton gewonnen,...die hatten ja nur 120 Mio aufm Platz statt der
270 Mio ...da darfste nich verlieren....
Scheiss die Wand an , bin ich fertig, man of the match is für mich The Wall
Langkamp, ich wollte ihn schon am nächsten Mast aufhängen nach dem Rückpass
vorm 2:1...wann hat schon mal jemand in Do nur 6 Schüsse in der reg. Zeit
zugelassen! Kontrollierte Defensive ,.....wie gesagt bin fertig 🤣😂
Feiert schön Leute!
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Nomolas am 06.02.2019, 00:12
Auch hier:
*Ironie-Schild hoch halt* :-P
(Jedenfalls für den ersten Teil!)
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NiDre520 am 05.02.2019, 23:53
Endlich mal belohnt💚💚
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heinun am 06.02.2019, 00:06
Was für ein super affengeiles Spiel.
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Wit am 06.02.2019, 00:30
Werder kann auch clevere spielen. Bravo Jungs, weiter so!
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Win26 am 06.02.2019, 00:37
Mein armes Herz ^^
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hunt am 06.02.2019, 01:26
Ich habe schon vermutet, dass etwas passiert und das Spiel erst ab der 80. Minute gesehen. Mein Gott, habe ich das Hotel zusammen geschrien. Gute Nacht.
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Anna_von_82 am 06.02.2019, 02:29
Wo ist Sweetwater?
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Andrea59 am 06.02.2019, 02:30
Ja, wo ist er?

Hat die Ratte sich verkrochen?
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knarF am 06.02.2019, 05:48
...möchte noch irgendjemand etwas über Pizarro schreiben?
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delles.wiki am 06.02.2019, 06:18
Ja, diese Ballannahme und Verwertung war an Genialität und Abgekochtheit nicht zu überbieten. Auch der Elfmeter und seine Ballsicherheit waren 1a, ein absoluter Faktor im offensiveren Spiel Werders in der Verlängerung. What a man!
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alanya_fuchs am 06.02.2019, 07:52
Über Pizarro wurde doch schon alles gesagt. Phänomenal?
Vorschlag für Tor des Monats.
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Nomolas am 06.02.2019, 09:32
Da müssen sich dann Pizza und Maxi um das Tor des Monats streiten 🤣
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1-Werder am 06.02.2019, 06:47
Das Spiel hat gezeigt, dass in der Mannschaft mehr steckt als der 10 te Tabellenplatz. Chapeau für die tolle Leistung, die mir unmittelbar nach dem Spiel meine ausländischen Kollegen bestätigt haben. Gegen einen Gegner, der individuell bestens besetzt ist und über lange Strecken das Spiel hätte dominieren können. Eine tolle Abwehrleistung des SVW. Das ist der Weg, auf dem es jetzt aufzubauen gilt. Gegen Augsburg nun 3 Punkte, und die Motivation ist wieder hergestellt.
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Trooper am 06.02.2019, 07:33
Den Kommentaren ist eigentlich nix hinzuzufügen. Der pure Wahnsinn...und endlich mal belohnt am Ende. Cool wäre, wenn das einen Schub für die Liga geben würde! Aber auch das Gegenteil ist möglich....ach, heute kein Schwarzmalen, sie haben gezeigt, was sie können.
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funker am 06.02.2019, 12:09
Was hab ich gestern auf den Harnik geschimpft, weil er nach der Einwechslung mal so gar nichts zustande brachte - und dann macht der dieses Tor! Wie will man da noch noch böse sein? Jetzt bitte ein Nordderby im Weserstadion - der HSV kann vor uns in die zweite Liga flüchten, dann hauen wir sie eben im Pokal weg...
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yalmar am 07.02.2019, 17:20
Moin,
nachdem sich nun mittlerweile bei mir die Wellen der berechtigten Begeisterung etwas gelegt haben, ist mir im Nachhinein aufgefallen, dass ich zu keiner Sekunde während oder nach dem Spiel an dieses "Grünweiße Liebe" denken musste, sondern ständig an das wunderbare traditionelle "Werder-Lied". Hach, das klingt so schön euphorisch.
Und jetzt wollen wir mal hoffen, dass unsere Jungs ordentlich Power, Konzentration und Durchsetzungsvermögen übrig haben, um aus Augsburg 3 Punkte nach Hause zu bringen. Da drück ich doch die Daumen
Man, ich weiss es doch, dass sie zu Hause spielen.
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