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Rasenreport
07.04.2019
Top-Facts gegen Gladbach

Schlägt der Trend die Statistik?

© nordphoto


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Gladbach ist hauchzart vorn:

Die Gesamtbilanz aus Bundesliga und DFB-Pokal ist nahezu ausgeglichen. 40 Bremer Siegen stehen 42 Gladbacher Siege gegenüber, bei bisher 23 Remis. Das Torverhältnis spricht allerdings klar für Gladbach, aus Borussen-Sicht steht es bei 187:165 Toren. In der Bundesliga liegen beide mit 38 Siegen (bei 23 Unentschieden) gleichauf. Von den 49 Auswärtsspielen verlor Werder aber schon 29 und konnte nur elf gewinnen. Beim 100. Aufeinandertreffen in der Bundesliga zwischen beiden Klubs gilt es für Werder also ein bisschen etwas aufzuholen.

Lange nicht mehr gewonnen:

Werder gewann dazu nur eins der letzten zwölf Bundesligaduelle mit Borussia Mönchengladbach (drei Remis, acht Niederlagen): Im August 2015 gab es im Weserstadion ein 2:1. Damit wartet Bremen seit sechs Bundesligaspielen auf einen Dreier gegen Mönchengladbach (ein Remis, fünf Niederlagen). Nur gegen den FC Bayern hat Werder aktuell länger nicht mehr in der Bundesliga gewonnen. Seit 20 Spielen gab’s gegen den Rekordmeister keinen Sieg mehr.

Noch ein Gegentor, dann…:

Werder kassierte in der Bundesliga schon 2699 Gegentore und könnte gegen Gladbach als erstes Team die Marke von 2700 Gegentreffern knacken.

Heckings starke Werder-Bilanz:

Aus 25 Spielen als Trainer von Lübeck (im DFB-Pokal), Hannover, Nürnberg, Wolfsburg und jetzt Gladbach holte Dieter Hecking im Schnitt rund 1,5 Punkte pro Spiel. Mit Wolfsburg legte er dabei einst sechs Siege in Folge gegen Werder hin, bei einem Torverhältnis von 22:5. Aus den vier Spielen mit der Borussia entschied er drei für sich und spielte ein Mal remis. Und: Zwölf Siege hat Hecking als Trainer gegen keinen anderen Klub gefeiert.

Noch ein Werder-Schreck:

Gladbachs Raffael traf gegen keinen Gegner öfter als gegen Bremen (acht Tore). Der Brasilianer wird zwar zunächst wohl nur auf der Bank Platz nehmen, als möglicher Joker aber auch nicht gerade für Behagen bei Werder sorgen.

Vorsicht auch vor Hazard:

Gegen Werder kommt Thorgan Hazard in acht Spielen schon auf neun Scorerpunkte (drei Tore, sechs Assists). Nur gegen Hertha BSC spielt der Belgier offenbar noch lieber (zehn Scorerpunkte in nur sechs Spielen).

Erstes Heimspiel, schlimmste Niederlage:

In der Saison 1965/66 kassierte Borussia Mönchengladbach im ersten Heimduell mit Werder Bremen überhaupt gleich die höchste Heimniederlage seiner Bundesligageschichte. Werders Hugo Dausmann schoss die Borussia mit vier Treffern fast im Alleingang ab, am Ende stand es 0:7 aus Gladbacher Sicht.

Der Trend ist Werders Freund:

Die Statistik spricht teilweise klar für Gladbach, die aktuelle Formkurve aber für Werder. Nach dem dritten Sieg in Folge ist Bremen in der Rückrunde weiter unbesiegt (fünf Siege, fünf Remis) - das trifft ligaweit sonst nur auf Eintracht Frankfurt zu. Im Gegenzug hat Gladbach nur eins seiner letzten sieben Spiele gewonnen und seit Start der Rückrunde schon sechs Punkte seines einst großen Vorsprungs auf Florian Kohfeldts Mannschaft verspielt. In der Rückrundentabelle ist die Borussia nur Zehnter, Werder dagegen Fünfter.

Der Rekord:

140 Sekunden, bis zum 1:0 durch Milot Rashica, hat es gegen Mainz gedauert, ehe Werder sich den neuen Klubrekord sichern konnte. Nun sind es saisonübergreifend im 28 Bundesligaspiele in Folge, in denen Werder mindestens ein Mal pro Partie getroffen hat. In Europas Top-5-Ligen ist Werder die einzige Mannschaft neben Paris Saint-Germain, die in allen Ligaspielen dieser Saison einen Treffer bejubeln konnte.

March Madness:

Bremens Max Kruse war beim 3:1 gegen Mainz an allen drei Toren direkt beteiligt (zwei Tore, ein Assist). Kruse ist mit elf Punkten (wie Robert Lewandowski) Bundesliga-Topscorer 2019 und Topscorer der fünf großen Ligen Europas (neun Punkte) im März.

Werders Duo dominiert:

In der Hinserie schoss das Gladbacher Quartett Jonas Hofmann, Lars Stindl, Thorgan Hazard und Alassane Plea 25 der 36 Gladbacher Tore. In der Rückserie kamen die Vier bisher erst auf schlappe drei Törchen, Hazard und Hofmann sind sogar noch ohne eigenen Treffer. Ganz anders bei Werder, wo Kruse und Rashica zuletzt förmlich heiß liefen. Nach vier (Kruse) und einem (Rashica) Tor vor der Winterpause explodierten beide im neuen Kalenderjahr förmlich und kommen aktuell auf sechs (Kruse) und sieben (Rashica) Treffer.

Die Umfrage zum Spiel:


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