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Rasenreport
21.02.2019
So könnte Werder spielen

Pizarros Mini-Chance auf die Startelf

© nordphoto


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Die alte Waise, sie muss ein wenig umgeschrieben werden. Aus „Never change a winning team“ wird für Werder aus aktuellem Anlass ein „Never change a non-losing team“. Zu einem Sieg hat es zuletzt in Berlin bekanntlich nicht gereicht, dennoch wäre es recht überraschend, wenn Trainer Florian Kohfeldt seine Startelf der vergangenen beiden Spiele umbasteln würde.

In der Abwehr gibt es keinen Grund zur Veränderung, im Mittelfeld eigentlich auch nicht und Milot Rashica und Johannes Eggestein dürften trotz jeweils eher unauffälliger Auftritte gegen die Hertha erneut das Vertrauen ausgesprochen bekommen. Zumal es auch an Alternativen mangelt. Yuya Osako fällt zumindest noch für das Stuttgart-Spiel aus, wie Kohfeldt am Donnerstag bestätigte. Der jüngst 19 Jahre alt gewordene Josh Sargent ist weiterhin eher ein Mann für die Schlussphase.

Bleibt noch Claudio Pizarro. Der Held der Vorwoche, der auch schon im Pokal gegen Dortmund ein wichtiges Tor erzielte, wäre bei seiner momentanen Torausbeute fraglos ein Kandidat für die Startformation. Wenn da nicht die Sache mit dem Alter wäre – wobei dieser Aspekt in den Planungen seines Trainers zumindest öffentlich keine Rolle spielt. Und deshalb sagt Kohfeldt über einen Einsatz Pizarros von Beginn an: „Die Wahrscheinlichkeit ist da, aber das war sie auch schon die ganze Saison.“

Pluspunkt Strafraumpräsenz

So ganz lässt sich der 36-Jährige also nicht in die Karten schauen. „Was dafür sprechen könnte, ist, dass Claudio eine extrem hohe Strafraumpräsenz hat und er dort seine Momente findet. Man muss aber auch fairerweise sagen, dass sich solche Momente eher ergeben, wenn sich gewisse Dinge schon entwickelt haben." Soll heißen: Wenn Werder zurückliegt, personell in der Offensive nachlegt und somit den Druck erhöhen will, dann ist der Peruaner genau der Richtige. „Wir haben im Trainerteam schon genau überlegt, was zu Stuttgart passt - aber ich sage nicht was“, meinte Kohfeldt schmunzelnd. „Aber klar, Claudio ist ein Kandidat.“

Im Mittelfeld gibt es auch nach dem Abschlusstraining keine Anzeichen dafür, dass Philipp Bargfrede seinen Platz räumen muss. Allein die gesundheitliche Verfassung könnte dem 29-Jährigen einen Strich durch die Rechnung machen. Andererseits darf sich der verletzungsanfällige Profi nach dem Stuttgart-Spiel auf eine zehntägige Erholungszeit bis zum nächsten Ligaauftritt freuen. Mit Nuri Sahin und Kevin Möhwald stünden zwei Alternativen bereit. Aber was heißt eigentlich Alternativen? Sahin  hatte während der Hinrundenpartie in Stuttgart, die bekanntlich mit 1:2 verloren ging, erstmals gemeinsam mit Bargfrede auf dem Platz gestanden. Zumindest theoretisch ist es also möglich, dass Kohfeldt auch dieses Mal auf diese taktische Variante zurückgreift.


Die Umfrage zum Spiel gibt es hier: 

 

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