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17.05.2019
Die Hintergründe zum Kruse-Abgang

Wechsel statt Gehaltseinbußen

© nordphoto


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Zuletzt war es seine leere Wohnung, die für Gerede sorgte. In einem von Max Kruse gedrehten Video, vergangenen Sonnabend via Facebook veröffentlicht, war Kruse in seinem Wohnzimmer zu sehen, aber keine Möbel. Zuvor kursierte das Gerücht, Kruse habe seine Wohnung gekündigt, mit Nuri Sahin aber bereits einen Nachmieter. Kruse verlässt Bremen, das war der Kern all diesen Geredes. Jetzt ist es kein Gerücht mehr, kein Gerede, jetzt steht fest: Nach drei Jahren wechselt Kruse Klub und Stadt.

Über Monate zogen sich die Gespräche über eine Vertragsverlängerung, am Ende ohne Ergebnis. Donnerstagnachmittag kamen Werder und Kruse überein, die Verhandlungen abzubrechen. „Auf der einen Seite finde ich es natürlich sehr schade. Wir sollten eine große Portion Dankbarkeit ihm gegenüber haben„, sagte Florian Kohfeldt. Er blickt aber auch voraus: „Es liegt eine Chance darin. Ich sehe uns nicht in einer Abhängigkeit von Max. Es wird hier weiter gehen, es ist nichts, was uns dramatisch zurückwirft.“

Kruse betont, aus Respekt vor den Fans und als Entgegenkommen für den Verein die Entscheidung getroffen zu haben: „Ich weiß, es ist schwer, ich möchte euch dennoch bitten, sie zu akzeptieren und zu respektieren. Sie ist mir nicht leicht gefallen." So erlaubt Werder ihm, seine Zukunft selbst bestimmt zu haben. Tatsächlich war es der Klub, der Fakten geschaffen und die Verhandlungen beendet hat.

Zwei Neue sollen her

Nachfolger, das ist die gute Nachricht, sind in Sicht. „Wir werden das mit Sicherheit sehr gut auffangen und in Ruhe schauen, welche Spieler wir verpflichten können", sagte Frank Baumann. Es sollen gleich zwei Spieler sein, die das Erbe Kruses schultern. Auch für das Bremer Spielsystem hat der Abschied Folgen. Ohne den Kapitän verändert sich die Statik des Spiels. Ohne Kruse ergeben sich aber auch neue taktische Möglichkeiten und Variationen, sie werden Werder variabler und unberechenbarer machen.

In den vergangenen Woche verfestigte sich der Eindruck, Kruse betrachte Werder nur als Joker, falls das erhoffte große Angebot ausbleibe. Es gab Interesse von Tottenham und dem AS Rom, konkret war das nicht. Dass Kruse dennoch zögerte, ein Bekenntnis zu Werder abzugeben, hatte einen Meinungsumschwung zur Folge. Immer mehr Fans waren genervt, dass der Kapitän, den vielen guten Nachrichten rund um Werder keine hinzufügen mochte. Dass er weiter wartete, ob nicht doch noch ein akzeptabler Klub anklopft.

Einen neuen Verein hat Kruse noch nicht gefunden. Auch Kohfeldt weiß nicht, wohin es Kruse zieht: „Er hat es mir nicht gesagt. Das muss er auch nicht, das muss er für sich entscheiden." Am Ende, so vermuten sie bei Werder, wird er wohl doch in der Bundesliga anheuern. Obwohl er das nicht in Betracht gezogen hat, wie er im Laufe der Saison mehrfach betonte. Aber das, wovon Kruse träumte, dem Angebot eines Top-Klubs, der in der Champions League spielt, das kam eben nicht. Zumindest bis jetzt nicht.

Der FC Bayern, Mönchengladbach und zuletzt auch Leipzig haben abgewunken, trotzdem bleibt ein ablösefreier Kruse für etliche Klubs der Bundesliga ein attraktiver Transfer. Sorgen um seine Zukunft muss er sich sicherlich nicht machen.

Finanzielle Differenzen

Ein gewichtiger Grund dafür, dass Kruse nicht weiter in Bremen spielt, war das Geld. „Ich kann nur sagen: Im Vordergrund steht für mich nicht mehr das Geld, sondern der Spaß am Fußball und der Wohlfühlfaktor", sagte Kruse vergangenen August dem „Kicker" zu seiner Zukunft über den Sommer 2019 hinaus. „Dann kann man auf das eine oder andere auch verzichten." Mit geschätzten 3,5 Millionen Euro pro Jahr ist Kruse aktuell einer der Top-Verdiener des Kaders, verzichten mochte er aber auf nichts.

Davy Klaassen gehört in diese Gehaltskategorie, nach seiner Vertragsverlängerung auch Maximilian Eggestein. Dort wollte Kruse auch künftig eingeordnet bleiben. Werder, so ist zu hören, war dazu nicht bereit. Mit 31 Jahren ist Kruse im gehobenen Fußballer-Alter, die Zweifel, dass er mehr als noch ein gutes Jahr in den Beinen hat, sind Grundlage des reduzierten Angebots. Kruse sollte eine Tarifklasse nach unten rutschen. Die Gehaltsvorstellungen sollen am Ende so weit auseinander gewesen sein, dass eine Einigung ausgeschlossen werden konnte. Deshalb hat Werder die Gespräche beendet.

Genial bis kontrovers

Was bleibt von Kruse? Durchaus Beeindruckendes. Elf Tore und zehn Vorlagen in 32 Spielen sind es in der aktuellen Saison. In seiner ersten waren es gar 15 Treffer und sieben Vorlagen in nur 23 Einsätzen. Die vergangene  Spielzeit war mit sechs Toren und acht Assists in 29 Spielen seine schwächste. Das sind die Zahlen. Hinzu kommen viele berauschende Momente und geniale Pässe, die es wert waren, ein Bremer Spiel anzuschauen. Kruse hat oft den Unterschied gemacht, nicht nur über Sieg oder Niederlage, auch ob ein Spiel attraktiv war oder nicht, bestimmten seine Füße.

Es bleiben im Rückblick aber auch Phasen, in denen er nicht funktionierte. In denen nicht über Sport, sondern Schokocreme diskutiert wurde. Über fehlende Spritzigkeit, bedingt durch ein kleines Bäuchlein unterm Trikot. Über einen Leistungssportler, der sich Fett absaugen ließ. Alles Themen, die unnötig waren und Konzentration kosteten, und die nur entstanden, weil Kruse sein Leben nicht auf seinen Beruf ausrichtete, sondern oft genug nach dem, worauf er gerade Lust hatte. 

Es verwundert, dass Werder das Aus nach drei Jahren Beziehung nicht einfach in der Sommerpause wegmoderiert, statt es großformatig vor dem letzten – und sportlich wichtigen – Spiel in Szene zu setzen. Kruse soll darauf gedrängt haben, sich im Rahmen des letzten Saisonspiels gegen Leipzig von den Bremer Zuschauern zu verabschieden. „Trotz einer gewissen Enttäuschung sollte niemand vergessen, was er für uns geleistet hat. Es ist eine Frage des Respekts, dass Max verabschiedet wird", sagt Kohfeldt.

Greenkeeper10 am 17.05.2019, 18:18
Was für ein Scheiss wird den Fans hier verkauft Sahin stand als Nachmieter fest nun scheitert es an Geld Freunde so geht man nicht mit seinen Fans um
Mieser Stil von Werder und Max🤮🤮🤮
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alpha_interzone am 17.05.2019, 18:39
welch blödsinn. es wurde mit offenen karten gespielt, was eben oft nicht mehr passiert heutzutage.
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Greenkeeper10 am 17.05.2019, 19:17
Wo war offener Poker?? Dann wussten Sie mehr als alle Respekt
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Deltator1 am 17.05.2019, 18:47
Da hat der Pokerer sich wohl verpokert gegen Trainer und Geschäftsführer und Mannschaft es ging doch ums Geld aber in dem Alter kann man nicht mehr fordern also doch verpokert!!
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heinun am 17.05.2019, 18:23
Ein aufschlussreicher Beitrag. Da hat der Verein wohl letztendlich nicht mehr mitgepokert.
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Greenkeeper10 am 17.05.2019, 18:39
Ich glaube nicht das Sie für weniger Geld arbeiten würden. Denke eher Werder hat sich verpokert
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werder4ever am 17.05.2019, 18:52
Werder nicht kruse eher
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alterwaller am 17.05.2019, 20:38
Also ich denke für einen "normalen" Arbeitnehmer mit 2500 € brutto ist es schwerer auf 1000 € zu verzichten. Ich denke wenn Max statt der angenommenen 3,5 Mios "nur noch" 2,5 Mios verdienen sollte wäre nicht deswegen sein Leben total aus den Fugen geraten. Aber er hat so so entschieden und damit ist das Thema durch.
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heinun am 17.05.2019, 20:58
Außerdem spielt er nicht mehr fürs Geld sondern für den Spaß.
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Petitchoux am 17.05.2019, 22:47
Laut Bild hat Werder Kruse die bisherigen Bezüge angeboten. Das wäre fair angesichts seines Alters.
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susanneundjens am 17.05.2019, 18:37
Hätte ich nicht gedacht, dass Werder entschieden hat und nicht Kruse. Das ist insofern interssant, als dass Baumann seine Hausaufgaben gemacht haben dürfte und 1-2 neue Spieler in der Hinterhand haben wird. Sonst wären sie kaum so offensiv aufgetreten. Geht Kruse ins Ausland, dann Alles Gute und viel Erfolg, bleibt er in der Liga, was sein gutes Recht ist, hätte das anhand seiner eigenen mehrfachen Aussagen dazu, einen Beigeschmack. Warten wir es ab.
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Frank1969 am 17.05.2019, 18:50
Spricht ja dann doch einiges für Schalke....
Delaney wollte ja unbedingt in der Premier league spielen, landete aber in Dortmund,.... Kruse wollte zu einem Topklub und international spielen.... Vielleicht wird es Schalke, die ja schon an ihm dran waren. Überraschen würde es mich auch nicht mehr
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Schimmelreiter am 17.05.2019, 18:43
Das liebe Geld. Kruse wollte noch mehr haben, Werder weniger bezahlen. Keine Einigung, dann geht man halt auseinander. Wo ist das Problem? Was haben wir in den vergangenen Jahren alles für gute Spieler verloren. Micoud, Krstjalic, Ailton, Völler, Frings, Diego, Özil (ja der war auch da), etc.! Und? Wir leben immer noch. Die Kruses dieser Welt kommen und gehen. Kommt halt jetzt ein Anderer. Außerdem ist es ja nun nicht so, daß Werder = Kruse ist. Er ist nicht der Messias, der hinten die Bälle gehalten hat, auf sich selbst abgeschlagen hat, den Ball im Mittelfeld elegant annahm und gleichzeitig auf sich selbst im Sturm weiterleitete, wo er mit einem Seitfallzieher perfekt vollendete. Zu all dem gehört eine funktionierende Mannschaft. Und die haben wir. Auch ohne einen Max Kruse. Und wer kommt? Lassen wir uns überraschen und freuen uns darauf!👍🇳🇬😀
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Frank1969 am 17.05.2019, 18:55
Ist einiges dran... Sehe ich auch so. Werder hat einen Plan B.
Und vielleicht wird unser Spiel schnörkelloser, schneller und wir sind schwerer auszurechnen.
Kruse in der Bundesliga? Hoffenheim? Frankfurt? Gladbach oder Wolfsburg? Oder Schalke? Dort wirds nix mit Europa, aber die Kohle wird schon stimmen
Ich finde es schade, hatte aber damit gerechnet, wenn auch nicht ein Tag vor dem letzten, so wichtigen Spiel für uns.
Hoffe die Mannschaft motiviert es zusätzlich, nun wird sich hierarchisch einiges ändern....
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hatrinkle am 17.05.2019, 18:56
Würde mal über Peter Zujl vom RSC Anderlecht nachdenken.
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Trooper am 18.05.2019, 00:08
Den hatte ich auch schon auf dem Plan...
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j.micoud am 17.05.2019, 18:58
Was ein Schnäppchen ...

..ablösefrei...und nicht zu hohes Gehalt für die heutige Zeit !!!
Werder hätte sich durchaus mehr bemühen können um ihn...!!! Bevor man jetzt wieder Millionen in neue Transfers investiert. Siehe Johannson 6Mio plus Gehalt und ciao ...
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Werder-Jockel am 17.05.2019, 19:03
Also, ich bin einigermaßen fassungslos, wenn der Beitrag von Herrn Sonnenberg der Wahrheit entspricht.
Wie kann man den einzigen unersetzlichen Spieler (Zitat Florian Kohfeld) auf einmal wie einen Mitläufer bezahlen wollen?
Max Kruse war der Kopf von Werder und hat Werder 3 Jahre geprägt und damals schon auf viel Geld verzichtet, warum sollte er das jetzt nochmal tun?
Ich kann es nicht verstehen...
Er wird einen Verein finden, der ihm mit Kusshand das bezahlt, was er sich vorstellt, auch wenn er nicht mehr unbedingt die Rolle spielt, die er bei Werder spielte.

Viel Glück Max und danke für 3 tolle Jahre mit dir in Bremen😢
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alanya_fuchs am 17.05.2019, 19:39
Wir wollen doch mal abwarten wo er hingeht. Dann wollen wir mal sehen, ob er seine Bremer Leistung wiederholen kann und ob er dort auch so viele Freiheiten genießt.
Vielleicht sagt er eines Tages auch das, was schon einige vor ihm gesagt haben und den Tag des Wechsels bereut haben.
"Meine Zeit in Bremen war meine beste Zeit".

Baumann wird seine Hausaufgaben gemacht haben und nun nicht unvorbereitet dastehen.
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Werderboy61 am 17.05.2019, 19:27
Ich kann nur sagen Jungs lass uns morgen das Spiel Gewinnen. Wolfsburg verliert morgen und Hoffenheim spielt Unentschieden, dann können wir über Europa reden dass ist wichtiger
Anschließend kann man immer noch über Max Kruse reden
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Pikaya am 17.05.2019, 19:58
diese Konstellation ist fast wie 6 Richtige im Lotto.
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j.micoud am 17.05.2019, 20:01
Das wollte ich sagen. Morgen 7-ter Platz. Und Werder lädt Max zum Probetraining ein...
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Altobelli am 17.05.2019, 20:45
Die Verpflichtung von Max Kruse vor drei Jahren war für Werder ein absoluter Volltreffer. Das ein Spieler von solch einem Kaliber zu einem Club geht, dem damals sportlich das Wasser bis zum Halse stand ist aller Ehren wert.
Auch Kruse hat von diesem Wechsel profitiert und sich wieder richtig ins Rampenlicht gespielt.

Ich hoffe nur, dass er seinen Worten auch Taten folgen lässt und tatsächlich zu einem Verein wechselt, der kommende Saison international spielt. Ich hoffe nur nicht, dass er am Ende in Hoffenheim oder sogar auf Schalke unterschreibt.
Ich tippe auf Dortmund, Leverkusen oder ein Verein aus dem Ausland.
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svwynton am 17.05.2019, 22:02
Ach Max. Danke. Und alles Gute!
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werderMarkus am 18.05.2019, 05:24
Genau! Kurz und knapp alles gesagt 👍 Viva Werder
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Titsch am 17.05.2019, 22:18
Danke Max für die letzten Jahre , weiterhin viel Erfolg.

Jetzt kommen neue bzw. übernehmen das Ruder.
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1-Werder am 18.05.2019, 07:19
Das Management des SVW hat m.E. richtig gehandelt und wird sicher zwischenzeitlich Vorstellungen entwickelt haben, wie M.Kruse zu ersetzen ist. Ich denke MK ist der Verlierer der vertraglichen Nichtübereinkunft. Hier in Bremen hatte er alle Freiheiten; angefangen beim Trainer und Management, wegen seiner Ausnahmesituation bei den Mitspielern und wurde von den Fans, wie zB im WK-Forum, nahezu vergöttert. Ich kann mir kaum vorstellen, dass er eine vergleichbare Situation in anderen Vereinen vorfinden wird. Und bei aller Wertschätzung MK gegenüber darf nicht ganz vergessen werden, dass auch er z.T. lange Formkrisen zu überwinden hatte; speziell zu Saisonbeginn. Das in dem Alter Lohneinbussen nicht unüblich sind, ist selbsterklärend und bedarf in seiner Gehaltskategorie keines Mitleids. Selber bin ich gespannt, ob er sich jetzt für einen anderen Bundesligisten entscheiden "muss", weil aktuell nicht die internationalen Angebote auf dem Tisch liegen, um die er gebuhlt hat. Wie auch immer, mit punktuellen Ergänzungen und einer gewissen Anlaufzeit in der neuen Saison ist mir um Werder nicht bange. Es darf einzig nicht der Anspruch CL und EL von Beginn an formuliert werden.
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Pit88 am 18.05.2019, 10:57
Auf den Punkt👍
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rsm am 18.05.2019, 07:38
ich finds ziemlich schade, dass sich kein topclub wirklich für ihn zu interessieren scheint. dann hätte er (selke-like) seinen vertrag ein jahr verlängern und in der winterpause gehen können. wäre für Werder ja auch nciht das schlechteste gewesen.

ansonsten respekt an FK unf FB. MK hat sich verpokert und -bei aller ausdrücklicher anerkennung seiner leistungen in den 3 jahren- der zeitpunkt der veröffentlichung und die art und weise riechen eher nach Kruse-nachtreten und nicht nach vereinsliebe.
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WERDER2016 am 18.05.2019, 09:12
Wer bei der Causa Kruse der Verlierer sein wird und ob es überhaupt einen solchen gibt, lässt sich heute nicht wirklich abschätzen. Ähnlich war es doch im letzten Jahr mit Junuzovic auch. Heute weiß man, dass beide Parteien von dieser Trennung profitiert haben. Im Moment wird, mediengemäß diese Geschichte ordentlich aufgebauscht. Der Zeitpunkt für diesen Wirbel könnte allerdings der falsche sein, wenn er das Spiel gegen RB negativ beeinflusst.
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Sweetwater am 18.05.2019, 09:20
Wieder einmal kennzeichnet der fiese Geiz Werders Weg. Wieder einmal verliert Werder massiv an Qualität. Und wieder einmal soll, diesmal Herr Kruse, auf mehrern Schultern kompensiert werden, wie seinerzeit Herr Özil, damals auf den Schultern des Herrn Hunt und Konsorten. Werder lernt einfach nicht dazu.
Ahja, Gehaltsreduzierung angesichts des fortgeschrittenen Alters, dachte immer das nach Leistung bezahlt werden würde. Es hätte eine Bezugserhöhung stattfinden müssen.
Hanseatische Kaufmännischkeit? Lächerlich, eher hanseatische Selbstdemontage...
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Altobelli am 18.05.2019, 10:17
„Wir wollten Klarheit und haben uns entschieden, dass er sich jetzt entscheiden muss.“

Dieser eine Satz von Florian Kohfeldt sagt eigentlich schon alles aus. Es ist gut und richtig das Werder hier ganz klar das Heft des Handelns in der Hand hält und nicht der Spieler.
Werder darf sich irgendwann nicht weiter hinhalten lassen und dann trennen sich die Wege jetzt nun mal. Kruse gibt dabei eher eine traurige Figur ab. Schade eigentlich. Angebote wird er sicherlich einige bekommen. Aber man darf gespannt sein, ob dann auch ein großer Topclub darunter sein wird.

Und wenn Kruse nicht vollends von Werder überzeugt ist, so ist es gut das er den Verein verlässt. Sollten seine Leistungen mal nicht stimmen und er auch mal draußen sitzen, so gäbe es wahrscheinlich schnell Unruhe im Team. Jetzt ist der Weg auch frei für jüngere Spieler wie Sargent, Johannes Eggestein und Co..

Dennoch, vielen Dank Max Kruse für drei richtig gute Jahre hier in Bremen. Du hast dem Verein zu mehr Glanz verholfen!
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Kello am 18.05.2019, 11:40
So ein Quatsch.
Seit 14 Tagen wird die Spannung für Europa hochgehalten, nach dem etwas glücklichen Sieg in Hoffenheim noch mal Richtung RBL gepusht und eben vor diesem heutigen Spiel so ein Stimmungskiller.
Da stimmt irgendwas nicht. Vermute, dass Max Kruse und Berater irgendwas mit Hoffenheim vorhat. Deren 60 Mio. für Schulz und Demirbay wären zum Teil gut angelegt und Max Kruse könnte das Hoffenheimer Tempospiel strukturieren. Vielleicht hat ihm auch Tim Wiese einen Tipp gegeben, wie man, wenn es man dort sozial und leistungsmäßig nicht zurecht kommt, zumindest finanziell gut abgesichert ist.
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SohleKegel am 18.05.2019, 11:07
Er hat schon einmal des Geldes wegen gewechselt und sich verzockt... sorry aber Pokerzocker lernen es nie
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