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Rasenreport
15.01.2019
Werders Kader im Verletzungs-Check

Von Unkaputtbaren und Unglücksraben

© nordphoto


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Wer sich in der absoluten Weltelite des Fußballs umschaut, wird feststellen, dass sich die wenigsten Topstars in der Vergangenheit mit langwierigen Verletzungen herumplagten. Spieler wie Cristiano Ronaldo, Eden Hazard oder Mohammed Salah verpassten in ihrer Karriere weniger als fünf Prozent aller möglichen Pflichtspiele aufgrund von Blessuren oder größeren gesundheitlich bedingten Ausfällen.

Dass auch leidgeprüfte Profis große Qualität mitbringen können, beweist etwa Marco Reus bei Borussia Dortmund. Auch Werder hat (auf niedrigerem Niveau) etwa mit Philipp Bargfrede einen solchen Spieler in den eigenen Reihen, der mit seiner Klasse der Mannschaft theoretisch helfen kann – nur eben körperlich viel zu selten dazu in der Lage ist, seine Qualitäten auch auf den Rasen zu bringen. Neben fußballerischem Talent gehört also auch eine gewisse Robustheit dazu, um sportlich den größtmöglichen Wert einbringen zu können.

Dauerbrenner Eggestein

Mein Werder hat errechnet, welche Spieler aus dem aktuellen Kader sich dahingehend besonders hervortun – und welche oft nur zuschauen können. Besonders bemerkenswert: Theodor Gebre Selassie, der während der großen Stichprobe von 221 möglichen Spielen für Werder nur 13 Partien aufgrund von Verletzungen verpasste. Und Maximilian Eggestein, dem es gar gelang, in 119 Spielen nicht ein einziges Mal verletzungsbedingt zu fehlen – sicher auch ein Faktor in der konstant positiven Entwicklung des 22-Jährigen.

Zum Verständnis der Statistik: Gelistet und mit den Ausfallzeiten ins Verhältnis gesetzt werden die maximalen möglichen Einsätze während der Zeit, in der die Spieler in Bremen bislang unter Vertrag standen. Die tatsächlichen Einsätze liegen in der Regel niedriger, schließlich verbringen auch fitte Spieler mal eine Partie auf der Bank oder der Tribüne.

Viele Neu-Werderaner haben noch eine geringe Stichprobengröße an Einsätzen vorzuweisen. Hochgerechnet auf die gesamte Karriere präsentieren sich etwa Nuri Sahin (15 Prozent statt 6,3 Prozent) oder Davy Klaassen (16,4 Prozent statt 0 Prozent) anfälliger, während Fin Bartels (13,8 Prozent statt 27,5 Prozent), der erst durch seinen Achillessehnenriss zum Dauerverletzten geworden ist, oder Claudio Pizarro (8,1 statt 12,4 Prozent), der viele Jahre im besten Fußballeralter beim FC Bayern München verbracht hat, besser abschneiden. Generell gilt: Je mehr Spiele zu Buche stehen, desto aussagekräftiger die Statistik.

Die Verletzungsquoten der Werder-Spieler im Überblick:

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