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Rasenreport
03.01.2019
Kohfeldt über fehlenden Offensivspieler

Volles Verständnis für Osako

© dpa


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Im Trainingslager in Johannesburg stellt sich Werders Personallage ziemlich positiv dar. Philipp Bargfrede und Niklas Moisander können wieder voll mittrainieren. Fin Bartels kann zumindest Teile der Einheiten absolvieren. Ein Stammspieler fehlt den Bremern allerdings trotzdem: Yuya Osako. Der Offensivspieler bestritt in der Hinrunde 14 Liga-Partien, traf dabei dreimal und bereitete einen Treffer vor. Statt in Südafrika weilt Osako aktuell allerdings in den Vereinigten Arabischen Emiraten, um mit der japanischen Nationalmannschaft am Asien-Cup teilzunehmen.

Jammern will Florian Kohfeldt deswegen nicht: „Ich habe eine klare Meinung zu Nationalspielern. Wenn man Nationalspieler verpflichtet, verpflichtet man in der Regel Qualität. Dementsprechend ist es heuchlerisch, sich im Nachgang darüber zu beklagen, wie schlimm es ist, dass sie bei der Nationalmannschaft sind“, sagte der Werder-Trainer vor dem Abflug nach Südafrika. Die Japaner spielen in der Vorrunde gegen Turkmenistan (9. Januar), Oman (13. Januar) und Usbekistan (17. Januar). Das Achtelfinale startet am 20. Januar, das Finale steigt am 1. Februar. Somit wird Osako Werder auch zum Start der Bundesliga-Rückrunde gegen Hannover 96 (19. Januar) fehlen. Sollte Japan ins Endspiel kommen, werden die Bremer auch in den Partien gegen Frankfurt (26. Januar) und Nürnberg (2. Februar) ohne ihn auskommen müssen.

Osako hatte bereits Teile der Sommervorbereitung verpasst, weil er mit Japan an der Weltmeisterschaft teilgenommen hatte. Zum Ende der Hinrunde war ihm daher deutlich anzumerken, dass ihm die Frische fehlte. Kohfeldt ließ den Japaner einige Male auf der Bank. Er sei „überspielt“, erklärte der Trainer. In der Rückrunde könnte sich dieses Szenario nun wiederholen, doch darüber denkt Kohfeldt momentan nicht nach. Es gebe schließlich auch gar keine andere Option als Osako für das Nationalteam abzustellen. „Yuya ist einer der gesetzten Spieler in der japanischen Nationalmannschaft, der dieses Team trägt. Sie bestreiten ein Turnier, das bei uns die Europameisterschaft wäre. In Deutschland würde niemand auch nur darüber nachdenken, ob ein Spieler für eine Europameisterschaft abgestellt werden sollte“, unterstrich Kohfeldt. „Natürlich hätte ich Yuya gerne während der Vorbereitung bei uns, aber er wird nach einem hoffentlich erfolgreichen Turnier wieder in die Mannschaft integriert werden.“


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