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02.12.2018
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O wie Oehrl, Torsten

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Als Perspektivspieler holte sich Werder im Sommer 2008 einen ehemaligen U-19-Nationalspieler in den Kader der zweiten Mannschaft. Torsten Oehrl hatte schon bei den Offenbacher Kickers Zweitligaluft geschnuppert und bei Eintracht Braunschweig in der Regionalliga Nord gespielt, ehe er von seinem bisherigen Klub Greuther Fürth an Werder verkauft wurde. Nach einer Saison in der dritten Liga stattete Werder den Spieler mit einem Profivertrag aus und Oehrl rückte auf in den Kader der ersten Mannschaft.

Zum Abschluss der Derby-Wochen gegen den HSV im Frühjahr 2009 durfte Oehrl sein Debüt bei Thomas Schaafs Mannschaft feiern und siegte mit Werder auch in der Liga gegen den Rivalen (2:0). In der darauf folgenden Saison kam Oehrl aber nur noch ein Mal im UEFA-Cup (eine Minute gegen Athletic Bilbao) und im DFB-Pokal zum Einsatz – da aber mit einem sehr persönlichen Erfolg: Bei Werders 3:0-Sieg über Kaiserslautern erzielte Oehrl sein erstes und gleichzeitig auch letztes Profitor für Werder. Schaaf hatte ansonsten keine Verwendung für den Spieler, der wenige Wochen danach nach Düsseldorf verliehen und im Sommer dann an den damaligen Zweitligisten FC Augsburg verkauft wurde.

Mit dem FCA feierte Oehrl den Aufstieg in die Bundesliga und erlebte die beste Zeit als Profi. Über Braunschweig und Wiesbaden landete Oehrl 2016 bei den Amateuren des FC Bayern und in der Regionalliga Bayern, ein Jahr später war er vereinslos. Derzeit ist der erste 32-Jährige beim FC Oberhaid gemeldet, in der Bezirksliga Oberfranken.

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