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Rasenreport Life und Style
29.04.2019
Reise wird verschoben

Warum Werder auf den USA-Trip verzichtet

© nordphoto


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Die Tendenz gab es schon ein paar Tage, jetzt ist es offiziell: Werder Bremen wird nach dem Ende dieser Bundesligasaison nicht in die USA reisen. Ursprünglich gab es den Ansatz, sich in der Heimat von Werder-Profi Josh Sargent im US-Bundesstaat Missouri zu präsentieren und insgesamt zwei Freundschaftsspiele in Amerika zu absolvieren. Eine Teilnahme am Pokalfinale in Berlin eine Woche nach dem 34. Spieltag hätte das unmöglich gemacht. Doch auch nach dem Aus im Pokal-Halbfinale findet die Reise nicht statt.

Nachdem in der Klubführung die sportlichen und wirtschaftlichen Aspekte noch einmal erörtert wurden, bestätigte Sportchef Frank Baumann nun Mein Werder: „Wir haben uns dazu entschieden, die USA-Reise nicht zu machen.“ Ein Grund sei, dass die relativ kurze Zeit bis Saisonende nicht mehr ausgereicht hätte, um vor Ort ein sinnvolles Programm auf die Beine zu stellen, das dem Verein und der Bundesliga beim Werben um mehr internationale Aufmerksamkeit auch wirklich geholfen hätte. Zudem spielte in die Absage ein, dass Werder weiterhin die Chance hat, sich über den siebten Platz in der Bundesliga für die Europa League zu qualifizieren. In diesem Fall stünden die Qualifikationsrunden aber schon Ende Juli auf dem Spielplan.

Baumann: „Das muss man bei den Planungen für den gesamten Sommer auch berücksichtigen.“ In diesem Fall wäre es für die Profis sinnvoller, etwas früher in die Urlaub zu gehen, weil die gesamte Trainingssteuerung der Sommervorbereitung dann wegen des früheren Pflichtspielauftakts nach vorne verschoben werden muss. Baumann hat diesen Trip in Sargents Heimat aber weiter im Hinterkopf, wie er betont: „Wir haben uns jetzt nur für diesen Sommer dagegen entschieden. Die Reise ist aufgeschoben, nicht aufgehoben.“

Werder überlegt nun, nach Ende der Saison eventuell noch zwei Freundschaftsspiele in Norddeutschland zu machen. Klar ist, dass die Reise nach Missouri noch nicht im kommenden Winter nachgeholt wird. Sollte es in der Wintervorbereitung überhaupt in die USA gehen, würde sich der Sonnenstaat Florida klimatisch eher anbieten. Hier nutzen Bundesliga-Vereine gerne den international hochkarätig besetzten Florida-Cup, um sich auf die Rückrunde vorzubereiten. 

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