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08.03.2019
4:2-Heimerfolg gegen Schalke 04

Torfestival bei Bartels-Comeback

© nordphoto


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Wenn es bislang um die Aufstellung von Claudio Pizarro ging, dann fiel nicht selten das Wort „Effekt“. Genau diesen hatte sich Trainer Florian Kohfeldt durch die Einwechslung des Peruaners meist erhofft, wenn Werder zurücklag oder sonst dringend ein Tor brauchte. Nun sollte die Bremer Sturm-Legende mal wieder von Beginn an für seine ganz speziellen Pizarro-Momente sorgen, zum dritten Mal in dieser Saison. Es sollte ein Zeichen gegen die erwartete Schalker Leidenschaft und ein Mittel gegen eine womöglich tiefstehende Abwehr sein. Johannes Eggestein rückte dafür auf die Bank, ansonsten ersetzte im Vergleich zur Vorwoche nur noch Milos Veljkovic den verletzten Sebastian Langkamp in der Innenverteidigung.

Die Gastgeber starteten eigentlich verheißungsvoll in die Begegnung - auch weil ihnen etwas unerwartet recht viel Raum zum Kombinieren gewährt wurde. Nach fünf Minuten setzte Maximilian Eggestein mit einem Fernschuss ein erstes Zeichen. Und dennoch fehlte nicht viel und Werder hätte früh zurückgelegen. Nach einem bösen Patzer von Ludwig Augustinsson kam Breel Embolo an den Ball, der blendend auf Guido Burgstaller ablegte. Jiri Pavlenka verhinderte in allerhöchster Not mit einer Topreaktion das 0:1 (6.). Kurz darauf musste der Tscheche einen Freistoß von Daniel Caligiuri entschärfen (12.), dann war ein starker Reflex gegen einen Schuss von Matija Nastasic nötig (20.).

Lichtblick Milot Rashica

Die kriselnde Elf aus Gelsenkirchen hatte fraglos die besseren Chancen in der Anfangsphase. Werder mühte sich zwar redlich um die Spielkontrolle, allzu ansehnlich war das allerdings nicht. Raum hin, Raum her. Stattdessen kam, was kommen musste. Die Bremer verteidigten viel zu stümperhaft, Embolo rannte Augustinsson davon und traf zur verdienten Führung (26.). Fast hätte Steven Skrzybski sogar im Eilverfahren nachgelegt, doch sein Schuss ging knapp vorbei (30.). Es passte ins Gesamtbild, dass Veljkovic auch noch die fünfte Gelbe Karte sah und somit in der kommenden Woche in Leverkusen fehlen wird. Gerade jetzt, wo die Alternativen in der Innenverteidigung dürftig sind.

Im Vorfeld der Partie war viel über die Mentalität der abstiegsbedrohten Gäste gesprochen worden. Je länger die erste Hälfte dauerte, desto mehr drängte sich die Frage auf, wie es eigentlich um die Einstellung der Heimmannschaft bestellt ist. Werder enttäuschte mittlerweile - und zwar maßlos. Kaum zu glauben, dass trotzdem der Ausgleich gelang. Wie aus dem Nichts brachte Milot Rashica den Ball nach einer Flanke mit einer sehenswerten Direktabnahme im gegnerischen Tor unter (31.). Kurz vor der Pause zischte noch ein Fernschuss von Philipp Bargfrede am Schalker Kasten vorbei (43.), ansonsten hatte Abschnitt eins nicht mehr allzu viel zu bieten. Nein, wirklich schön war es nicht, was Werder bis dahin gezeigt hatte.

Werder hilft der VAR

Es musste mehr kommen - und es ging gleich kurios los. Bei einem Bremer Angriff wurde ein Schuss von Davy Klaassen gerade noch auf der Linie geklärt, den zweiten Versuch setzte Maximilian Eggestein vorbei. Doch damit nicht genug. Während der Entstehung dieser Szene war Max Kruse im Strafraum zu Fall gekommen, Schiedsrichter Martin Petersen (Stuttgart) schaute sich die Szene nach Hinweis des Video-Assistenten noch einmal auf dem Monitor an. Und er entschied tatsächlich auf Strafstoß, den Kruse gewohnt souverän zum 2:1 verwandelte (52.).

Werder hatte es tatsächlich geschafft und ein Spiel gedreht, in dem es nicht allzu viele Anzeichen dafür gegeben hatte. Es begann eine Phase, in der die Bremer für klare Verhältnisse hätten sorgen können. Wieder gab es viel Platz, wieder fehlte aber die Präzision bei der Gestaltung der Offensivaktionen. Und so musste plötzlich erneut Pavlenka parieren, als Skrzybski ihn aus rund 15 Metern prüfte (62.).

Unauffälliger Pizarro

Und was war eigentlich mit dem Pizarro-Effekt? Antwort: Er verpuffte. Der Peruaner mühte sich redlich, aber das Spiel lief an diesem Abend dann doch an ihm vorbei. Die richtig großen Szenen blieben aus - wohl auch, weil der FC Schalke 04 eben nicht so defensiv spielte wie es das Bremer Trainerteam womöglich erwartet hatte. Nach 67 Minuten war Pizarros Auftritt schließlich beendet, Martin Harnik kehrte erstmals nach seiner überstandenen Hüftverletzung auf den Bundesliga-Rasen zurück.

Der Österreicher war dann auch unmittelbar an der Entstehung des dritten Werder-Treffers beteiligt, wobei in dieser Szene vor allem Maximilian Eggestein glänzte. Der Mittelfeldakteur setzte erst zum Dribbling an und bediente kurz darauf noch herrlich Milot Rashica. Der Kosovare entledigte sich mit einer Körpertäuschung seiner Gegenspieler und traf zum zweiten Mal (73.). Max Kruse hatte wenig später das 4:1 auf dem Fuß, doch er scheiterte am gut reagierenden Gäste-Keeper Alexander Nübel (79.).

Comeback von Bartels

In der Schlussphase erhob sich das Publikum dann von den Plätzen - und dieses Mal war nicht Claudio Pizarro daran beteiligt. Einerseits wurde Matchwinner Rashica gebührend verabschiedet, andererseits war es Zeit für das Comeback von Fin Bartels. Der Angreifer hatte aufgrund eines Achillessehnenrisses 454 Tage bei den Profis gefehlt und durfte nun noch ein paar Minuten ran. Er kam gerade rechtzeitig, um den Anschlusstreffer der Gäste mitzuerleben: Embolo markierte nach einem weiteren Augustinsson-Fehler ebenfalls seinen zweiten Treffer (85.).

Sollte Werder also wirklich noch einmal ins Wanken geraten? Schalke versuchte es mit hohen Bällen und sorgte so für ein wenig Zittern im Bremer Lager, auf der Gegenseite köpfte Harnik knapp vorbei (90.). In der vierten Minute der Nachspielzeit machte der Rückkehrer dann aber alles klar mit dem Treffer zum 4:2. Und dann war es tatsächlich geschafft. Ohne Glanz, aber mit drei eminent wichtigen Punkten. „Das war heute ein wichtiger Schritt“, sagte Florian Kohfeldt. „Wir sind weiterhin in der Außenseiterrolle, aber wir werden bis zum Schluss für unser Ziel kämpfen.“

Room am 08.03.2019, 23:02
„Game Set and Match“ ! Werder kann nicht,Werder kann...gewinnen ! 1. Halbzeit durchwachsen,es war das Vorhinein angesagte schwere Spiel gegen keineswegs schlechte Schalker. Das 1:0 ist erst dann Abseits,wenn der Linienrichter die Fahne hebt ! Dieses ewige hin undher,Abseits oder nicht,zurückspulen laufen lassen und wieder zurück! Blödsinn !
2.Halbzeit war es wesentlich besser von Werder und spielte den Fusball den man kennt ! Sicherlich war der Knackpunkt das 2:1 ! Am Ende verdient ! Punkt ! Zum Schluss: MIR SAGE NOCHMALS EINER,“DER“ KRUSE SEI ZU LANGSAM UND BEHÄBIG ! HEUTE HAT ER ES ALLEN GEZEIT,DASS DER KÄPTEN EIN KLASSE SPIEL GEMACHT HAT ! WAHNSINN ! ! !
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WERDER2016 am 08.03.2019, 23:38
Guter Spielbericht.

Maßlos enttäuschend in Halbzeit 1 und im Prinzip wie in der Vorrunde: Pavlenka hält und Werder gewinnt; 3 Punkte für ihn, womit die bereits leisen Kritiken am Torwart verstummen sollten.

Wenn man dann die Chancen zusammenzählt geht der Sieg in Ordnung, dennoch gibt es (viel) Luft nach oben. Dabei sehe ich das Passspiel nach wie vor mehr als ausbaufähig. Ebenso sehe ich größere Probleme in der Defensive. Augustinsson hätte eine Pause verdient - alter Schwede - leider hat er keinerlei Konkurrenz im Kader. Und Veljkovic: ungeschickter kann man sich nicht anstellen. Da hat er die Chance sich wieder ins Team zu spielen und zieht dann ein völlig unnötiges Foul. Gesperrt im nächsten Spiel und danach ist Langkamp voraussichtlich wieder fit. Ihm ist nun wirklich nicht zu helfen. Gegen LEV muss nun Friedl wieder auflaufen - ach ja da war doch was!

Man of the Match ist Rashica, der von Anfang an ein Unruheherd war und sich mit zwei Toren mehr als belohnt hat. Kruse ist und bleibt das Herz und Hirn der Mannschaft und Pizarro sowie Harnik sind eher Einwechselspieler, weil sich mit ihnen die Struktur des Spiels verändert, was die Gegner auch ein Stück weit verunsichert. Das 4:2 von Harnik war typisch für ihn: solche Chancen verwetet er eher als andere, bei denen er aus 5 Metern über das Tor ballert. Schön, dass Bartels wieder dabei war, vor dem letzten Tor hat er den Ball gut festgemacht und für den entscheidenden Pass nach vorne gut abgelegt.

Freuen wir uns dennoch auf ein entspanntes Wochenende, einen besseren Einstieg hätte es nicht geben können.
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delles.wiki am 09.03.2019, 09:10
Wer Pavlenka kritisiert, dem attestiere ich Ahnungslosigkeit. Kruse und er verkörpern internationale Klasse bei Werder und waren meiner Ansicht nach auch letzte Woche schon die besten Bremer Spieler.
Friedl ist damals gegen Leverkusen auf seiner Seite auch ziemlich allein gelassen worden. Ich weiß nicht, was dieses despektierliche "ach ja, da war doch was" soll.
Veljkovic allein auf seine gelbe Karte zu reduzieren, so wie Sie das tun, finde ich, wird seiner gestern sehr soliden Leistung nicht gerecht. Wir können froh sein, auf der wichtigen Position des Innenverteidigers mit ihm, Langkamp und Moisander relativ gut aufgestellt zu sein.
Und: Als Einwechselspieler, der frisch reinkommt, hat man es immer leichter. Das ist eine Binse und haben weder Harnik noch Pizarro exklusiv.
Ungeschickt ist allenfalls eine Kommentierung, die im Nörgelmodus ausschließlich Unzulänglichkeiten Einzelner fokussiert, die man von seinem Fernsehsessel oder Barhocker meint, ausgemacht zu haben, ohne auf ihren nicht geringen Beitrag zum Erfolg einzugehen. Deswegen ergänze ich mal mit Verweis auf "Deichstube" Positives, da ich selber nicht im Stadion war:
"Veljkovics Sperre ist bitter, da er nach leichten Startschwierigkeiten schon wieder ganz gut in Form wirkte" und Pizarro "biss sich rein, mit einigen ansehnlichen Aktionen und zeigte ein enormes Laufpensum".
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WERDER2016 am 09.03.2019, 10:17
Entweder haben Sie meinen Kommentar nicht aufmerksam genug gelesen oder nicht verstanden.

1. Ich habe Pavlenka nie und in keinster Weise kritisiert, sondern bin froh, dass er bei Werder spielt.

2. Friedl hat gegen LEV ein unterirdisches Spiel abgeliefert und das ist nicht darauf zurück zu führen, dass er allein gelassen wurde. Seine Fehlpässe waren haarsträubend. Danach hat er nur noch beim Viertligisten im Pokal gespielt. Das war es auch schon. Die Frage bleibt warum?

3. Ich reduziere die Leistung von Vejlkovic nicht auf sein Foul. Dennoch war dieses in der Nähe der Mittellinie unnötig.

4. "Als Einwechselspielerhat man es immer leichter." Welch steile These. Das trifft doch nur zu, wenn das Spiel läuft. Wie oft ist in Spielberichten zu sehen und zu lesen "konnte dem Spiel keine Wende geben" oder "konnte keine neuen Impulse setzen". Selbst Kohfeldt betont immer wieder die Wichtigkeit von Pizarro als Joker. Bei Harnik sehe ich das nun mal ähnlich, seine guten Leistungen hat er bei Werder gezeigt, wenn er von der Bank kam.

5. Ich habe auch mit keinem Wort erwähnt, dass Pizarro schlecht gespielt hat, aber eben auch nicht so effektiv wie erhofft.
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muttimulle am 09.03.2019, 10:27
Ich vermute delles.wiki hat Ihren Kommentar aufmerksam genug gelesen.
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WERDER2016 am 09.03.2019, 12:59
Wie kommen Sie darauf? Haben Sie mit ihm gesprochen?
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wolfgramm am 09.03.2019, 13:30
Schon wieder das Wort Ahnungslosigkeit,scheint ihr Lieblingswort zu werden.In der Sache gebe ich ihnen völlig recht.Pavlenka ist ein Super-Torwart,Kritik an ihm ist unangebracht.Fehler hat auch ein Neuer zu seinen besten Zeiten gemacht.Aber was Pavlenka alles hält,ist sensationell.Es hätte 0:3 stehen können ohne ihn.Einen Pizarro muss man aber auch kritisieren dürfen,wenn er schwach spielt.Die Aufstellung kann man aber akzeptieren,deshalb bestimmt keine Kritik an Kohfeldt.Ich hoffe nicht,dass Sie auch Augustinsson gut sahen.
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delles.wiki am 09.03.2019, 17:28
@WERDER2016

Ich gebe zu, es hat schon Zeiten gegeben, da habe ich Ihre Kommentare mit größerem Interesse und wahrscheinlich auch aufmerksamer gelesen.
Die Replik auf die Kritik an Pavlenka, die ich nicht nur für überzogen, sondern für völlig haltlos erachte, bezog sich auf den Kommentar von alanya_fuchs an anderer Stelle. Sorry!
Natürlich war es kein gutes Spiel von Friedl damals gegen LEV, deswegen ist er ja damals auch ausgewechselt worden. Wahr ist aber auch, dass er in diesem Spiel von seinen Mitspielern ziemlich alleine gelassen wurde, da dort auf seiner Seite ein Riesenloch klaffte. Das war mannschaftstaktisch einfach grottig. Sie aber wollen ihm aufgrund dieser einen missratenen Halbzeit jegliche Eignung für die Bundesliga absprechen? Einem jungen und sich in der Entwicklung befindlichen Spieler, der, nebenbei bemerkt, aus der Jugend des FC Bayern den Sprung in deren Bundesligakader schaffte und dort sogar mal Champions-League spielte. Da wissen Sie aber mehr als so mancher Experte, Hut ab!
Überhaupt finde ich es ziemlich befremdlich, über einem jungen Mann in der Weise den Stab zu brechen und ihm kein schlechtes Spiel zuzugestehen. "Friedl und LEV, ach ja, da war doch was!" Ja, da war was, und ich hoffe nicht, dass Sie mit Ihrer Haltung irgendwie was mit jungen Menschen zu tun haben. Aber gut, wahrscheinlich tue ich Ihnen damit unrecht, hier, im Schutz der Anonymität, lässt sich ja immer leicht vom Leder ziehen.
Sie schreiben bzgl. des Fouls von Veljkovic, ihm "ist nun wirklich nicht zu helfen". Wie soll man das den bitteschön anders verstehen, als eine Reduzierung eben darauf? Dann wählen Sie doch Ihre Worte mit etwas mehr Bedacht, wenn es möglich ist. So jedenfalls kann ich nichts anderes da herauslesen.
Dass man es als Einwechselspieler immer leichter hat als Spieler, die schon von Beginn spielen, ist wohl mit Blick auf konditionelle Gegebenheiten leicht ersichtlich und als Fakt zu bezeichnen, ich denke nicht, dass da Uneinigkeit besteht und an dieser These irgendetwas "steil" ist, so wie Sie es bezeichnen. Um so beachtlicher deshalb Pizarros Laufleistung als Spieler von Beginn an, die Sie natürlich mit keinem Wort erwähnen.
Alles in allem ist es eine Haltung, die mich stört, und die ich Coachpotatos zuordne, die nicht wissen, wovon Sie reden. Auch damit tue ich Ihnen wahrscheinlich unrecht, aber den Eindruck machen zumindest Ihre Beiträge in letzter Zeit.
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WERDER2016 am 09.03.2019, 18:06
Ich sehe es doch ähnlich wie Sie auch: mit Veljkovic, Langkamp und Moisander hat Werder derzeit drei IV, die der Mannschaft gut tun. Ich will auch die Gesamtleistung von MV nicht schmälern und mit meiner Formulierung, dass ihm nun wirklich nicht zu helfen ist, meinte ich, dass er sich damit selbst wieder um den zurückgewonnen Stammplatz bringt.

Ich breche auch nicht den Stab über Friedl, sondern sehe das, was andere auch bemerken: er hat gegen LEV schlecht gespielt (kann ja passieren), spielt aber seither in der Bundesliga keine Rolle mehr. Möglichkeiten für Spielzeiten hätte es seither genügend gegeben. Ich wünsche Friedl in jedem Fall, dass er nächsten Sonntag ein gutes Spiel macht, falls Kohfeldt nicht eine andere Variante findet.

Den Aspekt mit den Einwechselspielern sehe ich subjektiv. Vielleicht gibt es ja auch hierzu irgendwelche Statistiken, die man zurate ziehen kann. Könnte sein, dass wir dann bei 50:50 landen.

Das ich in den letzten Wochen etwas kritischer bin als Sie, ist sicherlich richtig. Ich versuche dabei aber sachlich zu bleiben und andere Sichtweisen ohne herablassende Kommentare zu akzeptieren. Mag sein, dass dies in dem einen oder anderen Fall daneben geht oder das so verstanden wird. Mit despektierlich hat das aber aus meiner Sicht nichts zu tun.
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alanya_fuchs am 09.03.2019, 08:14
Bei fast jedem Ball in den Bremer Strafraum bekam ich Herzrasen...

Auf der anderen Seite wurden viele Chancen ausgespielt, aber viele Bälle wurden geblockt. Nach dem dritten Ball muss man auch mal merken, dass der Verteidiger fast schon liegt und die Situation anders lösen. Eigentlich war das ein Tag für einen Saisontorrekord.
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1-Werder am 09.03.2019, 09:32
Hallo @a_f
Den ersten Satz kann ich nur bestätigen. Das Abwehrverhalten im Allgemeinen war alles andere als souverän, auch wenn der ein oder andere User jetzt argumentieren wird, man sucht das "Haar in der Suppe".
Betr. Ihrem Statement, dass bei Nutzung aller Chancen auch ein Saisontorrekord möglich gewesen wäre, bin ich etwas zurückhaltender. Zur Halbzeit hätte Werder sich auch über ein 1:2 oder sogar 1:3 nicht beschweren können. In den ersten 30 Minuten haben die Schalker die deutlich torgefährlicheren Szenen gehabt. Zudem suche ich noch immer den Grund, warum MK der Elfer zugesprochen wurde, vielleicht ist eine neue Brille die Lösung. Die 60%, die FB formuliert hat, erscheinen mir sehr hoch gegriffen. Sei's drum, der Sieg ist enorm wichtig und letztlich auch verdient. Es gibt aber noch viele Baustellen aufzuräumen. Der Defensive sollte man einen Tag weniger fussballfreie Zeit gewähren; um für LEV gerüstet zu sein, mit dem gestrigen Abwehrverhalten wird man in Leverkusen kaum bestehen können.
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wolfgramm am 09.03.2019, 13:35
Ja,mit dem Schiri hatte Werder endlich mal Glück,für mich war es auch kein Elfer,das erste Tor war außerdem Abseits verdächtig.Man hatte diese Saison aber auch schon andere Schiris.Also,so what.
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delles.wiki am 09.03.2019, 17:40
@1-Werder
Den Grund, warum Kruse den Elfmeter bekommen hat, würden Sie verstehen, wenn Sie es jemals erlebt hätten, wie es ist und was es für Auswirkungen hat, wenn man in vollem Lauf auch nur leicht am Fuß touchiert wird. Was ich oben, bei WERDER2016 nur vermute, ist bei Ihnen offensichtlich. Nichts für ungut, deswegen kann man sich natürlich trotzdem und auch fundiert über Fußball unterhalten, gewisse Feinheiten kann man nur eben nicht nachvollziehen.
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1-Werder am 09.03.2019, 20:33
Meine jetzige Antwort ist schmunzelnd zu verstehen; @d.w:
Nein, dass kann ich nicht verstehen. Ich war Torhüter der 1.A Jugend des SVW und Landesauswahl..., liegt allerdings etwas zurück. Ergos bin ich von der entgegenkommenden Seite dem Angriff entgegengelaufen...; auch nicht nur und ausschliesslich mit fairen Mitteln..
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delles.wiki am 10.03.2019, 11:59
Na, da waren Sie wesentlich erfolgreicher als ich, dann nehme ich alles zurück ; -)
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Altobelli am 09.03.2019, 13:12
Ich hatte gestern das große Glück live im Stadion dabei sein zu dürfen. Erstmalig mit der Fähre über die Weser angereist, ein absolutes Erlebnis dann auch den "Tempel" Weserstadion vom Wasser aus zu sehen! Hammer!

Das Spiel war auch sehr gut und meiner Meinung nach wie erwartet auch kein einfaches Spiel für Werder. Die Schalker Fans haben einen astreinen Support geliefert und die Königsblauen haben in der ersten Hälfte sehr gut gespielt und waren auf Wiedergutmachung nach dem Düsseldorf-Debakel aus. Man konnte auch das Potenzial von Embolo sehr gut sehen. Sollte er mal eine Weile frei von Verletzungen bleiben, dann wird er den Schalkern auch noch helfen können.

Mit der Leistung von Werder bin ich absolut zufrieden. Der Sieg war immens wichtig und Werder ist im Geschäft um die internationalen Plätze immer noch voll dabei.

Was Max Kruse auf dem Platz in aller Regelmäßigkeit abliefert ist absolut beeindruckend. Kämpferisch, läuferisch und spielerisch ganz großes Kino! Ein echter Leader auf dem Feld. Seine Aktionen in der Offensive haben meist immer Hand und Fuß. Werder sollte froh sein, so einen Kicker in seinen Reihen zu haben!
Hoffentlich auch noch über diese Saison hinaus!
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susanneundjens am 09.03.2019, 16:22
Kann Ihrem Kommentar voll zustimmen. Schalke ziemlich stark in den ersten 30 Minuten und mit möglicher 2-0-Führung. Dann kam Werder aber stark zurück. Kruse wie Anführer, Rashica immer besser und Jiri hält uns im Spiel. Dagegen macht mir Augustinsson Sorgen und Pizza ist Joker, kein Starter. Höhepunkt die Einwechslung von Fin Bartels.
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delles.wiki am 09.03.2019, 17:43
Ich weiß, ich bin hier Herr Klugscheißer-Schlaumeier, gewisse Dinge sind aber auch nur schwer zu ertragen!
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Altobelli am 09.03.2019, 19:48
Ich hoffe doch sehr, dass Sie uns mit ihren Beiträgen hier erhalten bleiben!

Ich gehe davon aus, dass sehr viele „Kritiker“ in diesem Forum hier niemals in ihrem Leben aktiv Fußball gespielt haben oder mal Mannschaftssport über einen längeren Zeitraum betrieben haben. Von daher finde ich das Wort „Ahnungslos“ teilweise auch sehr angebracht.

Es werden teilweise einzelne Spieler ohne jegliche und fachliche Begründung schlecht geschrieben (Kruse in Wolfsburg). Das ist oftmals schon sehr hanebüchen!
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