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21.12.2018
Polizeisprecher erklärt

Was Werder nach dem Drohnen-Vorfall droht

© imago


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Norbert Schätzle hat in der Woche vor Weihnachten jede Menge zu tun. Es geht um eine Bande von Autodieben, um Durchsuchungen bei Terrorverdächtigen - und um eine Drohne. Schätzle ist Pressesprecher des Polizeipräsidiums Mannheim. Zu seinem Zuständigkeitsbereich zählt auch Zuzenhausen, wo am Dienstag eine Drohne beim nicht-öffentlichen Abschlusstraining der TSG Hoffenheim für Aufsehen sorgte. Inzwischen hat Werders Sportchef Frank Baumann eingeräumt, dass ein Mitarbeiter des Vereins die Drohne einsetzte, um die Einheit der Hoffenheimer auszuspionieren. Doch was drohen Werder nun für Konsequenzen? Baumann sagte, er gehe davon aus, dass die Angelegenheit im Sand verlaufe. Werder habe nichts Illegales getan und sei von der Polizei bislang nicht kontaktiert worden.

Laut Polizeisprecher Schätzle droht demjenigen, der die Drohne steuerte, allerdings durchaus eine Strafe. Ermittelt wird wegen des Verdachts einer bedeutenden Ordnungswidrigkeit. Beim ersten Verstoß sei mit einem Bußgeld von mehreren Hundert Euro zu rechnen. Im Wiederholungsfall könne die Summe auf einen vierstelligen Betrag ansteigen. „Das entscheidet letztlich aber die Bußgeldbehörde“, erklärte Schätzle gegenüber Mein Werder.

Erst einmal laufen noch die Ermittlungen der Polizei, nachdem die Beamten von Verantwortlichen der TSG Hoffenheim über den Vorfall informiert worden waren. Es gilt nun, den Verantwortlichen zu ermitteln und herauszufinden, ob der Aufstieg der Drohne genehmigt war oder nicht. Der Anmieter des Autos, das am Hoffenheimer Trainingsgelände parkte, ist der Polizei bereits bekannt. „Wir haben herausgefunden, dass das Auto in Bremen gemietet und zurückgegeben wurde“, sagte Schätzle. Der Anmieter werde in Kürze ebenso befragt wie einige Zeugen des Drohnen-Vorfalls.

Dass es sich bei dem besagten Mann um einen Werder-Mitarbeiter handelt, dürfte nach Baumanns Statement bei der Pressekonferenz am Freitag mittlerweile klar sein. Falls der Verein der Polizei weitere Informationen zu dem Vorfall übermitteln wolle, könnte das durchaus hilfreich sein, betonte Pressesprecher Schätzle.

alanya_fuchs am 21.12.2018, 17:13
Ich kann der Geschäftsführung nur raten, hier kooperativ mit den Behörden zu sein.
Vielleicht kommt man glimpflich davon und kann sich weitere Peinlichkeiten ersparen.
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WERDER2016 am 21.12.2018, 18:02
Natürlich ist die ganze Angelegenheit ein Lapalie im Vergleich zu anderen Verstößen. Ich bin aber ganz der Meinung von @ alanya_fuchs: jetzt rumzueiern und den ganzen Vorgang herunterspielen ist schlechter Stil, weitere Peinlichkeiten sollten vermieden werden. Etwas mehr Demut würde Herrn Baumann und dem Rest des Spionagezentrums gut zu Gesicht stehen. Ich habe bisher kaum Äußerungen gehört und gelesen, die diesen Blödsinn gut finden.
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Greenkeeper10 am 21.12.2018, 20:19
Gut das Werder Geld zurückgelegt hat für Polizei Einsätze und eigene Dummheiten
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