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27.02.2019
Comeback einer Grundordnung

Warum eigentlich die Raute?

© nordphoto


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Werders Leib- und Magen-Grundordnung ist das 4-3-3, gegen bestimmte Gegner versucht es Werder auch mal mit einer Fünferkette und der entsprechend abgewandelten Grundordnung. In dieser Saison hat sich aber auch die Raute förmlich wieder in den Mittelpunkt gespielt, was Werder von sehr vielen anderen Mannschaften unterscheidet: In der Bundesliga ist die Raute außerhalb von Bremen nur noch selten zu sehen. Warum greift Florian Kohfeldt trotzdem darauf zurück und wo liegen eigentlich die Vorteile?

Außerdem im Plus-Artikel:

• Die vielen Vorteile der Raute

• Wo die große Gefahr lauert

• Warum Werders Kader trotzdem so gut dazu passt

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Netzorath am 27.02.2019, 18:18
Schade, dass man nicht die Zeit hat, sich so eingehend, wie es angebracht wäre, mit diesen Thesen zu befassen, dessen Aussagen ich ganz überwiegend für falsch halte. Direkt ins Auge fällt mir dann das Märchen von der „großen offensiven Wucht“ (wie man am Freitag gesehen hat, könnte man nun zynisch hinzufügen), das war einmal oder dass das 4-4-2 mit Raute immer noch eine Grundordnung sei, die gegen bestimmte Gegner am meisten Erfolg verspricht. Welche Gegner sollen das sein, weshalb?
Die genannten Vorzüge treffen auf andere Systeme genau so zu: Dominanz, Mut, Kreativität, Spielwitz, Tempoorientierung – wieso geht das an besten in der Raute? Leuchtet mir nicht ein. Die Grundlagen dafür wären Aggressivität, Leidenschaft und Laufbereitschaft, die durch die feiner als in anderen Grundordnungen gegliederten Mannschaftsteile zum Tragen kämen. Diese treffen auf jedes System zu.
Aber wieso sind bei der Raute die Mannschaftsteile feiner gegliedert? Ich sehe das eher als Starre. In der Raute hat jeder einen ziemlich großen Platz für sich zu bearbeiten, in den die Gegner aber auch schön reinstoßen können, da fallen mir sofort zig Spiele ein. Wenn man das 4-3-3 sieht, wo die Mittelreihe enger zusammensteht und von den „Außenstürmern“ unterstützt werden muss, was Kainz an seinen guten Tagen sehr gut gemacht hat und zu deutlich mehr Kompaktheit als bei der Raute führt, bei der die Außenlinie verwaist ist. So erzielen Sie eine ganz andere Kompaktheit, oft bei Eggestein, Bargfrede, Klaassen und den „Außenstürmern“ sehr schön zu beobachten. Da stehen dann schnell zwei Viererketten auf dem Platz. Weil Rashica hierbei nicht so gut mitarbeitete, musste er lange zuschauen.
Bei der Raute hat man entweder in der Mitte ein ziemliches Loch zwischen den Mittelfeldspielern, wenn die beiden Achter weit außen agieren (wie z.B. früher zwischen Diego weit vorne, Baumann direkt vor der Abwehr), oder wenn diese enger zusammenstehen ist außen nichts, die beiden Spitzen sind zu weit vorne, auch wenn sie nicht beide gleichmäßig weit vorne agieren. Das kann man drehen und wenden wie man will, bei der Raute kommt es immer wieder zu großen Lücken, in der Mitte oder außen, weil der einzige Sechser nicht helfen kann und kein Außenstürmer zur Unterstützung zurückkommen kann, weil da keiner ist. Ein Spieler wie Sylvestre hat gestaunt, das hatte er trotz seiner großen Erfahrung nicht erlebt, wie man so ungeschützt verteidigen kann. Und ich meine, die immer mehr zunehmende Anzahl an Gegentoren unter Schaaf, der mit der Raute Meister geworden war und sie sogar noch in Hannover wieder ausgegraben hat (Ergebnis 3 von 33 möglichen Punkten, wozu die Raute ihren Beitrag geleistet hat), spricht doch nun wirklich eine deutliche Sprache. Und ich vermag die offensive Stärke nicht zu erkennen, allein schon weil es an den Außen fehlt.
Für mich ist die Dreier/Fünferkette das beste System, das die meisten Stärken und wenigsten Schwächen hat. Sie haben drei IV, die idealer Weise defensiv von den Außenspielern ergänzt werden, so dass es also zur Fünferkette wird. Sie können dies mit einem Sechser spielen, ohne in der Mitte zu dünn besetzt zu sein wegen der beiden IV und haben nach vorn noch viel Spielraum für vier Offensive, die von den Außenspielern unterstützt werden, ohne dass noch hinten alles offen steht. Das ist das System der Zukunft. Es ist auch schon interessant, welche Trainer es spielen lassen, Nagelsmann, Hütter meistens, Rangnick und Streich manchmal, Kovac in Frankfurt ja, unter Hoeneß nicht, aber Guardiola natürlich schon.
Aber das muss einstudiert sein - wann ein IV rausrückt, weil der Außenspieler weit vorn ist, wann die IV vorrücken. Ich fand furchtbar, dass das Spiel in Stuttgart, dass Werder mit Dreierkette noch in Unterzahl dominiert hat, dermaßen unglücklich verloren ging, weil Veljkovic bei einem plötzlichen Konter, der nur durch einen unglücklichen Abpraller zustande kam und nicht durch einen genialen Spielzug des Gegners, völlig falsch stand und dann auch noch zwei Gelbe fing. Für mich war das eine Demonstration der Überlegenheit dieses Systems. In Dortmund hat es auch entscheidend zum Weiterkommen beigetragen.
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