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21.12.2018
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W wie Wicky, Raphael

© imago


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Ein großes Talent hatte sich Werder da im Sommer 1997 geangelt. Raphael Wicky galt nicht nur in der Schweiz als hoffnungsvoller Spieler, sondern war europaweit begehrt. Werder bekam den Zuschlag, obwohl die Jahre nach Otto Rehhagels Abschied in Bremen nicht gerade ruhig oder sogar erfolgreich verlaufen wären.

Ähnlich turbulent sollte es in Wickys ersten Wochen weitergehen. Dixie Dörner wurde nach nur drei Spielen entlassen, Wolfgang Sidka übernahm. Wicky blieb auch beim neuen Coach gesetzt, wurde im defensiven Mittelfeld, auf der Außenbahn oder in der Innenverteidigung eingesetzt und spielte eine sehr ordentliche erste Saison. Auch unter Felix Magath lief es für den Schweizer gut, wenngleich Wicky mit dem schwierigen Coach so manche zwischenmenschlichen Probleme hatte.

Dann kam Thomas Schaaf ans Ruder, Wicky sollte eine feste Größe bleiben, fiel wegen einer Verletzung aber lange aus. Im Winter 2001 ergriff Wicky die Chance und wechselte zu Atletico Madrid. Später kehrte er bei seinem Engagement in Hamburg noch einmal in die Bundesliga zurück und wurde nach seiner aktiven Karriere Trainer. Im August endete seine Mission beim Schweizer Vorzeigeklub FC Basel aber frühzeitig. Für Werder lief Wicky 132 Mal auf und wurde mit den Bremern 1999 deutscher Pokalsieger.


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