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01.06.2019
Zoff um vermeintlichen Rücktritt

Pizarro widerspricht Perus Nationaltrainer

© nordphoto


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Perus Nationaltrainer Ricardo Gareca hat in der vergangenen Woche seinen 23-köpfigen Kader für die anstehende Copa America in Brasilien (15. Juni bis 7. Juli) verkündet. Erwartungsgemäß nicht dabei: Claudio Pizarro. Nichtsdestotrotz nutzte Gareca die Gelegenheit der Kaderbekanntgabe, um Pizarros wohl endgültiges Aus im Nationalteam zu erklären.

„Wir können keinen Spieler berufen, der sich selbst ausschließt. Niemand hat Türen geschlossen und wir kümmern uns auch nicht ums Alter“, wird der Nationalcoach auf „depor.com“ zitiert. Und er fügt an: „Wie sollen wir jemanden berufen, der keinen Sinn darin sieht, für die Seleccion nominiert zu werden?“

Garecas bezieht sich damit auf eine Aussage von Pizarro, die der 40-Jährige im vergangenen September in einem Interview gegenüber „NexSport“ getätigt hatte. Pizarro erklärte damals auf Nachfrage, dass er es nicht für sinnvoll halte, künftig noch für Freundschaftsspiele Perus nominiert zu werden, nachdem er nicht für die WM im Sommer 2018 berücksichtigt wurde.

Gareca wertete diese Aussage offensichtlich als Rücktritt, was Pizarro selbst allerdings anders sieht. Am Freitag meldete sich die Werder-Legende via Twitter zu Wort und konterte Garecas Statement. „Ich habe mich nie aus der Nationalmannschaft ausgeschlossen. Zu sagen, dass es keinen Sinn macht, mich nach der Weltmeisterschaft, für die ich nicht nominiert wurde, für Freundschaftsspiele einzuladen, bedeutet keinen Rücktritt.“


Sein bisher letztes Länderspiel für Peru bestritt Pizarro im März 2016 (0:1-Niederlage in Uruguay). Das weitere hinzukommen, dürfte nahezu ausgeschlossen sein. Mit dem aktuellen Nationaltrainer Gareca ist das Tischtuch jedenfalls offensichtlich zerschnitten.

Der ganze Artikel auf „depor.com“ findet sich hier.

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