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12.12.2018
Schaaf-Kolumne in der „Deichstube“

„Sargent nicht zu hoch jubeln“

© nordphoto


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Erster Ballkontakt, erstes Bundesligator: Das Debüt von Josh Sargent am vergangenen Freitag gegen Düsseldorf hätte nicht besser laufen können. Kein Wunder, dass in Bremen ein kleiner Hype um den 18-Jährigen entstanden ist. Dazu äußerte sich nun Werders Trainerlegende und amtierender Technischer Direktor Thomas Schaaf in seiner Kolumne für die „Deichstube“: „Bei Sargent möchte ich – genauso wie Trainer Florian Kohfeldt – dafür werben, ihn jetzt nicht zu hoch zu jubeln. Bitte nicht vergessen: Josh ist noch ein ganz junger Bursche, er könnte noch in der U19 spielen.“

Zwar sei Sargent gerade körperlich schon sehr weit, doch man müsse vernünftig bleiben, „um eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen". Schaaf verglich hierzu Sargent mit Dortmunds Shootingstar Jadon Sancho, der ebenfalls erst 18 Jahre alt ist, beim BVB aber schon Leistungsträger der Profi-Elf. Sanchos Leistung resultiere aus einem guten „Aufbau in der Vergangenheit. Das begann schon in England. Außerdem gehen auch die Dortmunder sehr behutsam mit ihren Talenten um“, man solle sich also nicht von Schlagzeilen blenden lassen.

Am kommenden Sonnabend um 18.30 Uhr tritt Werder bei Dortmund an. Dies sei für die Mannschaft „eine große Herausforderung“, was auch an BVB-Trainer Lucien Favre liege: Dieser liefere „klasse Arbeit ab. Ich schätze ihn als Kollegen wirklich sehr“, so Schaaf. Es habe immer Spaß gemacht, sich mit ihm als Trainer zu messen, „weil wir ähnliche Ansätze beim Fußball haben".

Zur Kolumne in der „Deichstube“ geht es hier.

Netzorath am 12.12.2018, 17:45
Ei schau her, volle Zustimmung an Thomas Schaaf. Wo er Recht hat, hat er Recht.
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Werderstern68 am 13.12.2018, 13:21
Dortmund lässt seine jungen Spieler aber schon häufiger spielen als Werder was angesichts des derzeitigen dominanten überlegen Fußballs aber natürlich auch leichter umzusetzen ist.
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pressestelle am 12.12.2018, 17:55
"Am kommenden Sonnabend um 18.30 reist Werder zum Gastspiel nach Dortmund."

Ich will doch schwer hoffen, dass Werder am Sonnabend nicht erst um 18.30 Uhr nach Dortmund reist.
Es könnte dann etwas knapp werden, rechtzeitig zum Anpfiff dort zu sein ...
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