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Transfergeflüster
17.11.2018
Österreichischer Journalist vermutet

Macht Kainz den Abflug nach Köln?

© nordphoto


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Werders jüngstes Heimspiel gegen Mönchengladbach war für Florian Kainz der Tiefpunkt der laufenden Saison. Erstmals stand der Flügelstürmer nicht einmal im Kader. Peter Linden, früherer Sportredakteur bei der Neuen Kronen Zeitung aus Österreich, mutmaßt nun in seinem Blog, dass Kainz die Bremer schon in der Winterpause verlassen und nach Köln wechseln könnte.

Klar ist: Der Zweitligist will eine Verstärkung für die linke Offensivseite holen, Kainz' Wunschposition. „Wir suchen einen Spieler, der Tempo hat und Eins-gegen-eins-Situationen lösen kann. Die letzten Wochen haben gezeigt, das wir keinen Spieler im Kader haben, der über links mit Tempo in ein Offensiv-Dribbling gehen und sich durchsetzen kann“, sagte Kölns Sportchef Armin Veh der „Sport Bild“.

In dieses Profil würde Kainz durchaus passen. 2016 wechselte der österreichische Nationalspieler für 3,5 Millionen Euro von Rapid Wien zu Werder. Seitdem ließ er sein Potenzial immer mal wieder aufblitzen, brachte aber keine Konstanz in seine Leistungen. Vor der Saison hatte sich der 26-Jährige als Ziel gesetzt, mehr Scorerpunkte zu sammeln. Das gelang ihm bislang nicht: In der Bundesliga bereitete Kainz in seinen sieben Einsätzen lediglich einen Treffer vor.

Von einem bevorstehenden Abgang des Österreichers war bislang trotz der durchwachsenen Leistungen noch keine Rede, Werder-Trainer Florian Kohfeldt kündigte am Freitag lediglich an, mit Kainz an der Konstanz arbeiten zu wollen. „Flo hatte zweifellos Spiele, besonders im Pokal, in denen er mit seinen Einzelaktionen ein Türöffner war. In diese Aktionen kommt er aber nicht immer rein, sodass es schwierig wird für ihn, sich dauerhaft festzuspielen. Aber manchmal zeigt er diese Leistungen ja„, sagte Kohfeldt. Dass Kainz gegen Gladbach im Aufgebot fehlte, habe damit zu tun gehabt, dass für die Partie kein echter Flügelspieler vorgesehen war, begründete der Coach. “Die Entscheidung ist immer sehr eng.“

Wie Blogger Linden anführt, hat Kainz mit „Topscore Soccer Consultancy“ dieselbe Berateragentur wie der Kölner Spieler Louis Schaub. Die beiden Profis kennen sich zudem aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Rapid Wien. „Die Kontakte zwischen Veh und den Beratern Schaubs aus Holland beziehungsweise Wien sind die allerbesten“, schreibt Linden. Mittlerweile hat auch die „Bild“ das Gerücht aus Österreich aufgegriffen. Demnach soll Kainz, dessen Vertrag in Bremen bis 2020 läuft, tatsächlich weit oben auf der Kölner Wunschliste für den kommenden Sommer stehen, könnte bei passenden Konditionen aber auch schon im Winter verpflichtet werden. Von drei Millionen Euro Ablöse ist die Rede.

Der komplette Blog-Artikel findet sich hier.

alanya_fuchs am 17.11.2018, 15:16
Kann man machen, viel gerissen und sich als Stammspieler aufgedrängt hat er nicht. 4 Mio und Weihnachten den Dienstwagen abgeben.
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jamal0781 am 17.11.2018, 16:03
8 mio und dann Ciao
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WERDER2016 am 17.11.2018, 16:45
Wie schnell und despektierlich man hier doch bei der Sache ist. Man kann ja anonym bleiben. Das Potential hat Kainz doch, vielleicht mehr wie manch anderer auf dieser Position bei Werder. Zu früh sollte man deshalb die Geduld nicht verlieren und Kohfeldt versucht im Moment das einzig Richtige: Arbeit an der Konstanz. Harnik, Rashica und Osako (zusammen schlappe 15 Mio.) sind derzeit nicht besser.
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alanya_fuchs am 17.11.2018, 18:03
Kohfeldt sieht das offensichtlich auch so, sonst würde Kainz jede Woche spielen.
Die Leistungen sind einfach zu schwankend. Die negativen Sachen überwiegen deutlich seine durchaus guten Momenten. Kainz selbst erwartet mehr von sich, was sich seinen Aussagen von vor der Saison entnehmen lässt. Leider ist er dazu nicht in der Lage und er hat seine Chancen nicht genutzt.
Das hat mit despektierlich oder Anonymität nichts zu tun. Ich gehöre eher zu denen, die ihm wohlwollend gegenüber standen. In Spielen der ersten Liga hat er mich aber bisher noch nicht durchgängig überzeugt. Mit 26 Jahren sollte man sich seinem Leistungshöhepunkt als Profifussballer allerdings schon genähert haben.
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Renton79 am 17.11.2018, 18:24
Ich denke Florian Kainz ist ein sehr sensiebler Mensch, dem sein eigener Kopf im Wege steht. Er denkt wahrscheinlich zu viel nach.
Und das, weil er nach einem Spiel sofort wieder auf der Bank sitzt. Es ist halt schwierig, wenn Du nicht das uneingeschränkte Vertrauen des Trainers hast.
So wie z. B. unser Kapitän. Der Spielt zwei Spiele scheiße und steht im dritten Spiel wieder auf dem Platz.
Mit dem Wissen, würde Kainz eine ganze andere Saison spielen und würde sein Potential sicher ausschöpfen!!
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uwue am 17.11.2018, 21:27
Ich gehe mal davon aus, dass sich das Thema erledigt hat.
Der Effzeh hat vor ein paar Stunden Modeste wieder verpflichtet
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jamal0781 am 17.11.2018, 22:08
Den können sie jetzt gegen Kainz tauschen ;-)
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wolfgramm am 19.11.2018, 12:55
So ist es.
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MachEtOtze am 18.11.2018, 10:47
"Kainzi" war immer wieder mal in der ersten Elf und hatte auch hier und da richtig gute Spiele abgeliefert. Aber nachhaltig konnte er sich bisher einfach nicht festspielen bzw. empfehlen.
Einem guten Auftritt im Pokal, bei einem unterklassigen Gegner, folgt dann ein schwaches Spiel in der Bundesliga.

Er spielt manchmal auch etwas kopflos, holt sich hier und da schon am Anfang eines Spieles eine unnötige gelbe Karte abund schadet sich damit selbst.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass sich die Wege von Werder und Kainz in der Winterpause trennen. Man könnte noch Ablöse kassieren und auf der Position von Kainz können sicherlich auch andere Spieler eingesetzt werden (Osako, Rashica, J. Eggestein).
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jamal0781 am 18.11.2018, 15:38
Genau richtig
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