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22.01.2019
Kapino in der „Deichstube“

„Nicht für immer die Nummer zwei sein“

© nordphoto


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Bremens zweiter Torwart Stefanos Kapino nahm beim 1:0-Sieg gegen Hannover zum ersten Mal bei einem Bundesliga-Spiel auf der Werder-Ersatzbank Platz. „Das war ein sehr wichtiger Moment für mich nach der langen Verletzung. Ich musste ja lange genug darauf warten, endlich so richtig nah bei der Mannschaft sein zu können“, sagte er am Dienstag der „Deichstube“. Der Sommerneuzugang hatte die komplette Hinrunde verpasst, da er sich kurz nach seiner Verpflichtung eine Muskelsehnenverletzung zugezogen hatte.

Diese Situation sei „sehr hart“ für den Griechen gewesen, „so etwas wünscht sich ja niemand“. Allerdings betonte er, dass „die Leute im Verein mir in dieser Phase aber wirklich geholfen haben, sie waren für mich da und haben mir Mut gemacht.“ Zudem habe er während der Arbeit an seinem Comeback viel über seinen Körper gelernt.

Nun hofft er, langfristig fit zu bleiben und auch Spielzeit im Tor zu bekommen. Gesetzt als Nummer eins ist allerdings Jiri Pavlenka. Das sieht auch Kapino so: „Jiri hat in der letzten Saison starke Leistungen gezeigt und macht in dieser Saison damit weiter. Da war es völlig klar, dass ich erstmal als Nummer zwei komme.“ Irgendwann, sagte Kapino, werde aber „meine Chance“ kommen, „und die muss ich nutzen".

Dass Pavlenka im Sommer zu einem europäischen Topklub wechselt, hoffe er aber nicht.  „Ich weiß um meine Rolle in der Mannschaft und kann damit im Moment gut leben. Aber natürlich habe ich auch einen Plan und möchte nicht für immer die Nummer zwei sein.“

Zum kompletten Interview in der „Deichstube“ geht es hier.

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