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03.04.2019
Die Noten zum 2:0-Sieg auf Schalke

Rashica mit Traumtor, Veljkovic mit Aussetzern

© dpa


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Bilder: nordphoto/dpa

Nomolas am 04.04.2019, 02:45
Die 4 für Milos ist ebenso zu schlecht, wie die 1 für Milot zu gut ist.
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Pikaya am 04.04.2019, 07:12
Pavlenka 3,5 wegen den katastrophalen Abschlägen.
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alanya_fuchs am 04.04.2019, 09:47
Man mag es schon gar nicht mehr schreiben.
Man sollte den Ball wenigstens auf dem Spielfeld halten können.
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WERDER2016 am 04.04.2019, 14:50
Sehe ich ähnlich. Dies macht ihn aber für europäische Spitzenteams aber auch nicht interessanter. Freuen wir uns also mehr über seine zweifellos vorhandenen Stärken als dass wir uns über seine miesen Abstöße ärgern.
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alanya_fuchs am 04.04.2019, 16:54
Ich halt Pavlenka durchaus für einen guten Torhüter und wünsche mir auch, dass er bei Werder bleibt. Bei aller Euphorie, aber eine 2 in diesem Spiel ist einfach daneben.
Die Klasse von Petr Čech wird er nie erreichen und ich glaube auch an keine große Karriere in der Nationalmannschaft. Zum modernen mitspielenden Torhüter fehlt einiges.

Klaassen rettet seine 3 ausschließlich mit seinem sehenswerten Tor. Den muß man erst einmal reinmachen. Sonst war er für mich der Spieler mit den meisten Ballverlusten.

Gefallen hat mir Marco Friedl, völlig unaufgeregt mit einer soliden Leistung. Wäre schön, wenn er bleiben könnte.
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am 04.04.2019, 18:10
Der Kommentar wurde durch die Verfasserin / den Verfasser gelöscht. Sofern Antworten auf diesen Kommentar vorhanden waren, wurden diese ebenfalls entfernt.
1-Werder am 04.04.2019, 07:15
Ungeachtet dessen, dass ich mich sehr über den Ausgang des Spieles freue, ist die Benotung im Vergleich zu anderen Spielen eine "Haus-Nummer" zu gut ausgefallen. Das taktisch geprägte Spiel war spielerisch die ersten 60 Minuten eher dürftig. Sei's drum, die nächste Aufgabe wartet. In jedem Bericht/Kommentar wird der HSV und Bayern zitiert. Die Leipziger, speziell daheim, sind auch eine Mega-Hürde....
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Netzorath am 04.04.2019, 18:31
@1-Werder
Okay, die ersten 60 Minuten waren dürftig, was Highlights anging, eben sehr taktisch geprägt. Aber daraus zu folgern, dass man die Noten tiefer ansetzen müsste, finde ich nicht richtig. Es ist immer wieder auffallend, dass den Spielern fehlende Attraktivität einfach mal so vorgeworfen wird. Tatsächlich aber haben sie doch erfolgreich verhindert, dass der Gegner attraktiv spielt und sind nicht in Konter gelaufen. Und das spricht schon mal für eine gute Leistung. Gestern haben sie dann außerdem ein schweres Auswärtsspiel unter schwierigen Bedingungen auf fremdem Platz gewonnen. Also ich finde die sehr positive Wertung in Ordnung, gerade übrigens auch bei Kruse, der immer mehrere Gegner auf sich zog und so Räume für die anderen schaffte. Als Wert für die Mannschaft enorm.
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pavla am 04.04.2019, 07:26
Ich finde das sich die 7 Mio. jetzt endlich für Milot gelohnt haben und
Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin
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Werderstern68 am 04.04.2019, 07:34
Der Einzug ins Halbfinale bringt zusätzlich rund 2,6 Millionen Euro da haben wir die Polizeikosten von derzeit 2,3 Mio schon mal wieder reingeholt 🤑
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klube am 04.04.2019, 10:18
Eine glatte Eins für Rashica? Das soll gestern also die ultimative nicht mehr zu steigernde Leistung von ihm gewesen sein? Interessante Sichtweise!
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Gorgonite am 04.04.2019, 10:21
Lieber Weser Kurier,eure Benotung ist totaler Quatsch.
Veljkovic ist 4 viel zu schlecht benotet, die Note für Rashica zu gut. Auch Sahin kommt viel zu gut weg.
Aber beim Weser Kurier sind anscheinend nur Amateure am Werk oder Studenten die sich nicht mal das Spiel angeschaut haben.
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WERDER2016 am 04.04.2019, 14:55
Spielnoten sind in der Regel eben sehr subjektiv und da hier nur mit ganzen Noten gehandelt wird, bleibt die Objektivität noch mehr auf der Strecke. Aber vielleicht helfen Vergleiche: die gestrige Leistung von Jeggestein gleichzusetzen mit der von Max Kruse (beide 3) zeigt das ganze Dilemma der Beurteiler.
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WERDER2016 am 04.04.2019, 17:17
Eventuell hierzu noch eine Anmerkung zur Benotung von J. Eggestein: benotet wurde er mit 3, im Text steht "hatte seine liebe Müh und Not. Verlor mehrere Zweikämpfe, die erste Bremer Großchance verzog er knapp." Das trifft seine Leistung schon eher, aber bei aller Liebe, ein solcher Bewertungstext über einen Spieler ist nie und nimmer mit der Note 3 zu beurteilen. Eben das Dilemma der Notengeber.
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Netzorath am 04.04.2019, 18:11
Es ist viel Subjektivität bei diesen Wertungen dabei, da stimme ich zu, aber eben nicht nur. Oft fehlt es aber auch an anderem, vor allem immer wieder beim Torwartspiel. Pavlenka schlägt die Bälle nur ab, wenn er keine Anspiel-, besser gesagt Zuwurfstationen findet. Das ist schon mal nicht seine Schuld, denn er sucht immer sofort nach günstig postierten Kollegen. Die Abschläge nach außen sind erkennbar vorgegeben. Er ist bemüht, so abzuschlagen, dass, obwohl alles zugestellt ist, daraus kein Gegenangriff entstehen kann. Also muss er über die Gegenspieler hinweg Augustinsson oder Selassie erreichen, die im Idealfall, ein paar Mal ist das schon gelungen, per Kopf einen Angriff einleiten. Das führte gestern dazu, dass der Ball auch über Augustinsson ins Aus flog. Das sieht blöde aus und fällt sogar den Ahnungslosen auf. Eine gefährliche Situation gegen uns ist bei diesen Abschlägen noch nie entstanden.
Es zeugt allerdings von beispielloser Ahnungslosigkeit und fehlender Erkenntnis, einem Torwart, der gerade gestern wieder ein beispielhafter riesiger Rückhalt für die Mannschaft war, deswegen nur eine Durchschnittsnote geben zu wollen, was sicher damit zusammenhängt, dass ergestern weniger Riesenparaden zeigen musste, die jedem, der zum ersten Mal ein Fußballspiel sieht, auffallen. Ich möchte nicht wissen, wie die Abwehr aussähe, müsste sie mal auf ihn verzichten. Vielleicht sollte man Kohfeldt in einer PK mal darauf ansprechen, ob diese Abschläge so gewollt sind und ob beabsichtigt ist, hier was zu ändern.
Einmal wäre ihm fast gelungen, einen gefährlichen Konter einzuleiten, als er Augustinsson mit einem genauen Schlag auf Linksaußen erreichte, der aber an der Annahme des Balles scheiterte. Augustinsson habe ich überhaupt deutlich schlechter gesehen auch als Veljkovic, der neben seinen Fehlern ein paar starke Szenen hatte. Viele Ballverluste des Schweden führten zu Angriffen der Schalker, auch seine Pässe waren oft suboptimal. Der Heber auf Klaassen war dann spitze. Hoffentlich hilft ihm dieser Assist, seine alte Form wiederzufinden.
Es freut mich, dass die sehr gute Leistung Marco Friedls, wieder auf einer anderen Position, so viel Zuspruch findet. Er hat das Zeug, mal Werders wichtigster Abwehrspieler zu werden, dann natürlich in der IV.
Der Wert, den die unermüdliche Arbeit Klaassens für die Mannschaft hat, erschließt sich ähnlich wie das Torwartspiel auch nicht jedem. Völliger Humbug: dass er die meisten Ballverluste hatte. Er hatte die wenigsten.
Das alles richtig zu erkennen unterscheidet letztlich auch einen guten von einem schlechten Trainer. Es heißt immer, Fußball sei ein einfaches Spiel. Aber dafür zu sorgen, ihn gut zu spielen, das ist dann nicht mehr so leicht.
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Altobelli am 04.04.2019, 18:42
"Pavlenka schlägt die Bälle nur ab, wenn er keine Anspiel-, besser gesagt Zuwurfstationen findet. Das ist schon mal nicht seine Schuld, denn er sucht immer sofort nach günstig postierten Kollegen. Die Abschläge nach außen sind erkennbar vorgegeben. Er ist bemüht, so abzuschlagen, dass, obwohl alles zugestellt ist, daraus kein Gegenangriff entstehen kann. Also muss er über die Gegenspieler hinweg Augustinsson oder Selassie erreichen, die im Idealfall, ein paar Mal ist das schon gelungen, per Kopf einen Angriff einleiten. Das führte gestern dazu, dass der Ball auch über Augustinsson ins Aus flog."


So sieht es aus, nur leider hat sich das hier noch nicht jedem erschlossen!

In den Ligaspielen oder auch gerade beim Pokalerfolg in Dortmund, hatte Pavlenka die Abschläge oder Anspiele fast ausnahmslos immer hoch nach rechts außen gespielt, um Selassie anzuspielen. Dieser hat ein sehr gutes Kopfballspiel und gewinnt diese auch sehr oft. Gerade in Dortmund hätte man bei langen Bällen in die Mitte wahrscheinlich viele Duelle gegen Witsel oder Delaney am Boden oder in der Luft verloren. Dann ein schneller Pass von denen auf Reus oder Sancho und dann brennt es hinten gleich lichterloh.
Ich war gestern vor dem Spiel erst etwas in Sorge als es hieß, dass Gebre Selassie nicht dabei ist. In meinen Augen spielt er aktuell für Werder seine beste Saison. Aber Friedl hat gestern auch wieder eine solide und gute Partie abgeliefert. Den Pass von Königsblau abgefangen, gut antizipiert, abgespielt auf Rashica und der Rest ist bekannt.

Auch bei der Spieleröffnung durch Moisander oder Veljkovic ist der lange und hohe Ball auf die Außen, vornehmlich auf die rechte Seite, immer wieder ein gutes Mittel, wenn Werder hinten früh gestört wird (siehe das 1-0 in Leverkusen).

Das dabei von Pavlenka auch mal ein Ball ins Seitenaus geht, geschenkt! Werder kann sich wieder sortieren und kann nicht direkt in einen schnellen Konter laufen. Wenn der Ball in der Mitte nach einem langen Abstoß verloren geht, sieht's in der Regel schlechter aus!

P.S.

Bis auf Harnik haben wir eigentlich keine großen Kopfballspieler im Angriff. Glatzel hatte mir gestern extrem gut gefallen. Vielleicht hat Werder ja Chancen ihn zu verpflichten!
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Netzorath am 04.04.2019, 19:08
@Altobelli
Sehr guter Beitrag, echt lesenswert, hebt sich deutlich ab hier.
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delles.wiki am 05.04.2019, 00:37
Danke schön @Netzorath und @Altobelli. Tip-Top-Beiträge, die kohärent und differenziert die Zusammenhänge erläutern. Das macht Freude!
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