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Rasenreport
20.01.2019
Personalsituation bei Werder

Sahin angeschlagen, Eggestein bald zurück

© nordphoto


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Nach 63 Minuten war Schluss – zumindest für Martin Harnik. An alter Wirkungsstätte machte er Platz für Philipp Bargfrede, der aufgrund seiner körperlichen Präsenz in der Schlussphase dabei helfen sollte, dass die Ordnung ins Bremer Spiel zurückkehrte. Letztlich hatte der Wechsel dann aber doch nicht nur taktische Gründe, wie Harnik später zugab. „Ich hatte Krämpfe“, räumte er mit einem Schmunzeln ein, „aber es ist alles gut“.

Zumindest in dieser Personalfrage muss sich Trainer Florian Kohfeldt also keine allzu großen Sorgen machen. Anders sieht das bei Nuri Sahin aus, der kurz vor dem Abpfiff ebenfalls ausgewechselt wurde. „Nuri hat ein bisschen was im Oberschenkel drin“, sagte Werders Coach. „Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist.“ Wie schwer die Blessur genau ist, soll eine eingehende Untersuchung am Sonntag in Bremen ergeben.

Johannes Eggestein hat diese Ursachenforschung bereits hinter sich. Der Junioren-Nationalspieler laboriert weiter an seinen Sprunggelenksproblemen aus dem Trainingslager in Südafrika, weshalb er bei der Partie in Hannover auch gar nicht im Kader stand. „Es ist nichts kaputt, aber er hat ein leichtes Schmerzgefühl beim Abstoppen“, begründete Kohfeldt den Verzicht. „Jojo war nicht bei 100 Prozent. Er hätte mit Schmerzmitteln und Tape spielen können, wenn es unbedingt notwendig gewesen wäre. Aber auch im Sinne seines Alters haben wir gesagt: Kurier es lieber aus.“

Die Aufgaben werden schließlich nicht einfacher, bereits am kommenden Sonnabend treffen die Bremer im Weserstadion auf Eintracht Frankfurt (18.30 Uhr). „Ich hoffe, Jojo ist ab Dienstag wieder normal dabei, dann wird er auch am Samstag gegen Frankfurt im Kader stehen und ein Startelf-Kandidat sein“, sagte Kohfeldt.

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