News
Latest News
Rasenreport
07.02.2019
Sieben Mutmacher für den siebten Pokalsieg

Piza-Party und ein Spezi

© nordphoto


  • 9
  • 158

Die Macht der Zahlen:

Manchmal ist es ja schon skurril, was der Blick in die Historie alles so ausspuckt. Es war im Jahr 1989, als Werder das Endspiel erreichte (dort aber Borussia Dortmund 1:4 unterlag), auch 1999 waren die Bremer dabei (und gewannen nach Elfmeterschießen gegen Bayern München). Weitere zehn Jahre später, 2009, reichte es in Berlin zum Titel – da schreit die Chronologie der Ereignisse quasi nach einer erneuten Stippvisite im Olympiastadion zum Saisonausklang 2019.

Der Faktor Martin Harnik:

Es wird dabei bleiben, am Österreicher scheiden sich die Geister. Ist er nun ein guter Stürmer oder doch eher ein Chancentod? Viel wichtiger ist jedoch: Der 31-Jährige könnte noch ein ganz entscheidender Faktor werden, er ist nämlich ein echter Pokalspezialist. Im Laufe seiner Karriere hat Harnik 26 Partien im DFB-Pokal absolviert und dabei famose 21 Treffer erzielt. Zudem gelangen ihm fünf Torvorlagen. Werder kann es sicher nicht schaden, einen solchen Experten für diesen Wettbewerb im Kader zu haben.

Die Sache mit der Angst:

Werder hat den Tabellenführer der Bundesliga, der seit einer gefühlten Ewigkeit vor eigenem Anhang in Dortmund nicht mehr verloren hat, tatsächlich bezwungen. Vor wem sollen die Bremer da jetzt eigentlich noch Angst haben? Zumal es ja auch noch einige Außenseiter im Lostopf gibt. Ein gutes Omen ist der Sieg gegen die Borussia obendrein: Bei Werders bis dato letztem Titelgewinn 2009 wurden unterwegs auch die Dortmunder ausgeschaltet.

Der alte Mann und das Mehr:

Claudio Pizarro ist und bleibt ein Phänomen. Es gibt nicht wenige Fans, die dem Peruaner bereits ein Denkmal bauen möchten. Und der Stürmer bastelt fleißig an seiner rekordverdächtigen Vita. Durch seinen Treffer in Dortmund kletterte Pizarro auf Rang drei der ältesten Pokaltorschützen, Platz zwei ist greifbar. Holt der Südamerikaner mit Werder gar den Titel, wäre es sein siebter – das hat sonst nur Bastian Schweinsteiger geschafft. Und in dieser Verfassung ist Claudio Pizarro wirklich alles zuzutrauen.

Der Lockruf des Derbys:

Der Abstieg des HSV hat dafür gesorgt, dass Nordderbys in dieser Saison ausfallen. Zumindest in der Liga. Im Pokal könnten sich beide Teams doch noch begegnen, ein weiterer denkwürdiger Abend scheint garantiert. Und wie Werder diese Aufgabe optimal löst, wurde bereits 2009 während der legendären Derby-Wochen bewiesen.

Die Schönheit der Kürze:

Wie ein Damoklesschwert schwebt der Europapokal-Traum über Werders Saison. Klappt es oder klappt es nicht? Wer es vielleicht in der Liga nicht schafft, nimmt den Umweg über den Pokal. Aber was heißt eigentlich Umweg? Es ist vielmehr eine Abkürzung. Eine, die Werder spürbar mit aller Leidenschaft nutzen möchte, um das Saisonziel zu erreichen.

Die Arme des Kraken: 

Jiri Pavlenka ist nicht als Elfmetertöter bekannt – bis jetzt. Der Blick in die Geschichtsbücher zeigt, wie wichtig solch ein Talent ist. Egal ob Oliver Reck, Frank Rost oder zuletzt Tim Wiese – sie alle waren entscheidend zur Stelle, als sie gebraucht wurden. Und mit Jiri Pavlenka hat Werder diesbezüglich nun ein ganz neues Ass im Ärmel.


werder0212 am 07.02.2019, 09:08
Hauptsache mal Heimspiel
13
0
alterwaller am 07.02.2019, 09:37
Bei unserem "Losglück" tippe ich auf Bayern, Schalke oder Leipzig. Und dann auch noch auswärts.
6
2
jamal0781 am 07.02.2019, 09:57
Da gehe ich auch von aus.Hoffe aber,das wir diesmal Glück haben.
2
0
Trooper am 07.02.2019, 13:32
So wird es wohl kommen...
1
1
WERDER2016 am 07.02.2019, 17:52
Dass der Pokal eine Abkürzung auf dem Weg nach Europa ist, ist ein Irrglaube aufgrund der Anzahl der Spiele. Das Pokalfinale findet bekanntlich eine Woche nach dem 34. Spieltag statt. Falls man es bis nach Berlin schafft und sich über die Liga nicht qualifiziert also eher Verlängerung.
0
2

Kostenlos in der gesamten Saison 2017/2018!

Download