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01.01.2019
Mein-Werder-Wiki

T wie Tziolis, Alexandros

© nordphoto


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Einen ersten Eindruck hatte Alexandros Tziolis bereits im Weserstadion hinterlassen und Werder dabei ziemlich wehgetan. Mit Panathinaikos Athen siegte der Grieche in der Champions League in Bremen 3:0, Tziolis beherrschte das Mittelfeld, bereitete ein Tor vor und erzielte den Endstand selbst. In der Winterpause holten Klaus Allofs und Thomas Schaaf den Spieler aus Griechenland nach Bremen, Tziolis kam für eine Leihgebühr von 250.000 Euro. Frank Baumann kündigte seinen Abschied im anstehenden Sommer an und auch Torsten Frings war damals schon 32 Jahre alt, das Leihgeschäft inklusive Kaufoption also ein Versuch, das Mittelfeld neu auszurichten.

Tziolis, der in Deutschland aufgewachsen ist und fließend Deutsch spricht, hatte also ganz gute Voraussetzungen. Am Ende sollte aber eine für beide Seiten ernüchternde Bilanz stehen. Tziolis spielte zwar sofort und auch viel, konnte aber nie überzeugen. Ohne Selbstvertrauen und Mut verrichtete Tziolis eher immer Dienst nach Vorschrift, Werders vage Hoffnungen auf die erneute Teilnahme an der Königsklasse sollten schon schnell platzen. Immerhin schaffte es die Mannschaft im Pokal und im Uefa-Cup jeweils ins Finale, in Berlin stand sogar der Triumph über Bayer 04. So verabschiedete sich Tziolis nach ein paar Monaten wieder durch die Hintertür – aber immerhin als Deutscher Pokalsieger.

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