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09.02.2019
So könnte Werders Startelf aussehen

Osako fällt aus

© nordphoto


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Es gibt Gegner, gegen die spielt man gerne, und es gibt das Gegenteil: den sogenannten Angstgegner. Augsburg gehört eindeutig zur letzteren Kategorie, die Bremer Bilanz ist gelinde gesagt eine Katastrophe. Drehen wir es um: Gegen keine Mannschaft der Bundesliga hat Augsburg häufiger gewonnen als gegen Werder, acht Spiele insgesamt. Na gut, auch gegen den HSV weist die Augsburger Bilanz acht Siege aus, aber die Hamburger spielen ja nicht mehr Bundesliga. Werder verlor schon vier seiner bisher sieben Heimspiele gegen Augsburg, gegen keinen anderen Klub setzte es in der Mehrzahl der Heimspiele Niederlagen. Und, auch das keine schöne Statistik, Augsburgs 29 Treffer gegen Werder sind klubinterner Rekord. Puuh!

Um den Mut nicht zu verlieren, ist ein Blick auf die Tabelle hilfreich: Neun Punkte trennt Werder von Augsburg, die aktuelle Form spricht also für die Bremer. Gut auch, dass bis auf Martin Harnik, der nach optimistischen Schätzungen sechs bis acht Wochen aufgrund einer Hüftverletzung fehlt, und Yuya Osako niemand ausfällt. „Alle anderen, die mit leichten Blessuren rausgegangen sind, stehen wieder voll zur Verfügung", sagt Florian Kohfeldt zur Personalsituation nach dem Pokalspiel. Osako steht noch nicht zur Verfügung. Der Japaner leidet an einer Sehnenreizung im Rücken und fehlte auch beim Abschlusstraining am Sonnabend. Dabei handelt es sich laut Vereinsangaben um Nachwirkungen vom Asien-Cup.

Viele Überraschungen wird es in Werders Startelf nicht geben. In der Innenverteidigung dürfte Sebastian Langkamp den Vorzug vor Milos Veljkovic erhalten, im defensiven Mittelfeld ist Philipp Bargfrede nach Gelbsperre zurück im Team. Vorne setzt Kohfeldt wohl wieder auf Milot Rashica und Johannes Eggestein an der Seite von Kapitän Max Kruse.

Keine Angst vor dem Angstgegner

Wie Werder hatte auch der FC Augsburg einen Pokaleinsatz unter Woche. Das recht schmucklose 1:0 bei Zweitligist Kiel fand am Mittwoch statt und lässt entsprechend einen Tag weniger Regeneration zu. Da es weder Verlängerung noch Elfmeterschießen gab, ist körperliche und geistige Belastung deutlich geringer als bei Werders 7:5 in Dortmund. Es wird spannend sein zu sehen, wie frisch Werder auftritt. Probleme bekommt der Gast immer erst im letzten Drittel des Spiels. In den ersten 30 Minuten seiner Spiele hat Augsburg bisher erst zwei Gegentore kassiert, in den letzten 30 Minuten schon 18. Werder braucht also Geduld und einen langen Atem.

Trotz der Augsburger Stärken, besonders in Spielen gegen Werder, herrscht in Bremen allerdings weiterhin Zuversicht, am Wochenende alle drei Punkte zu Hause behalten zu dürfen. Nach dem Motto: Keine Angst vor dem Angstgegner. Gerade zum 120. Vereinsjubiläum wolle man den Fans dazu noch schönen Fußball bieten. „Ich glaube, dass am Sonntag beides möglich ist: Dass wir ein begeisterndes Spiel abliefern können und die Cleverness haben, das Spiel zu gewinnen“, überlegte Kohfeldt, fügte dann aber hinzu: „Wenn ich wählen muss, dann möchte ich das Spiel gewinnen.“ Das dürften alle Werder-Fans so sehen.

So könnte Werders Startelf aussehen:

Die Umfrage zum Spiel gibt es hier:

Flensi am 09.02.2019, 16:36
Sahin als Probe gegen Augsburg als IV für Langkamp, ich finde Sahin hat es in Dortmund gut gemacht und man hat einen der auch von hinten mal rausspielen kann.
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jamal0781 am 09.02.2019, 21:39
Der hat auch ewig was...
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am 09.02.2019, 22:26
Der Kommentar wurde durch die Verfasserin / den Verfasser gelöscht.

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