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12.06.2019
Von der U19 in die U23

Sieben Talente rücken auf

© nordphoto


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David Philipp, Ilia Gruev, Fred MC Mensah Quarshie, Luc Ihorst, Pascal Hackethal, Henry Rorig und Felix Buer: Diese sieben Namen sollten sich die Werder-Fans schon einmal merken, denn die Chancen stehen nicht schlecht, dass so mancher aus dem Septett in den kommenden Jahren an die Tür zu Werders Profi-Mannschaft klopft. In der U23 sind die Nachwuchskicker jedenfalls schon einmal angekommen: Dort sollen sie nach ihrer Zeit in der Bremer U19 schon einmal erste Erfahrungen im Herrenbereich sammeln. Am Mittwochnachmittag bestätigte der Verein die sieben „Aufrücker“ offiziell.

Große Hoffnungen ruhen vor allem auf Philipp und Gruev: Das Duo darf die Sommervorbereitung mit den Profis absolvieren. Philipp gilt als Offensiv-Allrounder zwischen Mittelfeld und Sturm, der Kreativität und Torgefahr miteinander verbindet, Gruev als vorausschauend agierender, guter Passspieler auf der Sechs. Florian Kohfeldt mahnte jedoch an, „die Erwartungen an die Beiden nicht zu hoch zu schrauben“. Zunächst stehe die Entwicklung der Talente im Vordergrund, an Bundesliga-Einsätzen müsse man die beiden noch nicht messen.

Kraftpaket Ihorst, Knipser Quarshie

Noch mehr gilt das für die übrigen Talente. Luc Ihorst etwa hat bereits seinen Profi-Vertrag unterschrieben, befindet sich jedoch ebenso wie Fred MC Mensah Quarshie noch mitten in seiner fußballerischen Entwicklung. Ihorst bringt dabei die Anlagen einer echten Neun mit: Der Angreifer gilt als wuchtig, schnell und durchsetzungsstark, dabei aber durchaus mannschaftsdienlich. Quarshie dagegen kann nicht nur als Sturmspitze, sondern auch als Rechtsaußen eingesetzt werden, ist schnell, robust und mit 22 Treffern in der abgelaufenen A-Junioren-Saison durchaus torgefährlich - wenngleich zur ganzen Wahrheit der Statistik gehört, dass er auch der etatmäßige Strafstoßschütze des Teams ist. In der Vergangenheit wurde Quarshie teils im Mittelfeld eingesetzt, um Technik und taktisches Verständnis zu schulen. Seine Potential soll der Offensivmann nun auch in der U23 auf den Platz bringen.

Mit Hackethal und Rorig schaffen zudem beide Stamm-Außenverteidiger der U19 den Aufstieg. Der technisch gute, aber eher wenig robuste Hackethal galt zu U17-Zeiten noch als eines der größten deutschen Defensivtalente, rutschte zuletzt jedoch etwas aus dem Fokus der U-Nationalteams. Dennoch ist der Linksverteidiger in der vergangenen Saison bei Werders A-Junioren ebenso gesetzt gewesen wie Gegenpart Rorig, der vor allem durch Konstanz und stetige Entwicklung überzeugen konnte, weniger durch spektakuläres Spiel. Mit Buer rundet ein Torwart-Talent die Aufsteiger ab: Der Nachwuchsmann durfte schon einmal beim Torwart-Training der Profis mitmachen, die bessere Profiperspektive besitzt jedoch klar der neun Tage jüngere Luca Plogmann. Der allerdings soll in die dritte Liga verliehen werden, statt noch ein Jahr bei der U23 zu verbringen.

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