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04.06.2019
Friedl-Interview mit „Tiroler Tageszeitung“

„Mir gefällt die Bremer Mentalität“

© nordphoto


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Es gehört in Bremen längst zum guten Ton, dass österreichische Fußballspieler das Werder-Trikot tragen. Etliche Kicker aus der Alpenrepublik haben zahlreiche Erfolge im Norden Deutschlands gefeiert - genau diesen Weg möchte nun auch Marco Friedl einschlagen. Bislang war er nur von Bayern München ausgeliehen, zuletzt wurde der Transfer endgültig festgezurrt. „Die ersten Gespräche gab es schon im Winter. Mir wurde von Bremer Seite immer vermittelt, dass der Verein mich behalten möchte. Für einen jungen Spieler ist es schön, so ein Vertrauen zu spüren, und deshalb gab es dann auch keinen Gedanken an irgendetwas anderes“, sagte Friedl jetzt in seiner Heimat im Gespräch mit der „Tiroler Tageszeitung“. „Ich möchte jetzt in Bremen Stammspieler werden und bin froh, dass ich bei Werder die Chance dazu habe.“

Darüber hinaus gewährte der Abwehrspieler einen Blick in sein Leben abseits des Platzes und so erzählte er, mit wem er dort so unterwegs ist. „Die Mannschaft versteht sich bestens, jeder kann mit jedem. Von allen kenne ich Claudio (Pizarro, Anm. d. Red) am längsten, mit Davy Klaassen, den Eggestein-Brüdern oder auch Kevin Möhwald unternehme ich auch privat öfter mal was“, sagte er.

Kochkurs für die Mama

Nichtsdestotrotz habe es einen Moment gedauert, ehe sich Friedl umgestellt und daran gewöhnt hatte, dass er nun nicht mehr in München oder Österreich, sondern in Bremen lebt. „Wir Tiroler sind sicher näher an der bayerischen „Mia san mia“-Mentalität. Aber ich muss sagen, dass mir die Bremer Mentalität ebenfalls sehr gut gefällt und auch unsere Fans zu den besten der Liga gehören.“ Nur einen Haken gibt es noch - und das ist die Verpflegung. So ist der 21-Jährige häufiger in Restaurants zu finden als in der eigenen Küche. „Abseits von Toast und Salat bin ich weit weg, etwas Gutes selbst zu machen. Ich habe aber meiner Mutter versprochen, jetzt auch einen Kochkurs zu besuchen.“

Das komplette Interview gibt es hier.

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