News
Latest News
Rasenreport
02.04.2019
Bremer Erinnerungen an Schalke

Ungeliebter Pokalgegner

© IMAGO


  • 69
  • 11

Werder hat Nachholbedarf. Zumindest dann, wenn es um Erfolgserlebnisse im DFB-Pokal gegen den FC Schalke 04 geht. In der langen Historie des Wettbewerbs trafen beide Teams bislang sechsmal aufeinander, lediglich einen Sieg holten die Bremer dabei. Immerhin folgte danach der Titelgewinn. Ein Überblick.

25. Oktober 1936

Als der DFB-Pokal noch Tschammerpokal hieß, begegneten sich Werder und Schalke zum ersten Mal. Alexander Ziolkewitz traf früh für die Bremer, ehe Ernst Poertgen ausglich. Ein Eigentor von Otto Schweisfurth brachte Werder wieder nach vorn, doch Fritz Szepan sowie ein Doppelpack von Ernst Kuzorra und ein weiterer Poertgen-Treffer besiegelten das Aus durch ein 2:5 im Viertelfinale.

8. September 1940

Während des Zweiten Weltkrieges folgte das zweite Aufeinandertreffen, in Gelsenkirchen herrschten in der zweiten Runde noch klarere Verhältnisse als bei der vorherigen Premiere. Ernst Kalwitzki eröffnete den Torreigen, Herbert Burdenski (2), Bernhard Füller und Hans Tibulski schossen den 5:0-Endstand heraus.

25. Oktober 1942

Bis ins Halbfinale hatte sich Werder vorgespielt, ehe erneut auf Schalke Endstation war. Vor 20 000 Zuschauern besiegelten Ala Urban und Hermann Eppenhoff mit ihren Treffern das Bremer Aus, auch im dritten Anlauf hatte es somit nicht für einen Sieg gereicht.

8. April 1964

Ein Jahr später sollte Werder überraschend seinen ersten Meistertitel gewinnen, im DFB-Pokal gab es zuvor jedoch einmal mehr eine Pleite. Und dann auch noch in Runde eins. Manfred Berz und der spätere Bremer Klaus Matischak sorgten für einen 2:0-Auswärtserfolg der Schalker.

30. November 1990

Auf dem Weg zu Werders zweitem Pokaltriumph der Vereinsgeschichte war es dann tatsächlich so weit: Klaus Allofs, Uli Borowka und Wynton Rufer trafen beim 3:1 gegen die „Königsblauen“ im Achtelfinale, wodurch die lange Durststrecke trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs von Jürgen Luginger ein Ende fand.

19. April 2005

Das bis dato letzte Duell hatte es noch einmal in sich. Valerien Ismael glich die Schalker Führung von Ebbe Sand aus, in der Verlängerung trafen Tim Borowski und der Ex-Bremer Ailton. Beim Stand von 2:2 ging es ins Elfmeterschießen, das Werder nach Patzern von Paul Stalteri, Borowski und Fabian Ernst mit 4:5 verlor.

alanya_fuchs am 02.04.2019, 09:43
Die Historie spricht jedoch gegen den SVW.

Ach diese alten Geschichten, das interessiert die Spieler und Fans doch heute nicht mehr. Ein Einfluß auf zukünftige Ergebnisse ist auszuschließen.

Jedes Spiel fängt mit 0:0 an ...
6
4
vpcn am 02.04.2019, 11:29
Ich schätze wirklich sehr Ihre Beiträge. Wirklich kein Witz. Aber jetzt kostet es Sie 2 Euro für das Phrasenschwein. Trotzdem haben Sie Recht.
1
1
alanya_fuchs am 02.04.2019, 11:50
Auf das Phrasenschwein hatte ich spekuliert. Deswegen steht der Satz auch abgesetzt und unvollendet mit drei Punkten.
Leider gibt es hier kaum jemanden, der den feinen Witz oder die Hintergründigkeit versteht.
0
3
Netzorath am 02.04.2019, 12:23
@alanya_fuchs
Da haben Sie völlig Recht, ihren "feinen Witz" und Ihre Hintergründigkeit versteh ich in der Tat nicht.
3
0
alanya_fuchs am 02.04.2019, 13:04
Dann gehen Sie mal in sich, vielleicht sind Sie nur zu verbissen.
Erfühlen Sie einmal die Leichtigkeit des seins.
0
4
Netzorath am 02.04.2019, 15:12
Ist das jetzt wieder so ein feiner Witz von Ihnen, den ich nicht verstehe? Oder geht mir nur die Hintergründigkeit ab? Oder beides? Ohne Ihre drei Pünktchen sehe ich überhaupt kein Land mehr, tun Sie mir das nicht an.
2
0
Netzorath am 02.04.2019, 11:14
Das 4:5 2005, also nach dem Meisterjahr, war ein hochklassiges Spiel von besonderer Dramatik und Tragik für Werder, weil ein regulärer Treffer von Klasnic in der 90. Minute, der das Siegtor gewesen wäre, annulliert wurde von Schiedsrichter Fröhlich wegen angeblichem Abseits, Werder in der Verlängerung trotzdem durch Borowski in Führung ging und ausgerechnet der soeben zu Schalke gewechselte Ailton im Gegenzug ausglich. Im Elfmeterschießen versagten gleich drei Leute, darunter Fabian Ernst, dessen Wechsel zu Schalke bereits feststand. Es war also insgesamt 4:5, das Elfmeterschießen entschieden die Schalker 3:2 für sich. Reinke hielt zwei, aber umsonst. An solche Spiele darf man schon mal erinnern, das war nun wirklich was Besonderes, sonst hätte ich das nicht mehr so gut im Kopf. Es war nämlich schon das Halbfinale, die Schalker waren dann gegen Bayern im Endspiel ohne Chance, ohne die Veltins-Arena, ohne Hilfe des Schiris, auf die man gegen Bayern nun mal verzichten muss.
Aber vielen Dank für den Hinweis von alanya, dass dieses Spiel mit 0:0 angepfiffen wird. Darauf kann man nun wirklich nicht kommen.
5
2
Andrea59 am 02.04.2019, 18:42
Aber vielen Dank für den Hinweis von alanya, dass dieses Spiel mit 0:0 angepfiffen wird. Darauf kann man nun wirklich nicht kommen.

Immerhin kostenlose Nachhilfe ...
Aber, abwarten, vielleicht wird das ja noch was mit Ihnen dem Fuchs - wir zwei hatten uns ja auch nicht schon immer so lieb :-)
0
0

Kostenlos in der gesamten Saison 2017/2018!

Download