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23.01.2019
„MegaBit“ gibt Profitipps

So wirst du zum Fifa-Crack

© nordphoto


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Michael „MegaBit“ Bittner gehört weltweit zu den besten Fifa-Spielern an der Xbox. Seit 2017 bezeichnet er sich als E-Sport-Profi, verdient mit dem Zocken an der Konsole sein Geld. Der 20-Jährige sagt selbst, dass er „da mehr oder weniger reingerutscht“ sei. Im Oktober 2015 hat er sich zum ersten Mal für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Ab dem Moment habe er sich erstmals mit der Profi-Szene beschäftigt, sagt „MegaBit“. Er spielte Online-Turniere für vergleichsweise kleines Geld – mal ging es um 50 Euro, mal um 100 Euro. „Ich habe damals gegen andere Profis gespielt, das hat mich spielerisch noch mal auf ein komplett anderes Level gehoben“, sagt „MegaBit“. Aus dem ambitionierten Hobbyspieler Michael Bittner ist nach und nach der E-Sport-Profi „MegaBit“ geworden. Doch wie gelingt Fifa-Zockern der Durchbruch? Wie kann man sein eigenes Spielniveau anheben?

Für „MegaBit“ beginnt das bei der Einstellung. „Wenn man besser werden will, muss man anfangen, rational über sein Spiel zu denken. Bei Fifa ist es sehr verbreitet, dass jeder sagt: Ich bin der Krasseste und mache keine Fehler. Aber das ist Schwachsinn“, sagt „MegaBit“ im Gespräch mit Mein Werder. Jeder Spieler mache Fehler und genau an so etwas müsse man feilen, so der Fifa-Crack. Sein Tipp: „Man sollte nicht gucken, was gut gemacht wurde, sondern man muss gucken, was man schlecht gemacht hat.“

Harte Arbeit allein reicht nicht

Dazu empfiehlt „MegaBit“, die eigenen Fifa-Partien aufzunehmen. So könne man die eigenen Fehler analysieren, sagt der Profi. „Bei den nächsten Spielen sollte man dann aktiv daran denken, dass diese Fehler nicht mehr passieren.“ Generell sei das Verbessern des eigenen Spiels jedoch ein ewiger Prozess, sagt „MegaBit“. „Man muss sich immer weiterentwickeln.“

Und wie klappt es mit der Profi-Karriere? Einen pauschalen Tipp für ambitionierte Fifa-Gamer hat „MegaBit“ nicht parat. Er sagt: „Es gibt nicht diesen einen Weg, wie man Profi wird.“ Harte Arbeit, also stundenlanges Zocken an der Konsole, reicht seiner Meinung nach nicht aus: „Du brauchst natürlich auch ein gewisses Talent. Es gibt Leute, die können 5000 Spiele im Jahr machen und haben einen Punkt, an dem sie nicht mehr besser werden.“

Ein ausführliches Interview mit „MegaBit“ und seinem Werder-Teamkollegen Mohammed „MoAuba“ Harkous gibt es hier.

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