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Rasenreport
04.04.2019
Werders Wermutstropfen

Sahin gesperrt, Veljkovic verletzt

© dpa


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Er hatte gefleht, auf den Boden gezeigt und mit Schiedsrichter Deniz Aytekin diskutiert. Allein es half nicht. Nuri Sahin handelte sich zwei Gelbe Karten im Spiel gegen Schalke ein, was in der Summe zu einem späten Platzverweis führte. Es waren unglückliche Szenen: Zunächst war Sahin ausgerutscht und hatte dabei seinen Gegenspieler gefoult, später wurde eine Aktion wegen gefährlichen Spiels zurückgepfiffen, obwohl der Bremer den Ball spielte. Werders Mittelfeldakteur wähnte sich im Recht, gestand später bei der Sichtung der Bilder aber ein, dass man die Verwarnungen zeigen konnte. „Jetzt müssen wir halt ins Finale“, sagte Sahin lachend. Denn: Dann wäre der 30-Jährige wieder einsatzbereit.

Ein anderer Ausfall droht dem Team bereits am kommenden Wochenende. Milos Veljkovic war in der Schlussphase unbeabsichtigt von Ahmed Kutucu am Fuß getroffen worden und musste ausgewechselt werden. Trainer Florian Kohfeldt war anschließend skeptisch, ob der Serbe am Sonntag in Mönchengladbach wieder spielen könne. Eine Diagnose stehe zwar noch aus, „aber ich bin froh, dass ich Sebastian Langkamp in der Hinterhand habe“, sagte er. 

Darüber hinaus gibt es weitere Baustellen. Theo Gebre Selassie fehlte aufgrund von Oberschenkelproblemen komplett in Gelsenkirchen, eine schnelle Genesung ist ungewiss. Hoffen ist auch weiterhin bei Philipp Bargfrede angesagt, der bereits seit mehreren Wochen pausiert, sich auf dem Weg der Besserung befindet, aber noch immer nicht in den Kader zurückgekehrt ist. Claudio Pizarro sollte eigentlich auf Schalke wieder dabei sein, musste sich nach einer morgendlichen Einheit aber doch abmelden. Immerhin: „Ich bin bei ihm sehr optimistisch für Gladbach“, sagte Kohfeldt.

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