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Rasenreport
05.01.2019
Sargent und sein Vorbild

„Viele Leute sagen, ich spiele wie Harry Kane"

© nordphoto


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2018 war ein ganz besonderes Jahr im Leben des Josh Sargent. Sein Wechsel zu Werder mit nur 17 Jahren, sein Debüt im Nationalteam der USA inklusive eines Treffers. Und nicht zuletzt sein Debüt in der Bundesliga, in dem er ebenfalls ein Tor erzielte, beim 3:1 gegen Fortuna Düsseldorf. „Es ist eine Menge passiert„, sagt Sargent beim Rückblick auf das vergangene Jahr. „Alle um mich herum haben mir geholfen, damit klar zu kommen. Sie haben das gut hinbekommen.“

Im Trainingslager in Südafrika ist Sargent dabei, und er spielt mittlerweile keine Nebenrolle mehr, er ist in den Blickpunkt gerückt. Neben seinem Tor gegen Düsseldorf traf er beim 2:3 in Leipzig zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Zwei Tore in drei Bundesligaspielen, genauer gesagt in 45 Minuten Einsatzzeit, das ist eine bemerkenswerte Quote. Sie kann dafür sorgen, dass Sargent in der Rückrunde häufiger zum Einsatz kommt. „Ich bin definitiv bereit, Bundesliga zu spielen. Das habe ich ja auch schon gezeigt.„ Absprachen mit Florian Kohfeldt gibt es jedoch nicht: „Der Trainer hat klar gesagt, dass es keine Versprechen gibt, dass ich in der Startelf stehe. Es geht darum, im Kader zu sein.“

Nach einem Jahr in Deutschland ist Sargent angekommen, muss aber auch noch viel lernen, wie er sagt: „Ich bin noch dabei, die Art des deutschen Spiels zu lernen. Es ist eine sehr hohe Geschwindigkeit, ich muss permanent aufmerksam sein. Wann gehe ich zum Ball, wann gehe ich weg. Wann ist der richtige Moment, zu gehen.„ Eine große Hilfe dabei ist Trainer Kohfeldt, wie Sargent betont: „Er hatte von Anfang an einen sehr guten Plan für mich. Und bisher läuft alles sehr gut für mich. Der Trainer hat von Beginn an klar gemacht, dass ich Geduld brauche. Es ist wichtig für mich, einen Rhythmus zu finden in den Spielen.“

Nicht viel Aufmerksamkeit für die Medien

Es war ein turbulentes Jahr für Sargent, der Wechsel von Amerika nach Deutschland ein großer Schritt. Unterstützt wird er dabei von seiner Familie. „Meine Familie, aber seit ich hier bin ist alles ziemlich gut gelaufen. Meine Familie hat mich auch schon ein paar Mal besucht. Bremen ist außerdem ein bisschen wie meine Heimatstadt, auch vom Wetter her, also habe ich mich schnell zu Hause gefühlt."

Gewöhnen muss er sich an die mediale Aufmerksamkeit in Deutschland. Dortmund, Stuttgart, Schalke waren hinter dem Sturm-Talent her. Und nach seinen beiden Tore gegen Düsseldorf und Leipzig sind die Erwartungen automatisch gestiegen. Sargent nimmt es locker, zumindest sagt er das: „Ich schenke den Medien nicht so viel Aufmerksamkeit. Mich interessiert nicht, was alle reden. Meine Familie macht einen guten Job und hält mich auf dem Boden. Ich würde nicht sagen, dass ich der nächste Superstar bin, ich gebe einfach nur mein Bestes für Werder Bremen."

In Expertenkreisen gilt Sargent als eines der größten Talente seiner Altersklasse - weltweit! Aber selbst das ist für ihn kein Grund, abzuheben. „Ich schenke dem nicht so viel Aufmerksamkeit, aber es ist auch ein gutes Gefühl, wenn jemand so etwas über dich sagt.„ Als Idol hat er sich einen der besten Stürmer der Welt ausgesucht: Tottenhams Harry Kane. „Ich mag Harry Kane sehr gerne. Viele Leute sagen auch, ich spiele so ähnlich wie er.“

Altbierbremer am 05.01.2019, 17:28
Ich glaube an Josh werden wir noch richtig viel Freude haben in den nächsten Jahren!! Und wenn er sich dann Kane auch noch in Sachen Vereinstreue zum Vorbild nimmt... 😎
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