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10.12.2018
Mein-Werder-Wiki

N wie Neuberger, Willi

© imago


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Die Aufbruchstimmung war groß und die Erwartungen enorm, als die Werder-Verantwortlichen im Sommer 1971 die große Wende einleiten und die Mannschaft mit Gewalt wieder zu einer festen Größe in der Spitzengruppe der Liga machen wollten. Mit großen finanziellen Mitteln des Klubs und der Stadt wurde eine schlagkräftige Truppe zusammengekauft. Unter anderem wechselten Jürgen Weber, Werner Weist, Gladbachs Torjäger Herbert Laumen und eben auch Willi Neuberger an die Weser. Der Mittelfeldspieler kam im Paket mit Mittelstürmer Weist von Borussia Dortmund und wurde so zu einem Teil der sogenannten „Millionenelf“ - zu der auch Günter Netzer gehören sollte, mit dem Gladbach-Star konnte sich Werder letztlich aber nicht einigen.

Auch ohne Netzer war die Mannschaft gespickt mit klangvollen Namen, konnte die in sie gesetzten Erwartungen allerdings nie erfüllen. Neuberger war noch einer der Zuverlässigeren, stand in der ersten Saison in 33 von 34 Spielen über 90 Minuten auf dem Platz. Aber auch Neuberger versackte mit der Mannschaft im Mittelmaß und war nach zwei Jahren schon wieder weg. Über den Wuppertaler SV landete er bei Eintracht Frankfurt, wo er neun Jahre blieb und zweimal Pokal- und einmal Uefa-Cup-Sieger wurde. Bis Mitte der 80er-Jahre war Neuberger mit 522 Bundesligaspielen Rekorspieler der Liga, ehe er von Klaus Fichtel abgelöst wurde. Für Werder absolvierte Neuberger insgesamt 82 Pflichtpartien und erzielte dabei immerhin 17 Tore.

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