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11.02.2019
Japaner fällt aus nach Asien-Cup-Reise

Rätselraten um Osakos Verletzung

© nordphoto


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Drei Pflichtspiele hatte Yuya Osako wegen seiner Asien-Cup-Reise bereits verpasst. Zwei weitere sind seitdem dazugekommen, doch die Ursache für das Fehlen des Japaners im DFB-Pokal gegen Dortmund und in der Bundesliga gegen Augsburg ist halbwegs irritierend.

Zur Erinnerung: Osako hatte Japan im Auftaktspiel mit zwei Toren zum Sieg geschossen, war dann aber drei Spiele lang ausgefallen. Im Viertelfinale wurde er eingewechselt, im Halbfinale und im Finale spielte er sogar durch. „Dann gehst du davon aus, dass ein gesunder Spieler wiederkommt“, sagte Trainer Florian Kohfeldt, der betonte, dass Osako keineswegs verletzt zum Turnier in die Vereinigten Arabischen Emirate gereist war.

Kohfeldt kündigt Ursachenforschung an

Sehnenreizung im Rücken lautet die offizielle Diagnose, eine genaue Ausfallzeit konnte Werder am Sonntag nicht benennen. „Einer unserer wichtigsten Spieler in der Offensive fällt jetzt erst einmal aus“, sagte Kohfeldt. „Es ist keine dramatische Verletzung, aber sie hindert ihn gerade daran, schmerzfrei Fußball zu spielen.“ Einen Konflikt mit dem japanischen Verband will er vermeiden, kündigte aber Ursachenforschung an. „Eine etwas unglückliche Geschichte. Wir sind sehr überrascht, dass er nicht spielfähig ist.“

Noch vor dem Augsburg-Spiel hatte Kohfeldt nicht mit Lob für Osako gespart, als es um mögliche Wege ging, Martin Harniks Fehlen zu kompensieren. „Mit Yuya haben wir jemanden zurück, der unserem Offensivspiel nochmal eine andere Facette und Qualität geben kann“, sagte Kohfeldt. Zusammen mit Max Kruse und Claudio Pizarro sei er im Kombinationsspiel ganz vorne mit dabei. Doch auch auf Osakos Tiefenläufe und Strafraumpräsenz muss der Trainer nun erst einmal verzichten. „Ich hoffe, dass das nicht allzu lange der Fall ist.“

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