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25.03.2019
Frage der Woche

Sollte sich der Profi-Fußball an Polizeikosten beteiligen?

© dpa


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Was meint ihr? Sollte sich die DFL an den zusätzlichen Kosten bei Hochrisikospielen beteiligen müssen oder ist die Sicherheit rund um Fußballspiele allein eine Aufgabe des Staates – auch finanziell?

Schreibt eure Meinung in die Kommentare.

Einen Text mit Details zur Diskussion gibt es hier

uwue am 25.03.2019, 20:51
Die Kosten für die Ligaspiele sollten komplett die DFL und nicht die Vereine oder der Steuerzahler begleichen.
Die DFL vermarktet die Liga und streicht die hohrenden Gelder ein, von dem die Vereine nur einen Teil der Summe erhalten. Der Großteil verbleibt bei der DFL/dem DFB.
Zusätzliche Brisanz bekommen Risikospiele durch die Spielplangestaltung der DFL. Oftmals entgegen Empfehlungen und Warnungen von Polizei, Feuerwehr und Fanbeauftragten.
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fh_king am 26.03.2019, 05:26
Ich finde es äußerst bedenklich dass das Land Bremen über den Kopf des Vereines hinweg bestimmt wievielte Polizei abbestellt wird und dann für diese eigens gefällte Entscheidung eine Rechnung stellt. Da ist doch dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Ich als Verein würde da regelmäßig die Verhältnismäßigkeit der Polizeiansetzung anfechten...
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klube am 27.03.2019, 14:01
Ich denke, komerzielle Großveranstaltungen sollten generell an den Kosten beteiligt werden die durch die Veranstaltung entstehen. Ein Bundesligaspiel oder großes Konzert ist für den öffentlichen Raum rund um das Stadion und an Bahnhöfen immer ein Ausnahmezustand. Risikospiele sowieso!

Und es widerstrebt mir, dass der Profifußball Unsummen umsetzt und teilweise wahnwitzige Summen an Spieler und Berater zahlt. Während der Steuerzahler die Kosten dafür trägt, dass diese Veranstaltung Profifußball überhaupt stattfinden kann.

Selbst für einen Verein wie Werder ist es relativ wenig Geld wenn er im Jahr 1-2 Mio. an die Stadt abdrücken müsste. So viel verdient ein einziger besserer Bundesligaspieler im Jahr!

Und wenn man den Standpunkt vertritt, dass es ausschließlich Aufgabe des Staates ist für die Sicherheit im öffentlichen Raum zu sorgen. Dann wäre es vielleicht mal eine Alternative, wenn eine Stadt sagen würde: Wir verbieten die Ausrichtung eins Risikospiels! Weil wir die Sicherheit des öffentlichen Raumes nicht oder nur mit unangemessen hohem Aufwand gewährleisten können!

Dann wäre ich mal gespannt wie schnell sich die DFL auf einen Deal einlassen würde und ein paar Millionen bereitstellen würde. Denn finanziell würde das der DFL und den Vereinen definitiv nicht besonder weh tun!
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