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12.04.2019
„qingdaonews.com“ berichtet

Werder findet Kooperationspartner in China

© nordphoto


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Die Millionenstadt Qingdao im Osten Chinas ist historisch eng mit dem deutschsprachigen Raum verknüpft: Im Jahr 1898 fiel Qingdao als Kolonie ans Deutsche Kaiserreich. 1919 geriet die Stadt unter japanische Herrschaft, seit 1922 ist sie wieder chinesisch. Aus der deutschen Kolonialzeit ist die Metropole noch für ihr Tsingtao-Bier bekannt. Den deutschen Nationalsport Fußball, damals selbst noch in den Kinderschuhen, übernahmen die Chinesen jedoch nicht. Heute rangiert der Klub Qingdao Jonoon lediglich im Mittelfeld der dritten chinesischen Spielklasse. Doch der Blick geht aus dem Reich der Mitte zurück nach Deutschland: Wie „qingdaonews.com“ berichtet, ist eine Kooperation mit Werder Bremen angedacht.

Schon im Sommer des Jahres 2017 hatte Werder die Bemühungen intensiviert, auf dem chinesischen Markt Fuß zu fassen: Neue Sponsorenverträge wurden geschlossen, mit Yuning Zhang ein Nachwuchsstürmer aus China verpflichtet. Zhang stellte sich als PR-Verpflichtung heraus, die nie ein Pflichtspiel absolvierte und für die U23 nicht einmal eine Spielberechtigung erhielt, die Bremer China-Pläne scheinen jedoch noch nicht beendet. Bei der Kooperation mit Qingdao solle ein Austausch von Trainern und Jugendspielern, aber auch ein Wissenstransfer etwa im Bereich der Sportmedizin Teil der Zusammenarbeit sein. Auch bei der Suche neuer Geschäftspartner möchte man einander unterstützen. Der weitere Plan sehe vor, die Kooperation noch vor Ende der Bundesliga-Saison schriftlich zu fixieren und im Juli zu unterzeichnen.

Hier geht es zum Originalartikel bei „qingdaonews.com“ (in chinesischer Sprache).

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