News
Latest News
Rasenreport
13.04.2019
Torwart verletzt ausgewechselt

Vorsichtige Entwarnung bei Pavlenka

© nordphoto


  • 10
  • 270

Es gibt Spieler, die dürfen bei Werder auf keinen Fall ausfallen. Jiri Pavlenka gehört zweifellos dazu, und seit seinem Wechsel nach Bremen im Sommer 2017 hat der Torwart auch keine Partie ausgelassen. Lediglich 37 Minuten verpasste er beim Hinspiel in Frankfurt wegen einer Gehirnerschütterung. Der Tscheche ist also hart im Nehmen, doch am Sonnabend musste Pavlenka aufgeben. Wegen einer Oberschenkelverletzung ließ er sich beim Sieg gegen Freiburg zur Pause auswechseln, und viele Werder-Fans stöhnten auf. Fällt nun ausgerechnet in den zwei anstehenden Spielen gegen die Bayern der große Rückhalt aus? Nein, glaubt Florian Kohfeldt. „Ich gehe davon aus, dass es nichts Schlimmes ist“, sagte der Werder-Trainer.

Die fatale Rettungsaktion hatte so schön ausgesehen: In der 35. Spielminute flog Pavlenka durch den Strafraum und wehrte in höchster Not eine Flanke des Freiburgers Jerome Gondorf ab. Nach seiner Glanztat stieß er jedoch mit seinem Teamkollegen Theodor Gebre Selassie zusammen und deutete sofort an, dass er verletzt sei. Bis zur Halbzeit musste der Torwart trotzdem noch weitermachen, wirkte aber insbesondere bei einem Fehlpass in der 40. Minute, der folgenlos blieb, alles andere als fit. Während der Pause fiel die Entscheidung, Pavlenka aus der Partie zu nehmen. „Wir mussten wechseln“, sagte Trainer Florian Kohfeldt, gab aber sogleich eine vorsichtige Entwarnung: „Es sieht nicht nach einer Strukturverletzung aus. Ich kann alle beruhigen.“ Die Bänder im Oberschenkel sind demnach wohl nicht beschädigt, eine genaue Diagnose muss allerdings noch gestellt werden. Am Abend verließ Pavlenka das Stadion humpelnd.

„Er hat einen Schlag abbekommen. Dadurch hatte er einen Kraftverlust und konnte sich nicht mehr abdrücken. Wenn ein Torwart nicht richtig abspringen kann, hat es keinen Sinn, ihn weiterspielen zu lassen“, schilderte Kohfeldt die Blessur seiner Nummer eins. Die Hoffnung auf einen Pavlenka-Einsatz gegen die Bayern ist beim Werder-Coach aber trotz der Verletzung groß. Er sei diesbezüglich guter Dinge, sagte Kohfeldt. Am kommenden Sonnabend gastiert Werder in der Bundesliga in München, am Mittwoch danach geht es im Pokal zu Hause gegen den Rekordmeister. Pavlenka hat sich zu einem der besten Bundesliga-Torhüter entwickelt und wäre in diesen Topspielen nur sehr schwer zu ersetzen.

Stellvertreter Stefanos Kapino machte seine Sache gegen Freiburg aber gut, war am Gegentor schuldlos und zeigte einige starke Paraden. „Ich habe mir bei dem Torwartwechsel keine Sorgen gemacht, weil ich weiß, was für eine gute Nummer zwei wir haben“, betonte Kohfeldt. „Ich freue mich sehr für ,Kapi', denn er konnte zeigen, dass er nicht nur ein überragender Typ, sondern auch ein Top-Torhüter mit überragenden Reflexen ist. Beim Stand von 0:0 hat er uns einmal mit seiner Parade gerettet.“

susanneundjens am 13.04.2019, 20:13
Jiri, erhol dich !!! Im Elfmeterschießen gegen Bayern musst du uns nach Berlin bringen !!!
26
1
klarerBlick am 14.04.2019, 08:06
Gute Besserung. Er ist ein hervorragender Torwart.

In den Spielen gegen Bayern ist es aber wohl ziemlich egal, wer im Tor steht. Mit Innenverteidigern wie Velkjovic oder Moisander kriegt gegen Bayern leider jeder Torwart den Kasten voll
2
19
alanya_fuchs am 14.04.2019, 09:03
Ist denn schon raus, dass beide spielen?
3
1
susanneundjens am 14.04.2019, 10:44
@keinklarerblick: Sie meinen so wie im Hinspiel als Werder klar und deutlich mit dem Rekordergebnis 1-2 untergegangen ist. Schon klar, dass Sie ihre letzte Hoffnung auf Bayern setzen, denn Werder verliert ja überhaupt nicht mehr. Das ist natürlich sehr, sehr ärgerlich. Noch ärgerlicher ist es, dass selbst eine durchaus mögliche Niederlage gegen den Favoriten nichts daran ändern würde, dass Werder eine geile Pokalsaison spielt. Da sind sich Fans, Team und Medien wohl einig. Ich befürchte also schlechte Zeiten für Sie und Ihr Geschäftsmodell hier. Kann man nix machen :-))).
3
0
dalmatiner am 14.04.2019, 12:53
@susanneundjens-Ich sehe das wie Sie,Werder spielt eine tolle Saison,egal wie die Spiele gegen Bayern enden.Deshalb bin ich auch wieder dabei,ich hatte mich ja aus Frust hier verabschiedet.@klarer blick hat aber nicht ganz unrichtig darauf hingewiesen,dass Veljkovic schon etwas schwächelt.Bei Moisander sehe ich das allerdings anders.Der hat aber ein Alter erreicht,wo man sich auch Gedanken machen sollte.Vielleicht ist Friedl tatsächlich die richtige Wahl nächste Saison.Man sollte statt Füllkrug eher in die Abwehr investieren,vorne sehe ich überhaupt keinen Bedarf.
1
1
susanneundjens am 14.04.2019, 17:17
Jupp, für vorne würde ich nix holen. Hinten sind Friedl und Vejlkovic junge Leute, die auch Schwankungen haben. Werder steht in der Tabelle auf Platz 7 und hat auch die siebtbeste Abwehr. Alles im völlig normalen Bereich.
0
0

Kostenlos in der gesamten Saison 2017/2018!

Download