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28.01.2019
Nach Absage des Türkei-Trainingslagers

U23 und U19 suchen Testspiel-Gegner

© nordphoto


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Da standen sie also auf dem Flughafen Hannover, rund 50 mehr oder weniger junge Männer, und guter Rat war teuer: Sollten die Werder-Teams der U23 und der U19 tatsächlich ins Trainingslager nach Belek fliegen? Was die Bremer Reisegruppe an Nachrichten aus der Türkei erreichte, sprach keineswegs dafür. Schließlich war die Region von einem Unwetter betroffen, inklusive zweier Tornados, die den angepeilten Flughafen Antalya verwüstet hatten.

„Da flogen sogar Busse durch die Luft“, sagt Björn Schierenbeck. Immerhin: Angesichts der schwierigen Umstände in der Türkei war der Abflug verschoben worden, und so hatte der U23-Leiter noch ausreichend Zeit, mit der beauftragten Agentur vor Ort zu sprechen. „Sie meinten, es könnte eng werden, zumal für Mittwoch das nächste Unwetter angesagt ist“, so Schierenbeck. Das Training auf den Plätzen war also alles andere als sicher, und so drohte eine Woche mit Laufeinheiten und im Kraftraum. „Da haben wir uns entschieden, nicht zu fliegen“, sagt der Werder-Verantwortliche.

Zwei Testspiele stehen

Aber so ganz wollten die Grün-Weißen nicht verzichten, und deshalb wurde noch am Sonntag nach einer Alternative gesucht. Irgendwohin, wo es etwas wärmer ist, mit ordentlichen Bedingungen. „Aber in der Kürze der Zeit konnte uns die Agentur auch nichts anbieten“, so Björn Schierenbeck.

Nun also doch Bremen, mit vielen Einheiten und anderen Testspielen. Am Dienstag tritt die U23 jetzt zum kürzlich ausgefallenen Test beim SV Rödinghausen an, und für das kommende Wochenende wird noch nach einem Gegner gesucht. Ähnlich geht es der U19. Sie wird zwar am nächsten Dienstag zum Test gegen Eimsbüttel Hamburg antreten, würde bis dahin aber gern noch ein weiteres Spiel absolvieren.

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